Regie: Lawrence Kasdan Musik: Darsteller: Morgan Freeman, Thomas Jane, Jason Lee, Damian Lewis, Timothy Olyphant, Tom Sizemore, Donnie Wahlberg, Michael O'Neill, Rosemary Dunsmore, Mikey Holekamp, Reece Thompson, Giacomo Baessato Länge: 128:15 Min FSK:16 Trailer:
Inhalt:Vier gealterte Jugendfreunde aus Maine - allesamt mit eigenen Problemen behaftet - treffen sich wieder zu einem Ausflug in ihre alte Lieblings Waldhütte. Als sie dort eingeschneit werden , nehmen sie die Radiomeldungen über seltsame Lichter am Himmel nicht weiter ernst, bis eine Megafonstimme aus einem Hubschrauber die Gegend zum Sperrgebiet erklärt.
Von einer geheimnisvollen Epidemie ist die Rede, und aus der Ferne ertönen Schüsse, eine Explosion dröhnt durch den Wald. Für die vier Freunde beginnt ein Albtraum, der sie in die Vergangenheit führt, bis an die Grenzen ihres Vorstellungsvermögens.
Fazit:Mal wieder eine King -verfilmung nagut hat auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel aber das soll ja nicht weiter stören. Das Buch kenne ich nicht daher kann ich wie immer nicht beurteilen wie weit man sich an die Literarische Vorlage gehalten hat.
Die Story ist für King Filme Typisch Einführung ein paar Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit Langsamer Spannungsaufbau. Hier allerdings zu langsam wen man hier überhaupt von Spannung reden kann den sonderlich Spannend ist der Film nicht, viel Action bietet er auch nicht noch sonst irgendwas aufregendes. Dennoch kann er Inhaltlich überzeugen und natürlich auch was die Darsteller angeht.
Morgan Freeman zb dürfte ja jedem ein Begriff sein und auch wen er hier mal die Arschloch Rolle gezogen hat kann er Künslerisch überzeugen und zwar in ganzer Linie. Aber auch mit Thomas Jane bekannt aus Filmen wie Mutant Chronicles, Stephen King's Der Nebel, The Punisher oder Deep Blue Sea kein unbekanntes Gesicht. Auch er kann auf ganzer Linie überzeugen.
Vielleicht kein Block Buster aber eine Nette Unterhaltung
Ich hatte damals kurz vor Veröffentlichung des Films das Buch gelesen und es ist ein typischer King mit Anleihen bei "Es" und "Stand by me". Da vor dem Film auch noch die Animatrix-Kurzfilme gezeigt werden sollten freute ich mich damals wie ein Schneekönig auf den Kinobesuch.
Ich wurde bitter enttäuscht.
Erstens weil die Kurzfilme im Cinestar Bremen einfach weggelassen wurden - wir haben als Entschuldigung einen Popcorn-Gutschein bekommen... - und zweitens weil der Film ab der ersten Hälfte immer schlechter wurde.
Dabei fängt er wirklich gut an, hält sich dabei sehr an die Buchvorlage und baut eine ziemliche Spannung auf. Die Darsteller fügen sich gut in ihre Rollen ein, auch wenn Morgan Freeman für die Rolle des bösen Colonel irgendwie fehlbesetzt wirkt (im Vergleich mit der Figur im Buch). Selbst die beknackte Idee mit den sogenannten Arschaliens (kein Scherz) nimmt man dem Buch und dem Film nicht krumm, denn gruselig genug sind die Viecher. Wie immer sind die Szenen mit den kindlichen Rückblenden besser als die mit den Erwachsenen, einfach aus rein nostalgischen Gründen. Allerdings merkt man hier schon, dass der Regisseur krampfhaft das Feeling von "Es" und "Stand by me" einfangen wollte und kläglich scheiterte.
Nach der ersten durchweg guten ersten Runde geht es dann rapide bergab. Der Film wandelt einige Geschehnisse des Buches seltsam wirr um und läßt viele wichtige Handlungsstränge einfach wegfallen. Richtig übel wird es dann zum Schluss. Denn das Ende ist völlig anders als im Buch und wurde zudem auch noch technisch komplett versaut. Was uns da gezeigt wird ist nicht mal Hollywoodstandard von 2003. Rein vom Design her hat man hier voll ins Klo gegriffen und die bekloppte Auflösung verdreht die eigentliche Hauptfigur - nämlich Duddits, wie auch der Originaltitel des Buches - dermaßen seltsam, dass einem schlecht wird.
Ansonsten bietet der Film recht gute und spannende Unterhaltung. Technisch sieht er bis auf das Ende auch ziemlich gut aus und kommt uns im edlen Blaufilter-Look daher. Schauspielerisch fällt im Grunde nur Morgan Freeman heraus, dem man ruhig mehr hätte zutrauen dürfen. Der Rest ist... Schweigen.
Fazit: Ein zweigeteilter Film der seine Sache zuerst gut macht und dann immer dämlicher wird und vor allem nicht an die Buchvorlage heranreicht.
Note: 8/10 für die erste Hälte - 3/10 für die zweite Hälfte.
Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist kommen die Hoshys aus deinem Radio.