Story:
Eine junge Frau, names Casey, bereitet sich allein auf einen
gemütlichen Horrorfilmabend vor, dazu macht sie sich Popcorn und
eigentlich könnte es losgehen doch dann klingelt das Telefon. Sie kennt
den Anrufer nicht und wimmelt ihn schnell ab, aber der Anrufer gibt
keine Ruhe und ruft immer wieder an und Casey lässt sich auf ein
Gespräch ein. Anfangs ist noch alles in Ordnung, sie unterhalten sich
über Horrorfilme – unter anderen “Halloween” und “Nightmare on Elm
Street”, aber auf die komm ich später noch mal zu sprechen – aber dann
schlägt das Gespräch schnell eine andere Richtung ein. Der Anrufer
bedroht sie und gibt ihr zu verstehen, dass er ganz in der Nähe ist und
sie beobachtet und Casey gerät schnell in Panik und sie droht dem
Anrufer damit, dass ihr großer starker Freund Steve gleich vorbei kommen
wird und ihm dann alle Knochen bricht. Aber die Drohungen lassen den
Anrufer kalt, denn er hat sich um Steve schon gekümmert. Steve sitzt
geknebelt und gefesselt auf der Terrasse und nun hat der Anrufer vor mit
Casey ein Speil zu spielen und bei diesem Spiel ist Steves Leben der
Einsatz. Bei diesem Spiel handelt es sich um ein Frage-Antwort-Spiel,
welches Casey leider verliert und so verliert auch Steve sein Leben.
Steve ist erledigt und der Killer dringt in das Haus ein und greift
Casey an; sie wird aber nur leicht verletzt und rennt aus dem Haus, aber
der Killer ist immer noch hinter ihr her und erwischt sie ein zweites
Mal. Aber das Perverse an der Sache ist, dass Caseys Eltern im selben
Moment nach Hause kommen und das Chaos entdecken und sich natürlich
Sorgen machen und auch gleich Hilfe holen wollen, aber als sie nach
draußen kommen, finden sie ihre Tochter nur noch tot auf.
In der selben Nacht an einen anderen Ort steigt Billy bei seiner
Freundin Sidney durchs Fenster in ihr Zimmer ein und Sidney ist gar
nicht so begeistert davon, denn ihr Vater ist noch zu Hause und dieser
kommt auch gleich zu ihrem Zimmer, Billy versteckt sich schnell, sodass
ihr Vater nichts merkt und erklärt Sidney, dass er übers Wochenende weg
ist und wo sie ihn dann erreichen kann. Als der Vater dann weg ist,
bekommt Billy plötzlich Lust, aber Sidney scheint etwas verklemmt zu
sein – also wird es leider nichts aus der heißen Liebesnacht.
Am nächsten Tag ist in der Schule mächtig viel los. Haufenweise
Polizei und Reporter tummeln sich dort rum und einige Polizeibeamte
führen Befragungen durch um eine Spur zu Caseys Mörder zu bekommen. Da
sich solche Aktionen schnell rumsprechen ist der Mord natürlich das
Thema Nummer Eins in den Nachrichten und unter Sidneys Freunden. Während
Sidneys Freunde noch drüber leicht am rumalbern sind, scheint sich für
Sidney einiges zu wiederholen, denn es ist ein Jahr her da wurde ihre
Mutter vergewaltigt und ermordet.
Aber der tag wird für Sidney noch schlimmer, denn am Abend bekommt auch
sie seltsame Anrufe und schnell ist auch der Killer hinter ihr her. Aber
sie schafft es erstmal diesem zu entkommen und per Internet einen
Hilferuf an die Polizei zu schicken, diese kommt auch schnell, aber
plötzlich ist auch der Killer weg und plötzlich taucht auch ihr Freund
wieder am Fenster auf. Er kommt ihr aber seltsam vor und so flüchtet sie
auch ihm, mittlerweile ist die Polizei da, welche Billy erstmal
festnimmt und später dann verhört.
Billy kann man aber nichts nachweisen und so kommt er wieder frei.
Aber da draußen rennt immer noch der Killer rum und so wird die Schule
vorerst geschlossen und eine Ausgangssperre wird verhängt. Aber dennoch
beschließen die Freunde von Sidney eine Party zu feiern … obwohl das
Morden weiter geht.
Meinung:
Ich hab die Handlung mal ein wenig gekürzt und bin auch nicht auf
Gale Weathers eingegangen, welche schon über den Mord an Sidneys Mutter
berichtete, weil ich hab hier in meinen Notizien doch einige Spoiler,
welche die Spannung rauben könnten.
Ich möchte mal behaupten, dass Scream der Horrorfilm für
Horrorfilmfans ist. Nicht nur das er als großes Vorbild für Filme wie
“Ich weiß was du letzten Sommer getan hast” oder “Düstere Legenden”
dient, sondern im Film selbst spielen Horrorfilme eine große Rolle und
es gibt viele Anspielungen auf andere Horrorfilme.
Meine liebste Anspielung ist die auf “Nightmare on Elm Street”, denn
hier hat Wes Craven einen kurzen Auftritt als Hausmeister mit dem Namen
Fred und dieser Fred trägt einen Hut und einen grün-rot gestreiften
Pullover – ob er sich die Kleidung von Freddy Krueger selbst geliehen
hat? Wer weiß!?
Eine weitere Anspielung gibt es zu “Halloween”, denn Billy hat den
Nachnamen Loomis und ein gewisser Dr. Sam Loomis therapierte ja schon
Michael Myers in “Halloween” und bezeichnete ihn das “Böse”. Und gegen
Ende bei der Party werden die klassischen Horrorfilmregeln erklärt,
diese wären: kein Sex, keine Drogen oder Alkohol und man sollte niemals –
niemals! – sagen, dass man gleich wieder zurück kommt, denn das wird
garantiert nicht passieren und das meistens nur Jungfrauen überleben
oder Jungfrauen die Helden im Film sind.
Scream muss auch recht beliebt und/oder erfolgreich gewesen sein, denn
es folgten noch 2 weitere Fortsetzungen (zu denen ich mich mal extra was
schreiben werde) und zu Scream gibt es die Parodie “Scary Movie” – was
nebenbei bemerkt auch kein schlechter Film ist.
Wie gesagt ist der Horrorfilm im Film ein wichtiges Thema, aber
schimmert dort gegen Ende sowas wie Kritik an den Horrorfilmen durch? Wo
gegen Ende unser Killer, welcher mit Kostüm Ghostface genannt wird,
Sidney erklärt woher er seine Inspirtaion fürs Töten und das Austüpfteln
der Taten hat? Ich hab mir jetzt leider nicht das genaue Zitat dazu
aufgeschrieben, aber ich denke mal, die die den Film kennen wissen
welche Stelle ich meine und da ich diese Fragen in diesem Review nicht
beantworten kann, hoffe ich drauf, dass wir im Forum eine vernünftige
Diskussion drüber führen können.
Was ist bei einem Horrorfilm noch wichtig? Nein nicht nur der
Blutgehalt, sondern viel mehr die Atmosphäre. Und hier ist sie sehr
spannend an den richtigen Stellen und die verwendete Musik bei diesen
Szenen verfehlt ihre Wirkung auch nicht. Scream hat richtige spannende
Momente, aber es sind auch ein paar Witze mit dabei, die sogar mich zum
lächeln bringen – obwohl ich mich sonst damit schwer tue.
Ein paar Zeilen weiter oben hab den ich Blutgehalt angesprochen und
hier muss ich die Gorekiddies enttäuschen, denn der ist eher gering,
aber dafür gut dosiert. Bei den Gewaltszenen ist zwar die FSK 18
gerechtfertig, aber bei manchen DVD Auflagen versteh ich die Indizierung
nicht, denn es gibt wesentlich härtere und brutalere Filme als Scream,
welche nicht auf dem Index stehen oder sogar eine FSK 16 haben.
Bleiben noch die Schauspieler bei denen ich sagen kann, dass sie alle
gute Leistungen zeigen und ihre Charaktere sympatisch wirken lassen und
ihnen ihre Rollen wirklich abnimmt. Besonders gut hat mit Rose McGowan
gefallen – hier in Scream ist sie zwar noch jünger und nicht ganz so
heiß wie heute, aber das nur nebenbei.
Fazit:
Ich danke Wes Craven für diesen Film und um eine weitere Bereichung
des Horrorgenres. Slasherfilmfans mögen diesen Film sowieso und wenn ihr
das entsprechende Alter habt, dann seht euch diesen Film ruhig an. Ich
denke er wird euch auch so gut gefallen wie mir.