Titel: Finster
Originaltitel: Night in the loneseome october
Erscheinungsjahr: Dezember 2010
Verlag Heyne
Autor: Richard Laymon
Genre: Roman
Seiten: 544
ISBN oder Bestellnummer # ISBN-10: 3453675835 # ISBN-13: 978-3453675834
Inhalt:Es ist eine stürmische Oktobernacht, in der Ed Logan von seiner Freundin sitzengelassen wird. Verzweifelt und mit gebrochenem Herzen wandert er durch die einsamen Straßen. Er bemerkt ein hübsches, fremdes Mädchen und beschließt, ihr zu folgen. Doch wer hätte ahnen können, welche tödlichen Geheimnisse diese Nacht für ihn bereithält?
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Zitat auf der Rückseite des Buches: Seit langem hatte ich beim Lesen nicht mehr so viel Angst. Das furchteinflößende und kompromisslose Werk eines einzigartigen Schriftstellers. (Bentley Little)
Fazit: Vielleicht äußere ich mich erstmal zu dem Zitat von Little.... ich weiß ja nicht wer das ist, oder was diese Person sonst liest, aber es schein eher Blümchen-Romane zu sein, denn wirklich erschreckend ist dieser Laymon bestimmt nicht.
Eigentlich klang der Klappentext des Buches sehr vielversprechend, gehalten hat er leider nur wenig. Ed Logan spaziert also nachts durch die Gegend und sieht ein Mädchen...sofort weiß er, dass er sie wieder sehen muss.
Zudem trifft er noch eine Freundin seiner Ex... juchuuu...der erste Sex ist noch vor Seite 60, also vielleicht doch ein echter Laymon-Roman? Nein...weit verfehlt. Die Charaktere sind wie üblich nicht sehr tiefgründig, aber ok. Die Personen handeln alles in allem nicht logisch, aber auch das ist man ja von Richard Laymon so gewohnt und erwartet es nicht anders.
ABER...die Story ist größtenteils eher langweilig. Ab und an wundert man sich über die Charaktere...mal kann man über sie schmunzeln und ab und an bringt der Autor tatsächlich mal was blutig-eklig-grusliges mit ein... aber sonstig ist nicht viel zu holen. Richtig laymon-typisch wird es erst auf den ca. letzten 100 Seiten...da fängt das Buch endlich mal an spannend zu werden und man bekommt das, was man auch erwartete!
Schade... meiner Meinung nach hätte man aus dem Grundgerüst der Story noch weitaus mehr herausholen können... die Ansätze sind vorhanden entwickeln sich aber entweder in die falsche Richtung, oder eben gar nicht weiter.
Note:5,5/10