Regie:Franklin J. Schaffner Musik: Darsteller:Charlton Heston, Roddy McDowall, Kim Hunter, Maurice Evans, James Whitmore, James Daly, Linda Harrison, Robert Gunner, Lou Wagner, Woodrow Parfrey, Jeff Burton, Buck Kartalian Länge:107:25 Min FSK:12 Trailer:
Inhalt:1972 brechen 4 Astronauten zu einer Weltraummission durch Zeit und Raum auf. Der Flug dauerte für die Astronauten nur 18 Monate, doch auf der Erde sind über 2000 Jahre vergangen. Bei einer Notlandung im Wasser auf einen entfernten Planeten versinkt das Raumschiff, doch Taylor, Landon und Dodge überleben. Sie treffen auf eine Gruppe stummer, wie wilde Tiere lebender Menschen. Diese werden von Affen gejagt, getötet und versklavt. Taylor wird verletzt und gefangen. Die herrschende Rasse sind zivilisierte Affen. Die Tierpsychologin Zira und ihr Mann, der Archäologe Cornelius, wollen Taylor helfen, doch der oberste Verkünder des Glaubens, Dr. Zaius, fürchtet um die Vorherrschaft der Affen. Er versucht diese, als Ketzer anzuklagen und will Taylor unschädlich machen
Fazit: Hier handelt es sich um einen richtigen Klassiker der bisher unübertroffen bleibt. Selbst das Remake von 2001 konnte nicht mithalten was schauspielerische Leistungen und Atmo angeht. Kommen wir zur Story sie ist spannend und zwar bis zum Schluss, auch wenn der ein oder andere sich seinen Teil bereits vorher denken kann. Die ganze Zeit über herrscht eine richtig geniale Atmo die bis zum Ende des Films konstant bleibt und einen richtig in Weltuntergangsstimmung versetzt.
Die Schauspieler spielen nicht nur überzeugend sondern fantastisch, die Bewegungsabläufe wirken dem Film entsprechend realistisch. Charlton Heston spielt hier nicht nur die Hauptrolle sondern auch gleichzeitig dient er noch als Zugpferd, sprich er verleiht dem Film noch das Gewisse Extra. Aus heutigem Standpunkt mögen die Affenkostüme zwar nicht so schön sein wie zb beim 2001 Remake, aber für die damalige Zeit, sind sie sehr gut.
Jaja... ich weiß. Seth macht sich jetzt bestimmt wieder unbeliebt.
Wer hätte es gedacht, ich habe vor dem Film das Buch gelesen. Damals wusste ich nicht, ob das das Buch für das Remake war, oder nicht. War mir eigentlich auch egal, hauptsache man hatte was zum Lesen.
Das Buch hat mich ziemlich schnell gefesselt und es war wirklich gut geschrieben. Alles total flüssig und auch schnell vorbei.
Vom Buch also begeistert, hab ichs dann tatsächlich mal geschafft, mir das Original anzuschauen.
Ich kann nur sagen... ich war zutiefst enttäuscht! Ewig lange Märsche durch die Wüste, die ich mir glaub ich in Echtzeit anschauen musste, die Handlung hatte fast keine Ähnlichkeit mit dem Buch und sonstig hab ich mir wohl mal wieder eingeredet, dass Buch und Film ähnlicher sein müssten.
Für mich leider eine absolute Enttäuschung.
PS.: Für alle die glauben, ich hatte das Buch zum Remake... nein, auch damit stimmt es überhaupt nicht überein. *schniff*
"Seelenhunde hat jemand einmal Hunde wie dich genannt - Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben, die man begleiten durfte und die einen auf andere Wege geführt haben - die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen"
Also ich finde das Original Hammergeil. Hier kann ich überhaupt nichts einwenden. Allerdings habe ich das Buch nicht gelesen, ansonsten wäre ich vielleicht auch anderer Meinung. Bücher sind ja eigentlich immer viel besser als die Filme. Habe neulich "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" gelesen und danach den hochgelobten Film geschaut. Der Film hat mich gar nicht überzeugen können. Da wurden so viele Dinge anders umgesetzt oder sogar wichtige Teile einfach weggelassen.
Ich habe das Buch auch gelesen, kannte aber den Film vorher schon. Natürlich ist die Buchvorlage allein vom sozialen Sprengstoff her gewaltiger, schon wegen des bösen Endes (das ja im Remake tatsächlich übernommen wurde). Dennoch ist "Planet der Affen" einfach einer dieser Filme die mich sofort fesseln konnten und es heute noch schaffen.
Charleton Heston als Taylor ist einfach eine perfekte Wahl, er spielt den menschenhassenden Einsiedler auf dem Weg ins Nichts einfach beispielhaft. Seine Wandlung innerhalb des Films stellt er anschaulich dar. Daneben agieren Kim Hunter und die "anderen Affen" in ihren Masken (die ja allein schon schwer zu händeln waren, vor allem weil es darunter extrem warm wurde) geradezu federleicht.
Die Story ist im Gegensatz zu dem Buch natürlich abgespeckt und dem Hollywoodpublikum angepasst, obwohl man sagen muss, dass der Film einiges wagt. Er greift einige der Aspekte auf, die in der Hippiebewegung und der New Hollywood Bewegung zum tragen kamen und das passte natürlich in die Zeit. Ende der 60er hat sich in der Filmbranche einiges bewegt und "Planet der Affen" ist - ähnlich wie "2001 - Odysse im Weltraum" - für einen Science-Fiction-Film sehr bodenständig und "real". Vor allem aber ist er eine bittere Parabel auf das wahre Leben, die damalige Außenpolitik der USA und des Vietnamkrieges.
Dennoch darf man nicht verhehlen, dass die Produzenten einen massentauglichen Film haben wollten und das ist durchaus gelungen. Allein technisch weiß der Film zu überzeugen, aber darauf ruht er sich gothseidank nicht aus. Hier stimmt einfach alles, bis zur bizarren Musik und dem grandiosen Ende.
Fazit: Ein absoluter Klassiker und ein Kultfilm des Sci-Fi-Genres, den man gesehen haben muss.
Note: 10/10
Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist kommen die Hoshys aus deinem Radio.