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Picard

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Freitag, 12. Januar 2007, 09:05

Stephen King's Kingdom Hospital

Titel: Stephen King's Kingdom Hospital
Originaltitel: Stephen King's Kingdom Hospital



Herstellungsland: USA
Produktionsjahr: 2004
Genre: Mystery/Thriller/Komödie/Horror
Episoden: 13 Stück
Episode Title Deutsche Titel
01x01 Thy Kingdom Come/ Das Reich der Finsternis
01x02 Death's Kingdom/ Kleines Mädchen
01x03 Goodbye Kiss/ Der Mörder
01x04 The West Side Of Midnight/ Letztes Flackern
01x05 Hook's Kingdom/ Hooks Friedhof
01x06 The Young And The Headless/ Kopflos
01x07 Black Noise/ Schwarzes Rauschen
01x08 Heartless/ Herzlos
01x09 Butterfingers/ Nummer 11
01x10 The Passion Of Reverend Jimmy/ Am dritten Tag
01x11 Seizure Day/ Tag der Anfälle
01x12 Shoulda Stood In Bed/ Mein ist die Rache
01x13 Finale/ Gefangen in der Zwischenwelt / Antibus

Episodenlänge: ca. 45 min
Staffeln: 1

Autoren:
Richard Dooling
Stephen King
Lars von Trier

Hauptdarsteller:
Andrew McCarthy- Dr. Hook
Bruce Davison - Dr. Stegman
Diane Ladd- Sally Druse
Brandon Bauer- Abel Lyon
Jack Coleman- Peter Rickman
Jennifer Cunningham- Christa
Meagen Fay- Dr. Brenda Abelson
Lena Georgas- Nurse Carrie Von Trier
Jamie Harrold- Dr. Elmer Traff
Allison Hossack- Dr. Christine Draper
Suki Kaiser- Natalie Rickman
Sherry Miller- Dr. Lona Massingale
Del Pentecost- Bobby Druse
Julian Richings- Otto/Blondie
Kett Turton- Paul/Antibus
William Wise- Dr. Louis Traff
Ed Begley Jr.- Dr. Jesse James
Michael Adamthwaite- Deputy Anderson
John Cassini- Geoffrey Wilkster
Ivan Cermak- Waiter



Special Guests:
Stephen King


Story:
"Kingdom Hospital" ist eine gespenstische Serie, die Stephen King, der preisgekrönte Bestsellerautor und Meister des Horrors direkt für das Fernsehen schuf. Die Handlung entwickelt sich über fünfzehn Stunden hinweg und erzählt die Geschichte eines Hospitals im U.S.-Bundesstaat Maine, das auf einem Ort errichtet wurde, wo im neunzehnten Jahrhundert ein Feuer in einer Mühle ausbrach und die meisten der Kinder dort tötete. Zur heutigen Zeit wird nun das Kingdom Hospital vom Geist eines dort arbeitenden zehnjährigen Kindes namens Mary sowie - was noch seltsamer ist - einer furchterregenden riesigen ameisenbär-ähnlichen Kreatur mit Namen Antubis heimgesucht. Dem herausragenden Arzt Hook (Andrew McCarthy), dem gelähmten Künstler Jack Coleman (Peter Rickman) und der hypochondrischen Hellseherin Sally Druse (Diane Ladd) kommt nun die Aufgabe zu, Mary mit Hilfe einer surrealen Mischung aus Krankenhauspersonal und Patienten zu helfen und das Kingdom Hospital dadurch vor dem sicheren Untergang zu bewahren.
Quelle: zelluloid.de


Sonstiges:
Kingdom Hospital ist das Remake der dänischen Serie "The Kingdom"
(dt. Hospital der Geister)
des Regiseurs Lars van Trier, die King im TV sah,
und ihn so begeisterte, das er ein Remake dieser Serie drehen wollte.







Fazit:
Kingdom Hospital ist ein wahrer Genre Mix aus Mystery/Thriller/Komödie/Horror wobei der Komödien Anteil leider etwas zu oft die überhand gewinnt und so die ganze Stimmung versaut. Ansonsten ist Kingdom Hospital eine sehr interesante Serie mit guten Schauspieler, einer teils oft sehr Düsteren Atmo. Auch die Soundkulisse wurde sehr gut eingesetzt und der härtegrad ist für eine Serie akzeptabel.


Note:7/10

Killerzwerg

durchgedrehtes Luder

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2

Montag, 6. Juli 2009, 08:24

Hab sie gern gesehen und fand sie wirklich sehr spannend.
Diese Serie ist mal wieder ganz genau nach meinem Geschmack.
Die Schauspieler haben mir gut gefallen und die Geschichte war auch nicht zu verachten.

Stephen kann mich sowieso eigentlich immer begeistern und mitreißen.
Ob nun lustig oder gruselig, oder auch der blanke Horror.
Das ist mir eigentlich egal.
Denn ich weiß ganz genau:
Wo Stephen King drauf steht, ist auch 100 % Stephen King drin :gg:


10 / 10

change the WorLd

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3

Montag, 6. Juli 2009, 18:18

stephen kings kingdom hospital ist eine meiner lieblingsserien. wie picard schon gesagt hat, is hier wirklich von allem etwas dabei. aber vorallem diese art von humor gefällt mir. ;) zwar denkt man sich des öftern "was zum .. ?!" aber es passt einfach dazu und verfällt dem ganzen das "besondere etwas".

die charaktere sind sehr typisch für king und die schauspieler gefallen mir auch sehr gut, die spannung steigt fortwährend und die atmosphäre ist wunderbar.

für jeden king-fan ein muss.

note: 10/10



RIP

Kittie

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4

Donnerstag, 23. September 2010, 19:39

Story:

(Ich werde nicht auf alle 13 Episoden einzeln eingehen, sondern nur
kurz die Rahmenhandlung wiedergeben.)

Dort wo heute das Kingdom Hospital steht, war früher eine
Textilfabrik in der Kinder in 16 Stunden schichten arbeiten mussten.
Eines Tages gab es einen Brand in der Fabrik und sehr viele Kinder
verloren ihr Leben.

Dies ist aber schon fast in Vergessenheit geraten und man erbaute auf
diesen verfluchten Ort das Kingdom Hospital in dem es nun spukt, aber
auch das stört nicht dem Alltag im Krankenhaus – bis der Künstler Peter
Rickman, welcher von einem Auto umgefahren wurde, ins Kingdom Hospital
kam.

Peter befindet sich zwischen den Welten und hat Kontakt mit dem
Geistermädchen Mary und dem “Ameisenbär” Antibus – und irgendwie müssen
sie es schaffen das Kingdom Hospital zu retten, “denn die Welt ist dabei
sich weiter zu drehen”.

(Die Leute, die die “Dunkle Turm Saga” kennen, werden wissen was ich
hiermit meine. Anders kann ich es aber nicht erklären, sonst müsste ich
zu tief in die Serie einsteigen und das würde hier zu umfangreich werden
und ich müsste spoilern, aber das möchte ich möglichst vermeiden.)

Meinung:

Ich glaube dies hier ist eine der besten Horror-Serien, die ich
kenne. Für Stephen King Fans sowieso absolut empfehlenswert, denn es
gibt viele Hinweise auf seine eigenen kleinen Kosmos.

Vorallem die erste Episode, welche hier die Einzige sein wird auf die
ich näher eingehen werde. King Fans werden bestimmt wissen, dass 1999
einen Unfall hatte. Er wurde von einem kleinen Transporter angefahren
und beinahe getötet wurden. Der Fahrer des Transporter war betrunken und
nach eigenen Aussagen von seinem Hund abgelenkt und konnte so nicht auf
die Straße achten und sah King nicht wie dieser am Straßenrand
spazieren ging und erfasste ihn eben.

Hier in der Serie geht Peter Rickman joggen, auch am Straßenrand und
dann kommt auch hier ein kleiner weißen Transporter angefahren, welcher
Peter erwischt und sehr schwer verletzt. Und auch dieser Fahrer hier war
von seinem Hund abgelenkt, weil dieser sich an der Kühlbox zu schaffen
macht und eben Herrchen sein Abendessen fressen will.

Das verursachte damals beim ersten Mal sehen schon mächtig Gänsehaut
und heute auch immer noch. Und wo ich schon bei King persönlich bin: er
hat auch hier einen kleinen Cameo-Auftritt als Hausmeister und wie oben
schon angedeutet gibt es hier viele andere Verweise zu seinen anderen
Werken. So werden hier Bücher wie “Sie” gelesen. Welches Buch der
Ersatz-Hausmeister las, hab ich mir leider nicht notiert.

Was auch noch wichtig zu erwähnen ist, wäre das es sich hier um ein
Remake handelt. Die Vorlage lieferte Lars von Trier’s “Geister”. Dies
ist auch eine Horrorserie, welche ich aber nicht kenne. Daher kann ich
auch keine Vergleichsmöglichkeiten liefern oder sagen wie die beiden
Serien zusammenhängen.

Wenn man sich die Serie ansieht, wird man auch schnell merken, dass
man hier mehr Wert auf Spannung legte. Es gibt zwar kleinere blutige
Szenen, die zwar gut gemacht sind, aber wer nur auf sowas aus ist, wird
hier keinen Gefallen dran finden. Man setzte mehr Wert auf eine
unheimliche Atmosphäre, die sich auch sehr gut halten kann – gerade in
den Szenen mit Antibus (auf ihn komme ich später auch noch mal zu
sprechen). Aber es gruselt hier einen nicht nur, sondern für Witz wurden
auch gesorgt. Da wäre der kopflose Körper, der rumläuft und eben seinen
Kopf sucht – an sich eine schreckliche Sache seinen Kopf zu verlieren,
aber es sieht irre witzig aus, wenn er da rumrennt und ihn sucht und
hier und da irgendwo gegen knallt. Oder die Krankenschwester, die kein
Blut sehen kann und so hin und wieder mal in Ohnmacht fällt.

Auch sonst ist das Kingdom voller durchgeknallter Charaktere. Der
Direktor der Klinik hat nur sein Projkekt “Morning Air” im Kopf, dem
neuen Chefarzt kann man nichts recht machen und in Boston ist sowieso
alles besser oder der fast blinde “Portier” mit seinem Hund Blondie, der
eigentlich nichts in einem Krankenhaus zu suchen hat, aber ok. Und
natürlich Dr. Hook, der eigentliche Sympathieträger, der sich wirklich
für seine Patienten einsetzt und auch mehr zugänglich für das
Übernatürliche ist.

Beim Übernatürlichen wären wir dann auch schon bei Mary und Antibus.
Mary war eins der Kinder, welches beim Brand in der Fabrik ums Leben kam
und nun durch Kingdom Hospital spuckt. Und sie ist ein armes kleines
Geschöpf – ihr wurde früher Schreckliches angetan und sie ist auch nicht
wirklich unheimlich; man hat er Mitleid mit ihr und man wartet immer
gespannt drauf Neues von ihr und somit aus der vergangen Zeit
zuerfahren.

Antibus ist ein “Ameisenbär”, der im Computer entstand. Und dafür,
dass eher “wenig” Geld zur Verfügung stand, hat man sich verdammt viel
Mühe mit ihm gegeben und sein Fell sieht wirklich gut aus. Sehr gute
Computereffekte, die man sonst in “großen” Produktionen vergeblich
sucht. Aber aus spoiler-technischen Gründen kann ich nicht näher auf die
Figur des Antibus eingehen. Aber eins kann ich euch sagen – dieser Typ
ist unheimlich; auch wenn er es mag hinter den Ohren gekrauelt zu werden
und auch lieb sein kann, ist und bleibt er unheimlich.

An den schauspielerischen Leistungen hab ich nichts auszusetzen. Alle
gehen in ihren Rollen auf und können überzeugen. Regie- und
Kamaraarbeit sind auch vollkommen in Ordnung – auch wenn man sich hier
den Trunk Shot von Tarantino abgeguckt hat.

Was bleibt mir noch zu sagen? Für King Fans lohnt sich diese Serie
alle mal. Dann bietet sie auch noch eine packende Geschichte, die
spannend (atmosphärisch) umgesetzt wurde und in jeder Episode passiert
es anderes (ist vielleicht eine etwas unpassend gewählte Formulierung,
aber ich denke ihr versteht was ich meine) und die Situation im Kingdom
Hospital spitzt sich immer mehr zu und endet dann in einem genialen
Finale. Absolut sehenswert…
"Die Sonne ist ein wundersamer Himmelskörper. Wie ein herrlicher Vater! Eines Tages werde ich auch groß und glänzend sein!"
- Solaire of Astora


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