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scarlet diva

Freddy Krüger

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Dienstag, 20. November 2007, 13:43

Suspiria

Titel: SUSPIRIA
Originaltitel: Suspiria
Erscheinungsjahr: 1977
DVD-Fassung/Label: Dragon Film Entertainment



Regie: Dario Argento
Musik: Goblins
Darsteller: Jessica Harper, Stefania Casini, Flavio Bucci, Miguel Bosé, Barbara Magnolfi, Susanna Javicoli, Udo Kier, Eva Axén, Alida Valli, Rudolf Schündler
Länge: 94:26 Minuten (deutsche DVD) / 94:18 (UK-DVD)
FSK: ab 18 Jahren

Inhalt:
Die US-Amerikanerin Suzanne Banyon (Jessica Harper) kommt nach München, um in einer Ballettschule zu studieren, doch bereits in der Ankunftsnacht trifft sie auf ein sich höchst seltsam gebärdendes Mädchen, das noch in derselben Nacht den Tod findet. Im Laufe der nächsten Tage muss sie feststellen, dass sich nicht nur die mysteriösen Ereignisse häufen, sondern auch ihr Essen von der Schulleitung mit Schlafmitteln durchsetzt wird. Immer mehr ihrer Kameradinnen werden nachts von einem Killer heimgesucht. Als es ihre Freundin Sandra (Stefania Casini) trifft, stellt sie Nachforschungen über Hexen und schwarze Magie an und macht sich auf die Suche nach den Ursachen der Morde. Sie erinnert sich an das Mädchen, das ihr in ihrer Ankunftsnacht begegnet ist und an zwei Gesprächsfetzen, die sie zu einer Tür führen, hinter der sie der Mother of Sighs begegnet. (Quelle : wikipedia)


Sonstiges:
Szenenbilder & Cover-Artwork














Fazit:
SUSPIRIA ist der Klassiker schlechthin von Dario Argento. Mit diesem Streifen legte er den Grundstein für eine bis heute andauernde Karriere und immense Fangemeinde überall auf der Welt. SUSPIRIA ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Alptraum, der den Zuschauer in eine fesselnde Story reißt, aus der es nicht nur für die Hauptdarstellerin kein Entrinnen mehr zu geben scheint. Die Kombination von zum Teil surreal anmutenden Bildern, einem nervenzerfetzenden Soundtrack und oftmals recht herben Splatter-Szenen haben den Streifen zu einem Meisterwerk werden lassen, das bis heute unerreicht geblieben ist.


Note: 10 / 10


Freddy Krueger

Horrorfreak

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Mittwoch, 21. November 2007, 13:06

Dario Argento's Suspiria gehört ganz klar zu meinen Favouriten. Neben Tenebrae ist es eines seiner besten Werke. Habe Suspiria das erste Mal Anfang des Jahres im Kino gesehen und war einfach nur begeistert. Eine dichte Atmosphäre und eine Mischung aus farbintensiven und surrealen Bildern, sodass alles recht unwirklich wirkt,lässt eine ungeheure Angespanntheit beim Zuschauer durchblicken. Man ist gefesselt, als ob der Film einen in seinen bann ziehen will. Die Atmosphäre ist meist recht bedrückend und der Handlungsverlauf recht mysteriös. Zudem erschreckt man immer wieder durch seltsame, schrille Geräusche, die einen zusammfahren lassen. Das Ende des Films hat es zudem auch in sich und was die Goreeffekte betrifft, so hat Argento hier nicht gespart. Meist kommen sie unerwartet, gehen aber runter wie Öl.
Insgesamt ganz klar:

10/10

Streifenkarl

Freddy Krüger

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Samstag, 6. Dezember 2008, 17:48

Ich weiß gar nicht so recht, wo und wie ich anfangen soll. Hab den Film ja von Freddy bezogen und heute einfach mal eingelegt. In der Tat schafft es der Film von Anfang bis Ende eine durchweg gelungene Atmosphäre zu erzeugen, die durch und durch beängstigend ist, was aber vor allem auch noch durch den fiesen und düsteren Soundtrack bekräftigt wird.

Der Mix aus Normalität und Surealismus ist gewöhnungsbedürftig und hat nicht stets bei mir Anklang gefunden, aber gut, so hat jeder seinen Geschmack. Der Härtegrad des Films ist für das Alter des Films selbst recht hart und wirkt auch heute noch ziemlich splattrig. Noch gruseliger kommen diese Szenen natürlich rüber mit den oben bereits erwähnten Punkten.

Was mich teilweise etwas gestört hat, waren die vielen Szenen zwischendurch, die teilweise doch etwas langweilig wirkten. Hauptnegativpunkt ist jedoch, dass mir spätestens ab der Szene, wo die Amerikanerin zum ersten Mal am Teufelshaus war, bewusst war, worum es im restlichen Film gehen würde, was durch nachfolgende Szenen bestätigt wurde - von daher war der Film eigentlich kaum noch überraschend für mich.


Trotz allem gebe ich eine hohe Punktzahl, da der Film allein aufgrund seiner tollen Inszenierung einfach nur genial und verstörend zugleich ist.

8,5/10

horror1966

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Montag, 30. Mai 2011, 21:44

Mit "Suspiria", dem ersten Teil der "3-Mütter Trilogie" hat Dario Argento wohl sein absolutes Meisterwerk geschaffen. Zwar sind auch die vorherigen Filme des italienischen Kult-Regisseurs absolut fantastische Werke (Rosso-Die Farbe des Todes, die Tier-Trilogie), doch ist vorliegender Film wohl an Perfektion kaum zu überbieten. Ganz generell handelt es sich bei "Suspiria" aber auch um einen der besten Horrorfilme überhaupt, versteht es Argento doch dem Zuschauer durch eine perfekte Inszenierung ein brillantes Horror-Feeling zu vermitteln, das man in vorliegender Form wohl eher selten geboten bekommt. Es ist die absolut geniale Kombination der verschiedendsten Komponenten, die "Suspiria" zu einem wahren Kunstwerk machen und keinerlei Mankos erkennen lassen, so das man wirklich von einem Filmerlebnis sprechen kann, das an Perfektion schwerlich zu überbieten ist.

In erster Linie ist dafür selbstverständlich die Geschichte an sich verantwortlich, von der eine solch starke Faszination ausgeht, das der Zuschauer von der ersten Minute an wie magisch in ihren Bann gezogen wird. So saugt man förmlich die extrem unheilvolle und sehr bedrohliche Grundstimmung wie ein Schwamm in sich auf, die dem Film vom Anfang bis zum Ende ihren Stempel aufdrückt und ihre Wirkung auf den Betrachter keineswegs verfehlt. So bleibt es auch in etlichen Phasen des Werkes nicht aus, das man mit schweissnassen Händen vor dem Bildschirm sitzt und sich einer aufkommenden Gänsehaut nicht erwehren kann. Dabei wird von Haus aus schon äusserst dichte Atmosphäre noch zusätzlich durch den absolut stimmigen Score der Musikgruppe Goblin unterstützt, deren musikalische Untermalung ein Jahr später auch Romeros Meisterwerk "Zombie-Dawn of the Dead" schmücken sollte. Durch die musikalische Untermalung kann man regelrecht spüren, wie der Spannungsbogen immer weiter stetig ansteigt, bis es kaum mehr auszuhalten ist und man richtiggehend eine Entladung der aufgestauten Spannung herbeisehnt, um den stark ansteigenden Herzschlag wieder etwas herunterzufahren. Argento hat es wirklich perfekt verstanden, die Nerven des Betrachters auf eine äusserst harte Geduldsprobe zu stellen, sind sie doch größtenteils bis zum Zerreissen gespannt und erhalten während des Geschehens eher selten die Möglichkeit, sich ein Wenig zu beruhigen.

Als wenn das Gesamtszenario so nicht schon an Genialität kaum zu übertreffen ist, mischt sich dem Film auch noch zusätzlich eine extrem starke Bildgewalt bei, die insbesondere durch das kräftige Spiel mit den Farben eine Intensität erlangt, die man kaum in Worte fassen kann. Nun sind einem ja die besonders kräftigen Farbkontraste aus den italienischen Produktionen der damaligen Zeit sehr wohl bekannt, doch bin ich persönlich der Meinung das vorliegender Film auch in dieser Beziehung fast schon eine Ausnahmestellung einnimmt, fühlt man sich doch von der hier dargebotenen Farbgewalt schon fast erschlagen und gerät regekrecht in einen Sinnesrausch, der auch etwas märchenhaftes an sich hat. So ist es auch keineswegs als übertrieben anzusehen, wenn man "Suspiria" als einen Rausch für die Sinne bezeichnet, der den Zuschauer fast ganzzeitig in einen Schwebezustand versetzt und in Verzückung geraten lässt. So erscheint dieses Kunstwerk auch durchaus wie ein schaurig-schönes Horrormärchen, das einem aber durch seine teils harten und recht blutigen Splatter-und Goreeinlagen immer wieder eindrucksvoll vor Augen führt, das der märchenhafte Eindruck fast ausschließlich durch die wundervoll kräftigen Farben entsteht und man sich ansonsten in einem ecten Horrorfilm befindet, der über einen sehr ansehnlichen Härtegrad verfügt.

Dabei tritt auch besonders der sehr positive Aspekt in den Vordergrund, das man es hier noch mit handgemachten Effekten zu tun bekommt und nicht wie in der heutigen Zeit fast schon üblich, mit einer effektüberladenen Inszenierung. Letztendlich ist natürlich alles Geschmackssache und es wird auch genügend Horror-Fans geben die mit diesem Werk nicht viel anfangen können, doch nicht umsonst zählt Argentos Meisterwerk zu den wohl echten Horror-Klassikern. Es ist die absolut perfekte Mischung der Einzelkomponenten, die hier ein Gesamtbild entstehen lassen, an dem es überhaupt nichts auszusetzen gibt. Denn auch die Darsteller-Riege ist eine gelungene Kombination aus zur damaligen Zeit eher neuen und frischen Gesichtern und etablierten Stars und kann durch ausgezeichnetes Schauspiel jederzeit überzeugen. Und so müsste eigentlich jeder Fan des Genres anerkennen, das man es hier mit einem ausgezeichneten Film zu tun hat der auch für jeden sehenswert ist, selbst wenn man kein ausgewiesener Argento-Fan ist.


Fazit:


Geschmack hin, Geschmack her, bei "Suspiria" handelt es sich auf jeden Fall um einen berauschenden Horrorfilm, in dem wirklich alles perfekt aufeinander abgestimmt ist. Ein extrem kräftiges Spiel mit den Farben, eine hochspannende und gruselige Geschichte, sehr gute Darsteller und ein Hammer-Score machen dieses Werk zu einem wahren Erlebnis, das auch nach über 30 Jahren nichts von seinem Reiz verloren hat und immer noch so faszinierend ist wie am ersten Tag. Wer diesen Film noch nicht gesehen hat, sollte diesen Zustand schnellstens ändern und sich diesem berauschenden Kunstwerk hingeben.



10/10


H.P.Lovecraft

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Montag, 30. Mai 2011, 21:50

Kann meinem Vorposter in allen Punkten zustimmen.

Was ich noch erwähnen möchte ist, dass dies der einzige Film ist welchem es gelang mir Angst einzuflössen.

8.5/10

Edit:

Hoppla, da war jemand schneller.

Ich meine den Vorposter meines Vorposters. :)

Hoshy

Freddy Krüger

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Dienstag, 31. Mai 2011, 11:49

Bei Dario Argento bin ich mir nie richtig sicher... ist der Mann genial oder einfach nur komplett wahnsinnig?
Bei "Suspiria" schafft er es jedenfalls diesen schmalen Grad entlangzuwandern und den Zuschauer in einen irrsinnigen, farbenprächtigen Alptraum zu versetzen. Allein optisch weiß Argento immer zu überzeugen, auch was das Auddiovisuelle betrifft, hier ist alles auf den Punkt getroffen.
Was er nicht kann ist eine fesselnde Story zu erschaffen, denn ich habe ebenso oft das Gefühl, dass Argento sich zusehr aufs Optische verlegt und dabei die Geschichte eher nebensächlich behandelt. Das ist vor allem in seinen späteren Werken wie "Inferno" oder "Phantom of the Opera" zu bemerken.
Nebenbei sind seine Schauspieler teilweise grottenschlecht, aber darüber könnte man fast noch hinwegsehen, wenn die Storys kurzweiliger wären.
So kann ich Suspiria zu einen seiner besseren Werke zählen, dennoch bleibt immer das Gefühl von "unfertig" bei mir bestehen. Sein bester Film ist und bleibt für mich "Teneabre", allein schon wegen der irren Kamerafahrt um das Haus und des genialen Soundtracks.


Fynn

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Dienstag, 1. November 2011, 13:17

Für mich ist auch "Suspiria" eindeutig der Beste von Argentos Filmen. Völlig unerreicht. Und hätte er sich nicht fast 30 Jahre Zeit gelassen mit der Fertigstellung der Trilogie, dann wären auch die Kritiken zum 3. und letzten Teil, "Mother of Tears" raketenhaft nach oben gegangen. Aber in 30 Hahren verändern sich die Sehgewohnheiten des Publikums und die Erwartungen nach so langer Zeit steigen ja - zwangsläufig - ins Unermäßliche. Klar, das das nicht unbedingt gut gehen konnte und keinen Klassiker wie "Suspiria" aus dem Boden stampfte. George Lucas dürfte mit seiner 2. "Star Wars" Trilogie vllt auch dazugelernt haben. Aber für eine 3. Saga wird's wohl nicht mehr reichen, wenn's dann auch wieder 30 Jahre braucht... :gg:
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Dienstag, 1. November 2011, 16:38

George Lucas hat wohl nicht dazugelernt, sonst hätte er für die Blu Ray nicht schon wieder an seinem eigenen Filmen rumgefuhrwerkt... oder hätte Spielberg angeraten die Waffen in "E.T." gegen Funkgeräte auszutauschen in der DVD Fassung oder das Ende von Indiana Jones 4 nach Erich Däniken stinken zu lassen.

Zu Argento kann ich nur zustimmen, der Mann ist zu sehr in seiner eigenen Welt als das er die Bedürfnisse und Sehnsüchte seiner Zuschauer noch nachvollziehen könnte. Er hält sich selbst für einen Künstler und hat offensichtlich den Sinn für die Realität aus den Augen verloren, was sehr schade ist. Denn wir wissen ja, dass er richtig gute Filme machen kann.


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Dienstag, 1. November 2011, 17:22

Nein, für einen Künstler halte ich ihn durchaus, ich meine, auch wenn er keine "genialen" Drehbücher verfilmt, so haben seine Filme ja doch immer wieder eine enorme bildliche Ästethik. Er hat auch mal in einem Interview gesagt, das für ihn die Geschichte eher zweitrangig ist, von daher kann man's ihm ja auch nicht vorwerfen, das er im Prinzip immer die gleiche erzählt... :D aber ich war zB. total positiv überrascht von "Mother of Tears", - aber da gehen die Ansichten ja schwer auseinander.

Spielberg, tja...ich bin wirklich ein echter Fan von ihm. Der Mann kann Geschichten erzählen und das in allen Genres. Das es Mainstream ist, finde ich nicht schlimm, heißt ja nichts anderes, als das es den meisten gefällt. Ich liebe auch die Indiana Jones Filme und fand sogar den 4. noch ganz nett, aber er war halt doch auch schwer überladen, war einfach zuviel.

Und Lucas wird ohnehin Zeit seines Lebens nichts anderes mehr machen, als seine Star Wars Filme neu zu bearbeiten, in neuen Versionen mit neuem Bonusmaterial rauszubringen, geschnittene Szenen einzufügen, rauszuschneiden usw. Langweilig für den Konsumenten, klar, aber kann man's ihm verdenken ?
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Mittwoch, 2. November 2011, 14:40

Kann mans ihm verdenken?
Ja!
Sorry, aber wenn man außer Star Wars nichts mehr hinbekommt (und er kann mehr, man muss sich nur mal American Graffiti oder THX 1138 ansehen...) dann sollte es einem zu denken geben. Und wenn er immer wieder unzufrieden ist mit seinem Werk, warum hat er nicht einfach die Finger davon gelassen?
Eine Verbesserung ist verständlich, mal will sein Werk ja so gut wie möglich dem Publikum präsentieren. Aber wenn man immer wieder daran herumwerkelt nur weil die Technik mal wieder neue Möglichkeiten eröffnet dann zeigt das doch offensichtlich, dass aus einem ambitionierten Werk nur noch ein Spielzeug für einen zu Tode gelangweilten wird. Das er damit seine Zuschauer allmählich verprellt merkt er nicht, und sowas nenne ich weltfremd.

Zu Argento: Natürlich ist er ein Künstler. Das er dabei allerdings ebenso wie Lucas den Bezug zum Publikum verloren hat finde ich persönlich bedenklich. Wenn er die Filme nur für sich machen würde, ok, aber er produziert doch seine Werke für ein gewisses Publikum, auch wenn das sehr speziell ist. Die Erwartungeshaltung des Künstlers ist mir hier ein Rätsel. Das macht die Person Argento natürlich wieder interessant, allerdings halte ich seine Haltung gegenüber seinen Zuschauern für sehr arrogant, was mir den Filmgenuss wiederrum vermiest.


Fynn

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Mittwoch, 2. November 2011, 15:33

Klar, ich stimme Dir ja total zu in allem, was Du über Lucas sagst, natürlich KANN er es besser. Das Problem ist : er MUSS es nicht.(mehr) Und natürlich kann ihm scheißegal sein, was irgendwer davon hält, ob Du oder ich das jetzt toll finden oder nicht. Er muß eh schon seit Urzeiten überhaupt nix mehr tun. Das nächste was kommt, das wird "Stars Wars" in 3 D sein, aber die holographische Version kommt garantiert auch irgendwann. (mein TV Händler meinte, 3 D wäre schon fast wieder überholt durch Holographie, wäre nur noch nicht massentauglich...) Ich bin sicher, solange Lucas lebt, wird es ewig neue Versionen von "Star Wars" geben ud jeder kann sich "seine" Version aussuchen.

Argento, denke ich, hat einfach sein Pulver verschossen, - mehr oder weniger. Er hat phantastische Sachen gemacht, richtig geile Sachen wie zB. "Suspiria", aber im Grunde sehen wir das Gleiche seit den 70ern in größern Abständen immer wieder. Nur sind inzwischen auch andere Filme da, die einen gewissen Härtegrad haben. Klar, Argento's Ästhetik haben sie meist nicht, aber ziemlich heftig sind doch viele heute locker. Seine persönliche Erwartugshaltungshaltung dem Publikum gegenüber ist MIR ziemlich egal, denn von mir (und anderen natürlich) lebt er ja. Mir geht es mehr um MEINE Erwartungen. Und die sind bei Argento inzwischen zwar neugierig, aber nicht mehr so enthusiastisch wie früher.
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Mittwoch, 2. November 2011, 16:57

Deine letzten Punkt mit deiner (oder auch meiner) Erwartungshaltung stimme ich 100%ig zu. Das trifft den Nagel auf den Kopf. Nach Argento`s Anfängen in den 70ern (die ich erst später bewußt wahrnahm) waren meine Erwartungen an den Mann sehr hoch, denn ich merkte, dass hier ein Mann war, der Optik und Spannung mit seinem eigenen Stil verband. Und das war fantastisch.
Diese Haltung hat sich im Grunde fast um 180° gedreht, und das finde ich schade. Deshalb bin ich auch enttäuscht, dass Argento eben den Blick für sein eigenes Publikum verloren hat. Da wäre mehr drin gewesen, wenn er sich nicht auf sein "eigenes" künstlerisches Werken so versteift hätte.


sid.vicious

Kannibale

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Montag, 9. Januar 2012, 14:39

Möchte einfach nur kurz und knapp das Wichtigste mitteilen. Suspiria hat alles was man sich von einem Horrorfilm wünscht.

Aus meiner Sicht vor Romeros Dawn der beste Horrorfilm aller Zeiten

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