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Picard

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1

Montag, 27. Dezember 2010, 09:23

The New Daughter

Titel: The New Daughter
Originaltitel: The New Daughter
Erscheinungsjahr: 2009
DVD-Fassung/Label: Universum Film



Regie: Luis Berdejo
Musik:
Darsteller: Kevin Costner, Ivana Baquero, Gattlin Griffith, Samantha Mathis, Noah Taylor, Erik Palladino, James Gammon, Margaret Anne Florence, Gary Entin, Edmund Entin, Sandra Ellis Lafferty, Guy Perry
Länge: 103:24 Min
FSK: 16
Trailer: Hier

Inhalt:Der alleinerziehende Vater John James zieht nach einer schmerzvollen Scheidung mit seinen zwei Kindern auf eine Farm. Schon bald benimmt sich seine Tochter sehr seltsam, was Dads Verdacht gleich auf einen Grabhügel in einem nahegelegenen Feld lenkt.




Sonstiges:

Sequels/Teile:


Szene Bilder











Fazit:Ein Horrorfilm mit Kevin Coster in der Hauptrolle man war ich gespannt. Die Story ist wirklich gut zwar kommt mir der ganze stoff irgendwie bekannt vor aber ich erinnere mich da an keinem Film. Wirklich Langweilig wird es zu keiner zeit der Film geht sofort relativ Spannend los ohne Große Vorerzählungen. Leider ist insgesamt die Spannungskurve des Films nicht sonderlich hoch ein wenig mehr wäre sinnvoller gewesen.

Ausnahmslos gut ist dafür die Atmo geworden und der niedrige Härtegrad passt auch sehr gut zur Story. Schauspielerisch haben wir hier in der Hauptrolle ja einen Super Star. Und ich finde ein Kevin Costner passt nicht nur Super in diese Rolle sondern auch in das Genre. Die andern Schauspieler sind ebenfalls gut ausgesucht worden, denn sie spielen ihre Rollen überzeugend.


Kein Hammer aber ein Grund Solider Horrorfilm für nette Abende


Note:7,5/10

horror1966

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2

Mittwoch, 1. Juni 2011, 17:12

Die Inhaltsangabe dieses Horror-Thrillers klingt ja wirklich ziemlich verheissungsvoll und weckt so auch durchaus einige Begehrlichkeiten beim Zuschauer, der sich von Beginn an auf ein sehr interessantes und gruseliges Szenario einstellt. Und größtenteils werden die aufkommenden Hoffnungen auch durchaus erfüllt, wobei man allerdings fairerweise anmerken sollte, das dieses Werk auch einige Längen beinhaltet, die den Sehgenuss doch etwas trüben. So gestaltet sich doch ganz besonders die Einführungsphase in die Geschehnisse etwas zäh und langatmig, dauert es doch eine gehörige Weile, bis sich so langsam der aufkommende Horror zu erkennen gibt. Dieser kommt eher langsam und schleichend daher und äusserst sich in den charakterlichen Veränderungen der jungen Louisa, die auf einmal merkwürdige Verhaltensweisen an den Tag legt, von denen sie einen Tag später anscheinend gar nichts mehr weiss. So entfaltet sich mit der Zeit eine immer düstere und unheilgeschwängerte Grundstimmung, die der Geschichte sehr gut zu Gesicht steht. Dennoch dauert es eine ganze Zeit, bis sich der aufkommende Horror so richtig entfalten kann und in einem wirklich gelungenen Finale ein tragisches Ende zur Folge hat.

Im Prinzip sind es ja gerade die Filme, in denen der Horror subtiler Natur ist, die eine große und sehr intensive Wirkung beim Zuschauer hinterlassen, doch leider verhindert "The New Daughter" diesen Aspekt viel zu lange. Die Begründung dafür ist eigentlich ziemlich schnell gefunden, hinterlässt das Geschehen doch zu lange den Eindruck, das man mit einem stinknormalen Erziehungs-Drama konfrontiert wird, bevor die Gründe für die Wesensveränderung der Tochter wirklich thematisiert werden. So bleibt das echte Grusel-Feeling doch lange Zeit auf der Strecke und tritt erst im letzten Drittel des Filmes verstärkt in den Vordergrund. Dadurch gerät fast schon zwangsläufig auch der Spannungsaufbau etwas ins stocken, was man sicherlich hätte vermeiden können. Damit wir uns nicht falsch verstehen, die Ereignisse beinhalten einen durchaus soliden Spannungsaufbau, der allerdings in einigen Passagen auch immer wieder kleinere Einbrüche verzeichnet, die dem Szenario einen besseren Gesamteindruck verweigern.

Im darstellerischen Bereich gibt es eigentlich nichts zu bemängeln, Kevin Costner agiert hier sehr routiniert und überzeugend, so das er den gesamten Film fast im Alleingang trägt. Er verkörpert den alleinerziehenden und besorgten Vater absolut authentisch, ohne das man dabei aber von einer herausragenden Leistung sprechen könnte. Mir persönlich ist allerdings die Figur von Louisa etwas zu kurz gekommen, denn ist sie doch im Prinzip die eigentliche Hauptperson in diesem Werk. Zwar kann Ivana Baquero (Pans Labyrinth) in der Rolle der Tochter durchaus überzeugen, doch sind ihre Anteile in der mysteriösen Geschichte doch etwas zu kurz gehalten. Ganz generell kann man aber von solidem Schauspiel sprechen, das vom hier versammelten Ensemble abgeliefert wird.

Der Höhepunkt des Ganzen ist dann sicherlich das letzte Drittel des Filmes, in dem es endlich so richtig gruselig und spannend zur Sache geht. Denn auch wenn hier nichts wirklich Überraschendes passiert, so ist das Finale doch sehr gut in Szene gesetzt worden und auch mit einem tragischen Anteil versehen, der die Sache insgesamt gesehen nachvollziehbar abrundet. Hätte Regisseur Luis Berdejo nur die gesamte Geschichte so spannend wie das Ende inszeniert, dann würden wir über einen absolut gelungenen Horror-Thriller sprechen, der zudem noch über einen angemessenen Wiedererkennungswert verfügen würde. In vorliegender Form allerdings handelt es sich lediglich um einen soliden Film, der keinerlei Überraschungsmomente beinhaltet und auch ansonsten nicht besonders innovativ daherkommt. Dennoch handelt es sich auf jeden Fall immer noch um einen sehenswerten Genre-Beitrag, bei dem man jedoch die Ansprüche nicht zu hoch ansetzen sollte, um keine Enttäuschung zu erleben.


Fazit:


Man kann es schnell auf einen Nenner bringen, "The New Daughter" ist ein in allen Belangen recht solider Film, der größtenteils kurzweilige und atmosphärische Filmkost anbietet. Große Wendungen und Überraschungen sollte man nicht erwarten, dafür wird man mit einem gut agierenden Kevin Costner belohnt, der die Geschichte im Alleingang trägt. Trotz der Vorhersehbarkeit der Ereignisse und dem äusserst spät aufkommendem Horror kann man den Film durchaus empfehlen, denn es gibt doch genügend ähnlich gelagerte Vertreter, die weitaus schlechter geraten sind.


6/10

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