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Picard

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1

Mittwoch, 14. Februar 2007, 16:37

Die Zeitmaschine

Titel: Die Zeitmaschine
Originaltitel: The Time Machine
Erscheinungsjahr: 1960
DVD-Fassung/Label: Warner Home Video



Regie:George Pal
Musik:
Darsteller:Rod Taylor, Alan Young, Yvette Mimieux, Sebastian Cabot, Tom Helmore, Whit Bissell
Länge: 98 Min
FSK:12
Trailer:


Inhalt:
Am Sylvesterabend 1899 kehrt George völlig abgerissen zu seinen bei ihm versammelten Freunden daheim zurück und erzählt ihnen, was seit ihrem letzten Treffen geschehen ist. Er hatte eine Zeitmaschine konstruiert und sich selbst als Versuchskaninchen benutzt, weil er sehen will, wie sich die Menschheit entwickeln wird. Doch nach einigen Jahren gerät er in den ersten, später dann in den zweiten Weltkrieg. In den 60ern erlebt er dann einen nuklearen Angriff, der die Menschheit wie wir sie kennen zerstört. Demoralisiert fährt er weiter durch die Zeit, bis ins Jahr 802701, wo er eine neue Idylle vorfindet.


Sonstiges:
Szene Bilder









Bonus Material

- Original-Dokumentation "Time Machine: The Journey Back" (47:43 min.)*
- Texttafeln zu Darsteller & Crew
- Texttafeln zu den Auszeichnungen
- US-Kinotrailer zum Film


Es gibt ein Gleichnamiges Remake von 2002

Fazit:
Ein Richtig Schöner Klassiker mit einer Schönen und zeitlosen geschichte wen man es so ausdrücken möchte. Schauspielrisch wird hier absolut überzeugend gearbeitet und auch die Atmo wird zu den Richtigen Zeiten erzeugt. Eigentlich gibt es hier nur Positives zu Berichten und es sei gesagt der Film gehört in jedes Sammlerregal


Note:10/10

horror1966

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2

Mittwoch, 1. Juni 2011, 20:00

Immer wieder gibt es sie, die absoluten Filmperlen die ganz einfach einen absolut zeitlosen Charme besitzen. "Die Zeitmaschine" von George Pal zählt mit absoluter Sicherheit zu diesen Filmen, denn die hier gefundene Mixtur aus Abenteuer-und Science Fiction wurde so brillant in Szene gesetzt, das es immer wieder eine wahre Freude ist, sich dieses kleine Meisterwerk anzuschauen. Die Tatsache, das sich die filmische Umsetzung des utopischen Romans von H.G Wells nicht extrem eng an die literarische Vorlage anlehnt, hat dem Film keinesfalls geschadet, eröffnet sich doch eine nahezu phantastische Geschichte, die insbesondere durch die zur damaligen Zeit phänomenalen visuellen Effekte zu überzeugen weiss. Nicht umsonst hat "Die Zeitmaschine" in dieser Kategorie auch 1961 den Oscar erhalten, was man nach der Ansicht des Werkes auch durchaus als gerechtfertigt ansehen kann. Erscheinen einem die Effekte aus der heutigen Sicht eventuell vielmehr von einem herrlich naiven Charme, so waren sie damals doch etwas ganz Besonderes und können sich meiner Meinung nach auch heute immer noch sehen lassen.

Es sind aber nicht nur die Effekte, die diesen Film so absolut sehenswert machen, vielmehr ist es das geschnürte Gesamtpaket, das beim Zuschauer einen äusserst nachhaltigen Eindruck hinterlässt und sich unauslöschbar in dessen Gedächtnis einbrennt. Schon die Thematik einer möglichen Zeitreise strahlt eine unglaubliche Faszination auf einen selbst aus, denn wer hat noch nie daran gedacht, wie es wäre, wenn man in der Zeit herumreisen könnte und dabei eventuell sogar das Schicksal der gesamten Menschheit ändern könnte? Wenn dieses Thema dann noch zusätzlich eine solch brillante filmische Umsetzung erfährt, die sich durch eine äusserst spannende und flüssige Erzählstruktur auszeichnet, dann gibt es keinerlei Grund zur Beanstandung. Und so taucht man dann auch von der ersten Minute an tief in die interessante Story ein und begibt sich zusammen mit Rod Taylor auf die Reise in die Zukunft der Menschheit, wobei man mit ihm zusammen die abenteuerlichsten Momente durchlebt, die auch einige bedrohliche Situationen beinhalten und so die von haus aus schon vorhandene Spannung noch einmal zusätzlich steigern.

Hierbei handelt es sich in erster Linie um die Passagen, in denen Taylor in der Rolle des Wissenschaftlers George in einer weit entfernten Zukunft landet und dabei auf eine Gruppe von Menschen trifft die sich Eloi nennen. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe junger Leute, die scheinbar vollkommen gleichgültig und interesselos sind und alle nicht altern. Das Interessante daran ist dann die Gruppe der Morlocks, bei denen es sich um tierartige Wesen handelt, die sich die Elois richtiggehend züchten, um sie nach einer gewissen Lebensdauer als Futter zu gebrauchen. Vor allem die Darstellung der Morlocks sehe ich persönlich als einen der absoluten Höhepunkte dieses Filmes an, entbehrt sie doch nicht eines gewissen naiven Charmes, der allerdings ganz ausgezeichnet in dieses herrliche Szenario hineinpasst und das eh schon äusserst gute Gesamtbild noch einmal zusätzlich aufwertet.

George Pal hat bei seiner filmischen Umsetzung wirklich alles richtig gemacht und somit einen absolut zeitlosen Klassiker geschaffen, der auch nach einem halben Jahrhundert überhaupt nichts von seinem Reiz und Charme verloren hat. man kann sich diesen herrlichen Klassiker immer wieder gut anschauen, ohne das man seiner überdrüssig werden würde. Mit Rod Taylor hat man dabei die absolut perfekte Besetzung für die Hauptrolle gefunden, überzeugt er doch durch erstklassiges und sehr ausdrucksstarkes Schauspiel und drückt dem Film damit auch seinen ganz persönlichen Stempel auf. Insgesamt gesehen handelt es sich bei "Die Zeitmaschine" um ein Werk, das insbesondere durch seinen überzeugenden Gesamteindruck bestechen kann, wenn man allerdings eine Sache besonders hervorheben müsste, dann ist es ganz sicher die Bildgewalt und die brillanten Effekte, die auch aus heutiger Sicht immer noch stark beeindrucken.


Fazit:


Gerade im Bereich des phantastischen Films ist dieses Werk nicht wegzudenken, stimmt hier doch einfach alles und ist perfekt aufeinander abgestimmt. Die einzelnen bausteine gehen fließend ineinander über und präsentieren dem Betrachter ein Gesamtbild, das kaum besser hätte ausfallen können. Ein herrlicher Klassiker, dessen Sichtung sich immer wieder lohnt, was ganz im Gegensatz zu dem eher mittelmäßigen Remake steht, das im jahre 2002 erschien und noch nicht einmal ansatzweise an die Klasse dieses brillanten Originals herankommt.


9/10

Hoshy

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3

Donnerstag, 9. Juni 2011, 10:19

Einer der wenigen Klassiker des fantastischen Films, die auch Jahrzehnte später noch wirken. Trotz der inzwischen eher charmant-nostalgischen Effekte bekommt man einen atmosphärischen dichten und vor allem sehr spannend inszenierten Zeitreise-Thriller, wie er besser nicht sein könnte. Rod Tayler in seiner Rolle als Wissenschaftler auf seiner Reise in die Zukunft und wieder zurück zu begleiten war schon in meiner frühen Kindheit etwas, das mich total gefesselt hatte. Auch heute noch bleibt dieses Gefühl bestehen und das hat (fast) garnichts mit dieser Nostalgie zu tun, dieser allgemeinen Schönrederei der Vergangenheit. "Früher war alles besser." ist eben doch nur ein Spruch. ^^
Der Film hat heute noch neben all den seelenlosen Effektschlachten seine filmische Berechtigung und weiß zu überzeugen. Hier trifft eine fantastische Geschichte auf eine bildgewaltige Umsetzung, die in diesem Genre wohl eher selten ist, vor allem da die Bilder eben nicht alles beherrschen und die Story überlagern. (So wie in dem eher mäßigen Remake von 2002)

Die Eloy standen schon in der Buchvorlage für eine dekadente, sorgenbefreite Gesellschaft, wie sie schon Ende des 19ten Jahrhunderts in den gediegeneren Kreisen abzusehen war. Die filmische Umsetzung zeigt dies in erstaunlich eindringlicher Weise und dient durchaus als Warnung vor eben dieser Sorg- und Gedankenlosigkeit, wie sie auch auf unsere Gesellschaft zu übertragen ist. Sie sind schön und sorgenfrei, aber auch dumm und frei von jeglichen Ambitionen. Eben doch nur "Futter"...
Als krasser Gegensatz stehen die Morlocks, die ja auch inzwischen in anderen Filmen als Referenz dienen (zB in "Payback - Zahltag" mit Mel Gibson). Diese gruseligen Menschenfresser haben sich schnell in das kulturelle Gedächtnis der westlichen Welt gegraben und im Grunde kennt sie jeder, selbst wenn man den Film nicht gesehen hat. Sie sind das "Böse", das "Hässliche", aber auf der anderen Seite auch das, was von uns übrig bleibt, wenn wir alle anerzogenen gesellschaftlichen Normen und Bedenken über Bord werfen.

Natürlich lebt der Film auch von der Faszination der Zeitreise, die hier wirklich auf die Spitze getrieben wird. Die meisten Geschichten dieser Art beschränken sich ja auf Tripps in die nahe Zukunft oder Vergangenheit um geschichtliche Fehler auszubügeln oder dem eigenen Schicksal ein Schnippchen zu schlagen. Oder die Zeittouristen begeben sich weit zurück um antike Ereignisse zu beobachten oder Dinosaurier zu sehen.
George Pal geht anhand der Geschichte von H.G. Wells weit darüber hinaus und schickt seinen Helden in ein fast unvorstellbar weit entferntes Jahr und zeigt uns unsere Welt, wie sie denn "dann" aussehen würde. Und im Grunde ist das durchaus noch vorstellbar und keine totale Utopie. Und eben weil dies alles nahe bei uns selbst ist wirkt der Film in dieser Art so nach und das hebt ihn aus vielen Werken des Genres weit hervor.

Ein unerreichtes Meisterwerk mit einem großartigen Rod Taylor, tollen Effekten, irre spannender Geschichte, superber Musik und einer dichten Atmo.
Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist kommen die Hoshys aus deinem Radio.


Hoshy

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4

Donnerstag, 9. Juni 2011, 11:26

Anmerkung:
Die alte Zeitmaschine kann man übrigens in "Gremlins" wiedersehen. Dort steht sie auf der Erfindermesse im Hintergrund in der Szene in der Vater Pelzer nachhause telefoniert. ^^
Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist kommen die Hoshys aus deinem Radio.


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