Regie: Oren Peli Musik: Darsteller: Katie Featherston, Micah Sloat, Mark Fredrichs, Amber Armstrong, Ashley Palmer, Randy McDowell, Tim Piper, Crystal Cartwright Länge: 82:09 Min FSK:16 Trailer:
Inhalt:Katie studiert, ihr Freund Micah ist Börsenmakler. Gemeinsam teilen sie sich in San Diego ein kleines Haus. Katie glaubt, seit Kindheitstagen von einem unsichtbaren Wesen heimgesucht zu werden.
Micah will der Sache auf den Grund gehen und filmt nachts mit einer Videokamera in ihrem Schlafzimmer. Erst sind nur Geräusche zu hören, doch dann wird der Geist mit zunehmender Aggressivität auch sichtbar. Katie bekommt es immer mehr mit der Angst zu tun. Ein Parapsychologe rät ihnen, den Dämon möglichst nicht zu provozieren.
Fazit:Ich frage mich immer noch wie ich mich so lange weigern konnte mir diesen Film anzusehen aber es lag wohl am Namen der mich einfach nicht ansprach na ja auf jedenfall habe ich mich nun breitschlagen lassen mir die Reihe mal anzusehen.
Mein erster Gedanke als der Film los geht "NEIN nicht schon wieder ein Handkamera Film" aber jetzt ist es zu spät der Film läuft und beginnt mit der Klassischen Einführung der Charaktere soweit so Normal und dann beginnt sie die mehr oder weniger kleine Achterbahnfahrt einer Geister Geschichte. Man sollte wohl erwähnen das der Geist oder Dämon hier nicht wirklich zu sehen ist was in gewisser Hinsicht und im Normalfall ja eigentlich absolut schlecht ist aber hier hat man es eindrucksvoll geschafft ohne Sichtbares Schreckgespenst mit den Gedanken und der Vorstellungskraft des Zuschauers zu spielen.
Und es ist Gelungen ich würde zwar nicht behaupten das ich Angst hatte aber selbst ich habe mich einmal erschreckt und war gefesselt von dem Film, Pluspunkte gibt es weil der Film es sogar geschafft hat meiner Frau Angst zu machen und das schaffen wirklich nicht viele Filme soweit ich weiß war es zuletzt der Pyramid Head in Silent Hill der ihr "ZU" unheimlich war und Unbehagen in ihr auslöste. Man sieht also der Film ist sogar was für eingefleischte Horrorfans. Aber so spannend die Story auch ist und so gut wie die mach Art des Films ist incl. der wirklich gelungenen Atmo ist es verdammt anstrengend den Film aufmerksam zu verfolgen.
Das liegt nicht daran das mit der Handkamera gefilmt wurde und das Bild ständig wackelt nein im Gegensatz zu einigen anderen filmen haben wir hier sogar ein ruhiges und Qualitativ gutes Bild, aber es ist anstrengend jeden cm des Bildes gleichzeitig im Auge zu behalten. Ja hier muss man wirklich auf jede noch so kleine Winzigkeit achten. Mal huscht da ein Schatten mal da ein leises Klopfen mal in der einen ecke mal in der anderen oder mal in der Mitte des Bildes.
Ich muss hier also mal wirklich ein Lob aussprechen das man es mit einem absolut minimalistischen Buged geschafft hat so einen Film auf die Beine zu stellen
Boah was ich bereue ich es mit diesem Film meine Zeit verschwendet zu haben.
Also bei mir kommt keine Stimmung auf, wenn da ein bisschen Licht flackert oder mal eine Tür zu knallt. Tricktechnisch einfache Mittel, die zwar ihre Wirkung erzielen können, aber bei mir hat das nicht gezündet. Und wenn ich dann von Manchen höre, dass ihnen dieser Film schlaflose Nächte bereit hat, kann ich mich nur an den Kopf fassen.
Nur das Ende also die letzten ein bis zwei Minuten waren gut, haben mir dann aber auch nichts mehr gebracht. Also das Fratzen-Ende - es gibt ja drei oder vier unterschiedliche Filmenden.
"Die Sonne ist ein wundersamer Himmelskörper. Wie ein herrlicher Vater! Eines Tages werde ich auch groß und glänzend sein!"
- Solaire of Astora
Geht mir ähnlich wie Kittie, ich habe mich durch die ersten 15 Minuten gequält und war mehr als enttäuscht, da dieses Werk ja oftmals als "der neue Schocker" beworbe wurde. Ich fand ihn nur gähnend langweilig, ein kruder, unausgegorener Mix aus Poltergeist und Blair Witch Projekt, in denen die Hauptfiguren mir schon von Anfang an unsymphatisch waren.
Fazit: Nerviger Humbug der auf Realität macht.
Note: 3/10
Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist kommen die Hoshys aus deinem Radio.