Sie sind nicht angemeldet.

Picard

Administrator

  • »Picard« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 954

Benutzertitel: Das Böse

Wohnort: Bochum

Beruf: Serienkiller aber pssst

Level: 45 [?]

Erfahrungspunkte: 4 710 450

Nächstes Level: 5 107 448

  • Nachricht senden

1

Freitag, 18. Juni 2010, 06:54

Stephen King's Cujo

Titel: Cujo
Originaltitel: Cujo
Erscheinungsjahr: 1983
Genre:Horror
DVD-Fassung/Label: e-m-s



Regie: Lewis Teague
Musik:
Darsteller: Dee Wallace, Danny Pintauro, Daniel Hugh Kelly, Christopher Stone, Ed Lauter, Lee Kaiulani, Billy Jayne, Mills Watson, Sandy Ward, Jerry Hardin, Merritt Olsen, Arthur Rosenberg
Länge: 89:19 Min
FSK: 16
Trailer: Hier

Inhalt:Mit Horrorträumen reagiert der sechsjährige Tad auf die Schwierigkeiten seiner Eltern. Dabei waren Donna und Vic Trennton eigens von New York fortgezogen, um in einer Kleinstadt ein besseres Leben zu führen. Doch anstatt der erhofften Idylle stellen sich immer größere Probleme ein, bis eines Tages auch der Horror reale Gestalt annimmt: Cujo, der gutmütige Bernhardiner, verwandelt sich urplötzlich in eine blutrünstige Bestie.




Sonstiges:

Sequels/Teile:


Szene Bilder
Diese Bilder stammen von der Kanadischen Blue Ray Version














Fazit:Ein weiterer Stephen King Film den man als Klassiker bezeichnen kann eine Schande das er bisher gefehlt hat.
Die Story ist recht Spannend beginnt sehr ruhig und entwickelt sich Langsam aber leider fehlt so der Richtige Kick. Aber das Vorhandene reicht durch aus, um den Zuschauer den ein oder anderen Schauer zu bereiten. Ebenfalls recht gut gelungen ist die Atmo, hier gibt es wirklich einige Gänsehaut Momente die echt gruselig sind hier hat man teils mit einfachsten Kammera Einstellungen Bedrohliche Perspektiven Geschaffen.

Der Härtegrad ist ganz ok er passt zum Film und wirkt nicht übermäßig übertrieben sondern geht eher ins Reale rein. Der Hund selber entwickelt sich vom Schmuse Teddybär Hund zur waren Killer Maschine. Tolle Entwicklung hat man hier hin bekommen. Die Schauspieler in diesem Film spielen überzeugend aber auch hier fehlt so der letzte Kick.

Auch wen es kein Überfliegerfilm ist, handelt es sich hier um einen von Kings besten Verfilmungen die man einmal gesehen haben sollte



Note:8/10

Killerzwerg

durchgedrehtes Luder

Beiträge: 2 601

Benutzertitel: Miststück

Wohnort: Vom Bekloppten-Planeten

Beruf: 003 Spion, im Auftrag des dunklen Meisters unterwegs.

Level: 43 [?]

Erfahrungspunkte: 3 145 896

Nächstes Level: 3 609 430

  • Nachricht senden

2

Freitag, 18. Juni 2010, 08:42

Ich hab schon so viele King Verfilmungen gesehen, daß ich schon gar nicht mehr weiß, was da alles bei war.
Bei Cujo weiß ich es nicht mehr so genau, ob ich den gesehen habe.
Aber ich habe das Buch gelesen und das war echt Klasse.
Da ich bis jetzt noch keine Verfilmung von King Werken erlebt habe, die mir nicht gefallen hat, wird der Film wohl auch gut sein.
Muß mal sehen, daß ich mir den mal angucke, um zu wissen, ob ich den vielleicht doch schon kenne.

horror1966

Master of Horror

Beiträge: 368

Wohnort: Haddonfield

Beruf: Serienmörder

Level: 29 [?]

Erfahrungspunkte: 228 220

Nächstes Level: 242 754

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 31. Mai 2011, 20:49

Eigentlich sind Bernhardiner ja als äusserst gutmütige Hunde anzusehen, die ja zudem auch noch zur Rettung schneeverschütterter Menschen eingesetzt werden. In dieser Verfilmung eines Romans von Stephen King allerdings bekommt man einen vollkommen anderen Eindruck dieser gutmütigen Hunderasse, verwandelt sich doch der lammfromme Cujo durch den Biss einer Fledermaus in eine reissende Bestie, die zu einer großen Gefahr für ihre Mitmenschen wird und einigen Leuten auf brutale Art und Weise das Leben nimmt. Bis es allerdings dazu kommt vergeht doch eine geraume Zeit, denn in der ersten Filmhälfte ist von Tierhorror noch herzlich wenig zu verspüren. Die ersten gut 45 Minuten bieten vielmehr eine recht gute Charakterzeichnung der Hauptdarsteller und bieten einen tiefen Einblick in die Eheprobleme von Donna und Vic, dessen kleiner Sohn Tad von ständigen Alpträumen geplagt wird. Dabei ist diese Phase des Filmes allerdings keineswegs langweilig gestaltet, sondern bietet eine solide Grundlage für einen dramaturgisch äusserst gelungenen Spannungsaufbau, der sich zwar eher langsam dafür aber sehr stetig aufbaut und insbesondere in der zweiten Hälfte der Geschichte seinen absoluten Höhepunkt erreicht.

Ebenso verhält es sich auch mit der vorherrschenden Grundstimmung des Geschehens, das zu Beginn noch keine Spur einer bedrohlichen Situation erkennen lässt, sondern vielmehr den Eindruck eines soliden Ehe-Dramas vermittelt, in dem von Tierhorror so gut wie nichts zu verspüren ist. So sieht man dann auch den eigentlichen Hauptdarsteller Cujo eher selten, lediglich ab und zu wird der Berhardiner eingeblendet, der sich mit der Zeit immer mehr verändert, was einerseits rein Äusserlich aber auch in seiner Wesensveränderung zu erkennen ist. Und so dauert es auch nicht mehr lange, bis der ehemals gutmütige Hund sein erstes Opfer tötet, dem schon kurz danach das nächste folgen soll. Nun sollte man in diesem Film nicht unbedingt die große visuelle Härte erwarten, denn Gorehounds werden sicherlich nicht auf ihre Kosten kommen. Ein wenig Blut und einige Bissattacken sind alles, was man in diesem Bezug zu sehen bekommt und dennoch entfaltet der Film einen immens hohen Härtegrad, der sich besonders im zweiten Teil des Geschehens bemerkbar macht.

Dabei wird die Härte allerdings nicht durch explizite Gewaltdarstellungen freigesetzt, sondern ergibt sich aus der Lage, in der sich Donna und ihr kleiner Sohn befinden, die bei Cujos Besitzer ihren defekten Wagen reparieren lassen wollten. Nichtsahnend, das dieser schon längst seinem Hund zum Opfer gefallen ist, befinden sie sich nun auf dessen Grundstück und müssen sich in dem Wagen vor der reissenden Bestie in Sicherheit bringen. Wenn man versucht, sich in diese scheinbar aussichtslose Situation hineinzuversetzen, dann kann einem schon ganz schön mulmig werden. Die Tatsache, das der Wagen auch noch in der sengenden Hitze steht, macht die Lage der beiden nicht unbedingt erträglicher und so ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis sie an die psychischen und physischen Grenzen geführt werden. Auch wenn in dieser Phase des Filmes gar nicht einmal sonderlich viel passiert, gestaltet sich das Geschehen extrem spannend und setzt dabei eine unglaublich starke Intensität frei, die sich ganz automatisch auf das Sehverhalten des Zuschauers überträgt. Von einer Minute auf die andere entpuppt sich das bis dahin eher ruhige Geschehen als atmosphärisch äusserst dichtes Szenario, das gleichzeitig eine enorme Faszination ausstrahlt. Nichts ist mehr zu spüren von der eher beschaulichen Stimmung der ersten 45 Minuten, nicht selten entsteht dabei das Gefühl das man sich in einem vollkommen neuen Film befindet, der jetzt wirklich Tierhorror der besseren Art bietet.

Sicherlich mag es genügend Leute geben, denen es etwas an blutigen Passagen mangelt doch insgesamt gesehen ist "Cujo" auf jeden Fall einer der sehr guten Vertreter des Tierhorrors, dessen Stärke meiner Meinung nach gerade in den beiden vollkommen verschiedenen Filmhälften liegt. Wird man zunächst teilweise richtiggehend eingelullt und in Sicherheit gewogen, so trifft einen die enorme Intensität der zweiten Geschichtshälfte umso stärker. Stärker hätte Regisseur Lewis Teague den Kontrast kaum herausstellen können, der hier definitiv vorhanden ist. Sein Film bietet auch ohne große Mengen an Blut allerbeste Horror-Unterhaltung die zwar eine gewisse Anlaufzeit benötigt, dafür dann aber umso heftiger zur Geltung kommt und ein insgesamt sehr gelungenes Filmerlebnis bereitet. Dazu trägt auch das gut agierende Darsteller-Ensemble bei, das durch jederzeit überzeugendes Schauspiel zu überzeugen weiss. Insbesondere Dee Wallace in der Rolle der Mutter sticht dabei besonders hervor, ist sie doch als ehebrüchiges Frauenzimmer ebenso überzeugend wie als die Mutter, die mit allen Mitteln um das Leben ihres Sohnes kämpft.


Fazit:


"Cujo" ist bestimmt nicht zu den ganz großen Highlights des Sub-Genres zu zählen, jedoch siedelt sich der Film auf jeden Fall im oberen Drittel an. Trotz einer eher ruhigen ersten Hälfte bietet das Geschehen jederzeit kurzweilige und sehr unterhaltsame Filmkost, die ihre Höhepunkte allerdings ganz klar im zweiten Teil hat. Dennoch kann man das gesamtpaket als sehr gut bezeichnen, so das sich eine Sichtung des Werkes immer wieder lohnt.


8/10

Fynn

Kannibale

Beiträge: 50

Benutzertitel: Fynn

Wohnort: hinter dem letzten Stern gleich links

Level: 18 [?]

Erfahrungspunkte: 14 819

Nächstes Level: 17 484

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 20. Oktober 2011, 12:24

Ich glaube, die meisten King Verfilmungen sind entweder gut oder schlecht, mittelmäßig sind m.M. nach eher wenige. Wenn bei King das nicht rüberkommt an Atmosphäre, was Carpenter's "Halloween" zum Klassiker gemacht hat, dann, denke ich, ist es in die Hose gegangen. "Brennen muß Salem" - eine schlicht geniale Vorlage übelst in den Sand gesetzt. "Carrie", m.M. nach eine Ausnahme und sogar besser als Buch. "Cujo", ebenbürtig. "Kinder des Zorns" laß ich lieber gleich weg, aber aus "
Needful Things" hätte was werden können, Atmosphäre war teils sogar da und Max von Sydow war wie immer gut. Und trotzdem, irgendwas fehlte auch da. Der Mann ist wirklich gut, der kann was, aber er sollte mehr drauf achten, was die Leute mit/bzw aus seinen Geschichten machen. Das wahre ist es nicht immer.

Hoshy

Freddy Krüger

Beiträge: 560

Benutzertitel: Hoshy

Wohnort: Bremen

Beruf: Mediengestalter

Level: 29 [?]

Erfahrungspunkte: 205 265

Nächstes Level: 242 754

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 20. Oktober 2011, 17:57

King selbst ist bei den meisten Drehs seiner Verfilmungen dabei. Er hat darauf großen Einfluss und wie man anhand seiner Version von "Shining" sieht weiß er selbst auch nicht gerade worauf es ankommt (ich schweige hier mal zu "Rhea M.", wo er selbst Regie führte...). Ein Buch auf einen Film zu übertragen ist immer schwer, vor allem bei solchen umfangreichen Werken wie denen von Stephen King. Bei seinen Kurzgeschichten funktioniert es ja irgendwie besser, siehe "Der Nebel".

Cujo... ja, das ist bei mir solange her, dass ich mich wirklich nicht mehr daran erinnere. Wird Zeit, dass ich mir den mal wieder zu Gemüte führe. ^^
Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist kommen die Hoshys aus deinem Radio.


H.P.Lovecraft

Crystal Lake Camper

Beiträge: 127

Wohnort: Innsmouth

Beruf: Student an der Miskatonic University

Level: 22 [?]

Erfahrungspunkte: 45 496

Nächstes Level: 49 025

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 20. Oktober 2011, 18:08

Ja Cujo habe ich schon gute 15 Jahre nicht mehr gesehen. Damals hat er mir gefallen, aber ob er heute noch überzeugen könnte weiss ich nicht.

Soviel ich weiss, gefällt dem King fast keines seiner, auf Zelluloid gebannten, Bücher. Und in einer kleinen Stadt finde ich sehr gut. Allerdings habe ich das Buch nicht gelesen. Ehrlich gesagt habe ich noch nie eines seiner Bücher zu Ende gelesen. Die fangen stark an und werden dann immer langweiliger und unglaubwürdiger (wie auch etliche Filme).

Valid XHTML 1.0! Valid CSS!Seitwert

forenlist.de Deine moderierte Forenliste ForumShow www.commvote.de

Die Foren Findmaschine Forum Check Forenverzeichnis
Partner
Zombieblog Asia Movie Club Blockbuster Entertainment

Aktuelle Horrorfilm News und Trailer Horror-Trailer.de

perfekt-tv.de Film Blog

mehr Partner HIER

Vote 4 us


Listinus Toplisten Vote für mich bei www.listex.de! Listinus Toplisten Jetzt Voten! - MovieNation.de Hier gehts zur Horror Topliste

TV-KULT.COM Topliste Cineglobe Film-Topliste Film und Serien Toplist Topliste cooler Kino- und Filmseiten Hier gehts zur Topliste

Kostenlose Toplisten Topliste Scebs.com Topsites Listen eintragen