Titel: Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen Originaltitel: Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen Erscheinungsjahr: 2009 DVD-Fassung/Label: Concorde
Regie: Margarethe von Trotta Musik: Darsteller: Barbara Sukowa, Heino Ferch, Hannah Herzsprung, Gerald Alexander Held, Lena Stolze, Sunnyi Melles, Paula Kalenberg, Mareile Blendl, Vera Lippisch, Annemarie Düringer, Devid Striesow, Tristan Seith Länge: 106:19 Min FSK:12 Trailer:
Inhalt:Hildegard von Bingen (ca. 1098 - 1179) gehört zu den bedeutendsten und faszinierendsten Frauenfiguren des Mittelalters. Sie war Äbtissin, Seherin, Heilkundige und Komponistin. Eine sehr engagierte, dem Leben zugewandte Frau, deren Ideen und Gedanken von zeitloser Strahlkraft sind. Ihre Visionen wurden von Papst Eugen III anerkannt und Kaiser Friedrich Barbarossa hörte auf ihren Rat. Ihre Kräuter- und Heilkunde ist heute populärer denn je und ihre Kompositionen, die eine wichtige Rolle im Film übernehmen werden, erleben seit Jahren eine lebhafte Renaissance.
Hildegard von Bingen (* um den Sommer 1098 in Bermersheim vor der Höhe (dort befindet sich die Taufkirche) oder in Niederhosenbach (dort befand sich der Wohnsitz des Vaters Hildebrecht von Hosenbach zur Zeit ihrer Geburt); † 17. September 1179 im Kloster Rupertsberg bei Bingen) war Benediktinerin (ab 1136 Magistra) und gilt als erste, aber nicht typische Vertreterin der deutschen Mystik des Mittelalters.
Ihre Werke befassen sich mit Religion, Medizin, Musik, Ethik und Kosmologie. Ein umfangreicher Briefwechsel mit auch harschen Ermahnungen gegenüber selbst hochgestellten Zeitgenossen und Berichte über weite Seelsorgereisen einschließlich öffentlicher Predigttätigkeit sind erhalten geblieben. Dass dies einer Frau in der mittelalterlichen Gesellschaft möglich war, lässt sich dadurch erklären, dass ihr prophetisches Selbstverständnis von ihrer Umwelt geteilt wurde.
In der römisch-katholischen Kirche wird sie als Heilige verehrt. Ihre Reliquien werden in Eibingen aufbewahrt.
Fazit:Hier haben wir zwar kein Stück Deutsche Filmgeschichte aber dafür ein Stück der Deutschen Geschichte und da ich zwangsmäßig während der Ausbildung meiner Frau gezwungen war einiges über Hildegard von Bingen zu lesen wollte ich jetzt auch mal den Film dazu sehen *grins*
Wie schon erwähnt beruht der Film auf wahre Begebenheiten in wie fern der Film jetzt mit der Realität zu vergleichen ist lasse ich mal aussen vor da das Thema doch sehr Umfangreich ist. Sagen sollte ich aber das der Film nur etwas für Leute ist die sich für Deutsche Geschichte Interesieren oder Speziel Interesse an hildegard von Bingen und ihren "Künsten" haben für den otto Normal Filmfan dürfte der Film wohl etwas zu Schwer und Dialog lastig sein.
Story mäßig gibt weder Action noch viel Spannung, braucht er aber auch nicht da die Thematik an sich schon Interesant genug ist aber wie gesagt man muss schon ein Gewisses Maß an interesse dafür haben. Die Schauspieler machen ihre Sache mehr als gut besonders Barbara Sukowa als Hildegard von Bingen hat mir sehr gut gefallen aber auch Heino ferch der jedem zumindest vom Hören/Sagen bekannt sien dürfte zeigt eine gute Leistung.
Was ich allerdings zu bemängeln habe und das gibt in diesem Fall auch einen großen Punktabzug, ist das man hier wie schon bei dem von Mir vorgestellten Film Margarete Steiff Geschichts- mäßig genau an dem Punkt aufhört wo es wirklich Interessant wird. Hier hätte man ruhig noch einen weiteren Teil heraus Bringen können oder den Film um eine Stunde Länger machen können. Hier werde ich das Gefühl wirklich nicht Los das die Deutschen einfach nicht ind er Lage sind einen Film FERTIG zu stellen sondern einfach ein halb fertiges Werk auf den Markt Schmeißen wirklich eine Schande