Regie: Jim Mickle Musik: Darsteller: Danielle Harris, Kelly McGillis, Connor Paolo, Bonnie Dennison, Michael Cerveris, Chance Kelly, Sean Nelson, Adam Scarimbolo, Marianne Hagan, Stuart Rudin, Nick Damici, Traci Hovel Länge: 94:15 Min FSK:18 Trailer:
Inhalt:Amerika ist eine verlorene Nation. Als eine Vampir-Epidemie ausbricht, müssen die Menschen vor brutalen, blutdürstigen Monstern fliehen. Die Städte verwandeln sich in Friedhöfe und die Überlebenden raufen sich auf dem Land zusammen, immer voller Angst vor der Nacht.
Nachdem seine Familie den Vampiren zum Opfer fiel, kommt der junge Martin bei einem launischen "Mister" unter, der der Jagd auf die Untoten macht. An seiner Seite beginnt für Martin eine Reise quer durch das verlorene Land, auf der Suche nach einem besseren Ort zum Leben.
Fazit:Sollten die Amis etwa gelernt haben das ein Film auch ohne Hochglanz Action auskommt ? Den hier haben wir einen fast Action losen Vampir Endzeit Film der zu aller erst mit einer kühlen aber bedrohlichen Atmo Auftrumpft. Die Einleitung beschränkt sich auf das nötigste zieht sich nicht unnötig in die Länge und man kommt auch schnell zum Hauptstrang der Geschichte.
Diese geht auch Spannend weiter zwar bekommt man nichts wirklich neues geboten aber die Umsetzung ist wirklich gelungen und beschränkt sich auf das nötigste ohne viel unnötiges Blabla oder super Spektakuläre Action Szenen. Auch die Kampfszenen sind nicht im Matrix Style oder übertrieben dargestellt sonder recht Realistisch dargestellt. Und Kostüm und Kulissen sowie Umgebung sehen richtig schön Schmutzig aus so wie man es sich vorstellt.
Beeindruckend fand ich die Vampire hier haben wir vom Aussehen eine Mischung aus 30 Days of Night Vampire und Zombies. Kein Bling Bling sondern einfach nur etwas stärker wie ein Mensch, Hungrig und nicht all zu Klug. Sie sehen einfach richtig schön Böse aus.
Aber in der Story geht es auch nicht nur um das Töten von Blutsaugern und Überleben sondern es geht auch um eine Reise in der man das Überleben erst einmal Lernen muss das menschlich bleiben und das auf einander verlassen also nicht nur was fürs Auge sondern auch etwas für den Kopf. Und dafür braucht man verdammt gute Schauspieler und die haben wir hier nicht nur mit Danielle Harris die Horrorfans besonders aus Halloween 4 & 5 kennen aber auch aus Filmen wie dem Halloween Remake oder Hatchet II die hier wieder eine verdammt gute Leistung zeigt. Aber wir häätten auch noch Nick Damici der eine der Männlichen Hauptrollen spielt, ihn kennt man Höchstens aus dem Film World Trade Center oder Mulberry Street - Die Nachbarschaft verändert sich.
Auch seine Leistung ist wirklich Hammer aber auch die anderen Schauspieler liefern eine verdammt geniale Arbeit ab. Insgesamt betrachtet haben wir hier einen wirklich genialen Film der richtig Freude aufkommen lässt
Ein großartiger Mix aus "30 days of Night", alten Romero-Zombiestreifen und "The Road". Ich habe den vor kurzem gesehen und wunderte mich ebenso wie Picard, dass die Amis einen Film so konsequent bedrohlich gestalten konnten ohne ständig irgendetwas explodieren zu lassen. Zuerst dachte ich, es würde sich um einen britischen Film handeln, aber es wurde dann zusehens klarer, dass ich mich wohl täuschte.
Dieser Film nimmt sich Zeit und läßt das Grauen größtenteils am Rande erscheinen, aber wenn es dann zuschlägt wird nicht lange gefackelt. Die Vampire sind hier wie in Romeros Filmen eher tumbe, bedauernswerte Kreaturen, die man allerdings nicht unterschätzen sollte. Und im Mittelpunkt rücken vor allem die beiden Hauptdarsteller, wobei man sich hier stark bei "The Road" bediente indem man ihnen keine Namen gab, sondern Bezeichnungen. Insgesamt ist die Atmosphäre sehr dicht und wird von dem ungewöhnlichen Soundtrack noch verstärkt.
Leider gibt es auch einen Wehmutstropfen, denn ich hatte während des Schauens immer wieder das Gefühl, dass die Story etwas holprig erzählt wurde und auch teilweise nicht weiß, wo sie eigentlich hin will. Insgesamt holt der Film aber einiges wieder heraus dank hervorragender Darsteller und einer sehr schönen, unterkühlten, herbstlichen Optik.
Fazit: Ein außergewöhnlicher Vampir-Endzeitfilm, der hier und dort einige Schwächen in der Inszenierung aufweist.
Note: 7/10
Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist kommen die Hoshys aus deinem Radio.
"The Road" verdammt mir lag es auf der Zunge aber ich kam nicht drauf, wollte ich auch erwähnen aber wen einem der Titel nicht einfällt ..jaja man wird alt. Das es sich dabei um einen Englischen Film handelt dachte ich zeitweise auch, vor allem weil sie teilweise die selbe Optik haben. Mittlerweile kennt man ja von den amis nur noch Hochglanz und starke Farben was oft einfach nicht passt.
Und wo du so Romero erwähnst ... da hast du vollkommen recht aber ich finde diese mischung echt gelungen gerade weil die Blutsauger so sehr viel bedrohlicher wirken als die Standard Vampire. Ich fand auch die Idee mit den verschiedenen unter arten gut
Ja, ich finde die Mischung hier macht es. Wäre die Inszenierung insgesamt etwas schlüssiger gewesen würde ich diesen Film zu den Top-Titeln dieses Jahres kühren, aber irgendetwas fehlt.
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