Regie: J.J. Abrams Musik: Darsteller: Elle Fanning, Amanda Michalka, Kyle Chandler, Ron Eldard, Noah Emmerich, Gabriel Basso, Zach Mills, Joel Courtney, Katie Lowes, Thomas F. Duffy, Marco Sanchez, Ryan Lee Länge: 112 Min FSK:12 Trailer:
Inhalt:Als sechs Teenager 1979 zu einer Super 8-Kamera greifen, um einen Film zu drehen, ahnen sie nicht, wie gruselig die Bilder sein werden, die die Kamera einfängt... Es ist stockfinstere Nacht. An einer abgelegenen Zugstrecke wollen die Freunde gerade ein paar Szenen drehen, als sie Zeuge eines grausamen Vorfalls werden: Ein Pickup rast auf den Gleisen direkt auf einen entgegenkommenden Zug zu und prallt frontal mit ihm zusammen.
Die Stille der Nacht wird zerstört durch das ohrenbetäubende Bersten von Metall und der grellen Explosion des Benzintanks, gefolgt von einem rasenden Feuerball, aus dem sich mit roher Gewalt der entgleisende Zug seinen Weg bahnt. Fassungslos starren die Teenager auf die rauchenden Trümmer, als ein unheilvolles, mächtiges Pochen in einem der Waggons ihnen Angstschauer über den Rücken jagt.
Was auch immer sich dort den Weg nach draußen bahnen will, hat mit menschlicher Kraft nichts zu tun.
Panik bricht aus, und die Super 8-Kamera wird Zeuge eines Vorfalls, den es später so nie gegeben haben wird...
Fazit:J.J. Abrams der Man der tolle Dinge gemacht hat wie zb Lost aber auch Filme versaut hat wie Star Trek wird darauf Losgelassen einen Film zu machen der eine Mischung ist aus Goonies und einen auf LSD entlaufenden ET mit ausgebildeter Soziale Phobie.
Sagen wir mal Fairerweise der Kern des Films ist wirklich gut bietet viel Stoff um mindestens 2 Super Filme zu machen aber das hier fabrizierte ist eher naja Langweiliger Standard. Die Story kommt erst sehr spät in die Gänge der Action anteil ist gering und das was da ist ist nicht wirklich Atemberaubend da wäre ein Abend mit Angela Merkel aufregender. Die Atmo wirkt zu sehr auf Hochglanz getrimmt was den Film regelrecht kaputt macht.
Aber was will man von einem Film erwarten der ab 12 ist ? Hätte man ihn wenigstens ab 16 gemacht und etwas Härter hätte man hier und da noch ein Auge zu drücken können aber so OHNE MICH
Übrig wären noch die Schauspieler die nun sagen wir keine überflieger sind aber doch eine gute und solide Arbeit abliefern erstaunlicherweise wurde ich von der Weiblichen Hauptrolle am meisten überrascht, Elle Fanning ist ihr Name und im Film Busnis nicht ganz Neu sie hat schon mitgemacht bei Filmen wie Der Seltsame Fall des Benjamin Button, Ich bin Sam oder Der Kindergarten Daddy. Hat aber auch schon in Serien ihre Auftritte gehabt wie zb Lost Room, Criminal Minds, C.S.I.: NY oder C.S.I.: Miami
Wen das Mädel so weiter macht und die Schönheitschirurgen ab wimmelt kann aus ihr mal was ganz großes werden.
Im Großen nur wieder ein Mainstream Film der mich nicht im Geringsten überzeugen konnte obwohl allerhand Potential da war
J.J. Abrahms (Lost, Star Trek) ist eindeutig ein Fan alter 80er Jahre-Kinderabenteuerfilme und das lebt er hier gekonnt aus. In großen Bildern nähert er sich dem kindlichen Thema um Entdeckungen, Irrungen und Wirrungen erst ganz behutsam um dann auf einmal richtig zuzuschlagen.
Seine jungen Darsteller machen ihre Sache einfach großartig und so fiebert man von Anfang an mit. Schnell wird man an solch wunderbare Werke wie "The Goonies", "E.T." oder "Stand by me" erinnert und selbst wenn man diese Filme nicht kennt ist man Feuer und Flamme für die leicht naive Story und die herzlichen Charaktere.
Mit viel Witz und ordentlich Tempo inszeniert rauscht der Film an einem vorbei und man möchte garnicht, dass er aufhört. Das ist einfach Spaß pur, mit ein wenig Herzschmerz und den typischen Problemen einer Coming-of-Age-Geschichte. Toll gemacht, bestens besetzt und mitreißend wie ein Güterzug.
Note: 8/10
Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist kommen die Hoshys aus deinem Radio.
Ich finde den Film ansich sehr gut, wenngleich sichtbar deutlich in zwei Teile gespalten : der erste Teil, die Einführung der Charaktere und das gemeinsame Erleben des Unglücks ist sichtbar Spielberg, der zweite, wesentlich actionlasterigere Teil ist Abrams. Und dieser 2. Teil ist m.A. nach der Schwachpunkt des Films, der eine ansich spannende (Kinder-)Geschichte im Stil der Goonies u.a. aus den 80ern erzählt. Nun bin ich aber auch schon hellhörig, wenn ich den Namen Abrams höre. Nicht, das ich seine Ideen und Filme nicht mag, aber ich denke, er walzt sie bis zum Exzess aus. Wie z.B. "LOst", eine ansich spannende, gute Serie, die ich anfangs wie verrückt geguckt habe und die nächste Folge kaum abwarten konnte. Bis es mir dann zuviel wurde, bis ich das Gefühl einfach nicht nicht mehr loswurde, da wurde des Erfolges auf Teufel komm raus wegen immer weiter und weiter gedreht, einfach nur um die Serie am Leben zu erhalten. Ganz schlimm war es dann bei "Cloverfield", wo ich nach 20 Mi. entnervt und fast schwindelig das Kino verlassen hab', weil scheinbar keiner gemerkt hat, das der Kameramann gnadenlos betrunken war. Aber das wurde später dann als "Stilmittel" getarnt"...
Den Mann unter Spielbergs Fittiche zu stellen, war sicher schonmal gut, wo er ja noch dazu ein Bewunderer dessen ist. Der würde vermutlich auch dieses Wackelkino nicht mitmachen. Und das Spielberg dann keine Filme mit "härteren Szenen" dreht, war ja auch klar, denn "Super 8" ist Mainstream Familienkino. Aber für mich ist Mainstream kein Schimpfwort, denn wenn's etwas ist, was so viele Menschen gut finden, muß ja irgendwas dran sein, - auch wenn ich's nicht mögen muß.
Elle Fanning steht hier sicher an der Spitze hervorragend ausgewählter Kinderdarsteller. Das Talent dürfte in der Familie liegen, denn ihre Schwester Dakota ist ja ebenfalls eine tolle Schauspielerin und war auch schon unter Spielberg zu sehen. Insgesamt eine runde Sache, mit ein bißchen zuviel Knallerei in der 2. Hälfte, die sich dadurch zu sehr und widerrum unangennehm von der ersten, äußerst hervorragenden abhebt.
Für einen Film mit einer 12er Freigabe fand ich ihn schon recht "aufregend"!
Das Alien/Monster hat bestimmt einigen Kids ein paar schlaflose Nächte bereitet!
Tricktechnisch wurde schon einiges aufgetischt! Das der Film kein Gore-Fest für Genrefreaks wird...war doch schon klar!
Ich fand vor allem die Darstellung und Sprüche der Kinder am besten! Ich mußte echt ein paarmal lachen! Da finde ich "Super 8" witziger als zB: "Hangover 2"...aber das ist ein anderes Thema!
Nette Unterhaltung wars auf jeden Fall! Kann mich nicht beschweren!
Ich hoffe ja immer noch auf ein "Cloverfield 2"...wie ich gehört habe überlegt man noch in welche Richtung das ganze gehen soll, da man das Publikum nicht mit demselben Plot langweilen will...Wir werden sehen!
Ich fande den Film ebenfalls eine nette Sache für sich, zwar sticht es raus, dass man ab und an sich fragt, ob es sich um E.T.-Remake handelt, was den Bedürfnissen der der Jugend aus der modernen Zeit angepasst wurde, ein Alien welches durchaus auch bösartig sein.
Wie auch immer, ob Spielberg oder ein No name Abrams unter seine Fittiche genommen hat, interessiert mich nicht wirklich, ich war mehr von den Kindern begeistert und ihrem kleinen Filmprojekt, wo doch alles einen gut organisierten Weg gegangen ist, unser pummeliger Regiesseur, der den Zug als die perfekte Hintergrundkulisse für seinen Film sah, der kleine Krachbumm-Mann, der alles in die Luft sprengen möchte, unser Make-Up-Spezialist, etc... ein gut zusammengewürfelte Truppe.
Ich kenne das Mädchen nur als Feuerteufel aus Law & Order und hier machte das schrille Mädchen von damals eine echt gute Figur sowie der Rest der Kiddy-Crew. Das mit den Würfeln fand ich zwar etwas bescheuert, wäre mir lieber was in Richtung Nanos/Replikatoren lieber gewesen, aber für den Film war es tauglich, es sollte ja Familie-Kino sein, obwohl das Alien für diese FSK doch ein bisschen zu grob mit seinem ehemaligen Peiniger umgegangen ist.
Aber ansonsten war es echt nett die Story hat sich immer mehr geöffnet, nur den Polizeivater und den Vater des Mädels empfand ich als ziemliche Fehlbesetzungen,a ber darüber kann man sich bekanntlich ja streiten.
Aber was das Alien da in seinem Versteck bewerkstelligt hat, war genial so wie die ganze Atmosphäre und um den Unterschlupf.