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Picard

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Dienstag, 12. Oktober 2010, 09:40

The Road

Titel: The Road
Originaltitel: The Road
Erscheinungsjahr: 2010
DVD-Fassung/Label: Senator Film



Regie: John Hillcoat
Musik:
Darsteller:Charlize Theron, Viggo Mortensen, Guy Pearce, Robert Duvall, Garret Dillahunt, Michael K. Williams, Molly Parker, Kodi Smit-McPhee, Brenna Roth, Jeremy Ambler, Bob Jennings, David August Lindauer
Länge: 112 Min
FSK: 16
Trailer: Hier

Inhalt:Die Zivilisation, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Die Sonne ist verdunkelt, tierisches wie pflanzliches Leben ist ausgestorben, und nur wenige Menschen haben die Katastrophe überlebt. Unter ihnen ein Vater, der nach dem Selbstmord seiner verzweifelten Frau alleine mit dem gemeinsamen Sohn durch verwüstete Städte und zerstörte Straßen Richtung Süden zieht, in der Hoffnung dass es dort wärmer ist.

Angst, Furcht und Hoffnungslosigkeit dominieren ihren Alltag auf der Suche nach Zuflucht, Wasser und Essen. In jedem Autowrack und jedem verlassenen Haus könnten andere Überlebende lauern, die ihnen nach den letzten Habseligkeiten oder sogar dem Leben trachten. Inmitten dieser Welt aus unendlicher Ödnis und kannibalistischer Gewalt versucht der Vater nach allen Kräften, seinem Sohn einen Rest Lebensmut zu erhalten...




Sonstiges:
Nach dem gleichnamigen Roman von Cormac McCarthy. Der Autor gewann für den Roman 2007 den Pulitzer-Preis für Romane.
Sequels/Teile:


Szene Bilder











Fazit:Hier haben wir ein Sci-fi / Drama der Ungewöhnlichen Art, nicht wie in andern Filmen wird hier der Action geladene Überlebenskampf in einer Postapokalyptischen Zukunft gezeigt sondern der Ruhige aber harte Überlebenskampf von Vater und Sohn in einer Menschen feindlichen Welt umgeben von Umherziehenden Kannibalen, Dieben und Mördern.

Angefangen bei einer dichten und kalten Atmosphäre die einen mitfühlen lässt und eine bedrückende Stimmung verursacht zieht die Story ohne viel Action ihre bahnen ohne dabei auch nur eine einzige Minute Langweilig zu werden und das schafen nicht viele. Hier wird man wirklich von Minute 1 bis zur letzten Minute gefesselt, man fiebert mit Regt sich auf oder kurz gesagt man Lebt und fühlt mit.

Die wohl beste Leistung des Films die auch viel vom Film ausmacht ist die Arbeit von Viggo Mortensen, wer dachte das er in Hidalgo oder Der Herr der Ringe tolle Arbeit gezeigt hat wird hier geradezu Wahnsinnig den Viggo Mortensen zeigt hier eindrucksvoll die Gratwanderung zwischen Verzweiflung, Selbstaufgabe und Verteidigung des Menschen derart überzeugend dass für den Zuschauer geradezu physisch spürbar wird wie es sich in dieser Situation anfühlen muss in so einer Situation zu Leben.

Aber auch die anderen Schauspieler leisten in ihren kurzen Rollen wunderbare Arbeit so zeigt auch Robert Duvall eine tolle Arbeit in seiner doch kurzen Rolle. Es ist allgemein Schön mal wieder einen Film zu sehen in dem Die Erwachsenen Erwachsen aussehen und nicht wie Milchbubis die gerade erst aus den Windel gekrochen sind. Gerade Ältere Schauspieler können solche Rollen doch viel besser wiedergeben als junge.

Negatives habe ich diesmal nicht zu berichten den dieser Film ist wirklich rund um Perfekt und ich hoffe das er Ordentlich Preise/ Auszeichnungen bekommt und von vielen Menschen gesehen wird.


DIESEN Film muss man gesehen haben



Note:10/10

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Dienstag, 12. Oktober 2010, 10:22

Habe Mir jetzt grade mal den Trailer angeschaut und deine Meinung dazu durchgelesen.
Offen gesprochen das was ich jetzt gesehen und gelesen habe gefällt Mir sehr,sehr gut.
Scheint auch so das dieser Film sich von dem anderen Apoka.Filmchen abhebt und mal
was anderes bittet.Man man soviel neuer Filmstoff da kommt man echt net mehr so
schnell hinterher.

Picard

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Dienstag, 12. Oktober 2010, 10:32

Ja der Film hebt sich deutlich von allen anderen ab, gerade das macht ihn schon sehenswert. Tut auch mal wieder gut etwas zu sehen das es noch nicht in 100 ähnlichen Versionen gab / gibt

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Dienstag, 12. Oktober 2010, 11:51


Tut auch mal wieder gut etwas zu sehen das es noch nicht in 100 ähnlichen Versionen gab / gibt


Das kann ich mir sehr gut vorstellen bew. Denke ja auch so in dieser hinsicht :zwinker: .
Immer wieder wird in zich filmen dies oder das wiederhohlt bew. der ganze Remake wahn
geht Mir mittlerweile auch tierisch auf den Wecker.Da kann man echt mal sehen das denn
Leutz nichts mehr so richtig gutes einfällt bew. das Sie von Alten und guten filmchen
entweder remakes oder fortsetzungen usw. machen.

Grüße :flummi:

Hoshy

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Donnerstag, 9. Juni 2011, 11:41

Auf diesen Film habe ich mich besonders gefreut, da ich kurz zuvor das Buch von Cormac McCarthy gelesen hatte. Das Buch selbst ist unglaublich bitter und extrem fesselnd, von daher waren meine Erwartungen an dem Film natürlich recht hoch.
Und ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil.
Wie das Buch so konzentriert sich diese Endzeitgeschichte auf die zwei Hauptprotagonisten: Vater und Sohn, die beide keine Namen haben. Denn das ist ja das irre an der Geschichte: alles was unsere Welt eins ausmachte ist fast vollständig verschwunden, und so fehlt es an Dingen, an die wir uns normalerweise klammern, unter anderem auch Namen und Bezeichnungen. Man sieht im Film zwar eine Coladose, aber sie wird nicht benannt und so schmerzt die Erinnerung an das sprudelnde, süße Getränk gleich noch mehr.
Gedreht in der verwüsteten Gegend des Mount St. Helens zeigt der Film uns eine kalte, graue und staubig-tote Welt durch die die letzten Menschen ziehen und zu überleben versuchen. Abseits aller gängigen Werke gibt es diesmal keine Mutanten oder radioaktive Monster zu sehen und auch die Kannibalen haben nur kurze Auftritte. Um eben zu zeigen, wie sich die Menschen durchschlagen, um eine natürlich Entwicklung aufzuzeigen und den unterschwelligen Horror dieser Endwelt zu unterstreichen.
Musik gibt es so gut wie garnicht und auch die Dialoge halten sich in Grenzen. Im Grunde gibt es einfach nichts mehr zu sagen, das Gequassel unserer überschäumenden Welt ist genauso verschwunden wie alles andere. Das wirkt dermaßen intensiv, dass man am liebsten wegrennen möchte.
Die Bilder sind in einem kontrastreichen Grau gehalten, mit wenigen ungesättigten Farben, was natürlich die unheimliche Verlorenheit der beiden Hauptfiguren unterstreicht. Nur die Rückblenden, in denen eine fantastische Charlize Theron kurz glänzen darf, sind farbiger gestaltet. So wirken diese krassen Gegensätze wie zwei Pole und das tut wirklich weh.
Die Schauspielriege kann sich jedenfalls sehen lassen, auch wenn die meisten eher nur kurz zu sehen sind. Viggo Mortensen spielt dermaßen eindringlich, das es schmerzt und als Gegenpart schauspielert sich der junge Kodi Smit-McPhee in die Herzen der Zuschauer. Was der kleine Mann da leistet ist unglaublich. Hervorzuheben ist auf jeden Fall auch Robert Duvall, der hier in seiner kurzen Rolle zum mitheulen gut spielt.

Ein unglaublich intensives Endzeitdrama, an das so schnell keines mehr heranreichen dürfte. Ein Film, der nachwirkt und Alpträume verursacht.


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