"Ich gebe zu, es gab Tränen…"
Tony Alleyne ist am Boden zerstört, und er ist selbst daran Schuld. Der "Star Trek"-Fanatiker hat die letzten siebzehn Jahre seines Lebens damit verbracht, ein 45 Quadratmeter großes Appartement zur Brücke des Raumschiffs Voyager umzubauen. Das Ganze hat ihn umgerechnet stolze 120.000 Euro gekostet.
Der Haken dabei: Bei diesem Betrag hatte der als Gelegenheits-DJ arbeitende Alleyne kein Geld für die Hypothek auf die Wohnung mehr übrig. Diese bezahlte daher seine Frau Georgina, die damit offiziell Eigentümerin des Raumschiffs ist.
Doch nun hat Georgina Alleyne die Scheidung eingereicht und dabei erklärt: "Ich will das Appartement als konventionelle Immobilie verkaufen!"
Damit muss der 58-jährige Tony nun sämtliche Star-Trek-Einbauten entfernen: die stimmgesteuerte blaue Spezialbeleuchtung, handgefertigte Küchenarmaturen im Replikator-Stil, eine Kommando-Konsole sowie eine Dusche im Transporterraum-Look - dazu natürlich jede Menge sonstiger Trekkie-Gadgets.
Commander Janeway, tun sie doch etwas!
"Es ist mein Lebenswerk", klagt Tony Alleyne daher. "Und nun sieht es so aus, als ob das alles den Bach 'runter geht. Wenn ich sage, mir zerreißt es das Herz, dann ist das noch untertrieben!"
Nun kann Alleyne lediglich darauf hoffen, dass sich schnell ein Käufer findet, der von sich aus anbietet, die Wohnung im jetzigen Zustand zu erwerben. Dabei liegt diese durchaus ansprechend in Hinckley, 50 km östlich von Birmingham. Das südöstlich gelegene London ist in unter zwei Stunden zu erreichen.
Gebeamt geht's natürlich schneller.