Titel: Navy CIS: L.A.
Originaltitel: NCIS: Los Angeles
Herstellungsland: Vereinigte Staaten
Produktionsjahr: seit 2009
Genre: Drama, Krimi
Episoden: 57 +
Episodenlänge: etwa 40 Minuten
Staffeln: 3 +
Hauptdarsteller:
Chris O’Donnell als Special Agent G. Callen
LL Cool J als Special Agent Sam Hanna
Daniela Ruah als Special Agent Kensi Blye
Linda Hunt als Department Manager Henrietta „Hetty“ Lange
Barrett Foa als Techniker Eric Beal
Eric Christian Olsen als Detective/LAPD Laison Officer Marty Deeks
Renée Felice Smith als Technikerin Nell Jones
Rocky Carroll als NCIS Director Leon Vance
Peter Cambor als Operational Psychologist Nate „Doc“ Getz
Adam Jamal Craig als Special Agent Dominic Vail
Special Guests: ?
Staffel 1:
Louise Lombard als Department Manager Lara Macy ( nur in den Pilotfolgen )
Pauley Perette als Abigail „Abby“ Sciuto
David Dayan Fisher als Trent Kort
Carlo Rota als Kalil Abramson
Jake McLaughlin als Keith Rush
Monet Mazur als Secret Service Agent Natalie Giordano
Staffel 2:
Marisol Nichols als Tracy Keller (Rosetti)
Staffel 3:
Mackenzie Mauzy als Erin
Trailer: Zur ersten Staffel auf DVD, weil Sat 1 Trailer eine zu schlechte Bildqualität hat.
Story:
Die Los Angeles Einheit des Naval Criminal Investigative Service ( NCIS ) ermittelt im Gegensatz zu der von Washington ausschließlich Undercover.
Bereits in dem Crossover der 6. Staffel von NCIS konnte man das Team um Special Agent G. Callen ( Chris O’Donnell ) und Special Agent Sam Hanna ( LL Cool J ) in Aktion bewundern.
Sie müssen sich für ihre Ermittlungen sogenannte Legenden zulegen, um Undercover arbeiten zu können.
Das bedeutet, sich eine neue Identität zu schaffen, die peinlich genauen Prüfungen stand halten muß, damit man nicht, bei dem Versuch an die jeweiligen Verbrecher heran zu kommen, auffliegt und evtl. noch in Lebensgefahr gerät.
Callen, der von seinem Vornamen nur weiß, dass er mit G anfängt, ist berüchtigt für seine Undercovereinsätze und arbeitet beim NCIS mit dem ehemaligen Navy SEAL Sam Hanna zusammen, der – auch wegen seiner fließenden Kenntnisse der arabischen Sprache – als Experte für den Nahen Osten gilt.
Unterstützung bekommen Callen und Hanna von den Special Agents Kensi Blye ( Daniela Ruah ) und Dominic Vail ( Adam Jamal Craig ), dem Techniker Eric Beal und dem Psychologen Nate „Doc“ Getz ( Peter Cambor ) , wobei Vail neu zum Team hinzugestoßen ist.
Geleitet wird die Einheit von Henrietta „Hetty“ Lange ( Linda Hunt ).
Im Laufe der ersten Staffel scheidet der Charakter des Dominic Vail aus der Serie aus.
Neu hinzu kommt Marty Deeks ( Eric Christian Olsen ), ein Detective des LAPD.
Zusammen bilden sie eine Spezialeinheit, die versucht dem Verbrechen Einhalt zu gebieten.
Sonstiges:
Produktion:
Die Dreharbeiten begannen im Februar 2009.
Die Charaktere wurden in der NCIS-Doppelfolge „ Legende „ vorgestellt und eingeführt.
Diese Episoden waren ein sogenannter Backdoor-Pilot für die Serie, vergleichbar mit der Hauptserie „ NCIS „, die ihren Backdoor-Pilot in der Serie „ JAG – Im Auftrag der Ehre „ mit zwei Episoden hatte.
Während die Serie im Januar 2010 um eine zweite Staffel verlängert wurde, gab CBS im Mai 2011 die Produktion einer dritten Staffel in Auftrag.
Hintergrund:
Louise Lombard, die im Backdoor-Pilot Department-Manager und Special Agent Lara Macy spielte, wurde nicht in die Besetzung der Serie übernommen.
Es wurde von Shane Brannan, dem Produzenten von „ Navy CIS „ und „ Navy CIS: L.A. „ , angekündigt, dass es Crossover-Episoden geben wird.
Als Beispiel nennt er einen Handlungsstrang mit Abigail Sciuto, der in Los Angeles beginnt und in Washington, dem Schauplatz von „ NCIS „ , endet.
Sat.1 wählte auch hier, mit dem Namen „ Navy CIS: L.A. „ , wie schon in der Hauptserie „ Navy CIS „ eine komplett neue und streng genommen grammatikalisch falsche Variante als Titel.
In den USA läuft die Serie unter dem Namen „ NCIS: Los Angeles „.
Kritik:
Nina Rehfeld schrieb in der FAZ: „Der Kontrast zwischen dem unbedarften Schwerenöter ( DiNozzo ) und seinem lakonischen Boss ( Gibbs ) fehlt ebenso wie der lässige Sarkasmus, der den Unterhaltungswert von ‚Navy CIS‘ ausmacht.
‚NCIS: L.A.‘ ist solide Krimiunterhaltung, zeigt aber vor allem, was die Zuschauer am Original haben.“
Für Hollywoodreporter.com schrieb Barry Garron: „‘NCIS: L.A.,’ like its parent, relies on a sturdy, mostly youthful cast, sporadic action, and sprightly dialogue.
It courts younger-adult male viewers […].
Chances are, it will enjoy some serious audience flow.
Also, a similar dearth of Emmy noms.“ ( deutsch: „‚NCIS: L.A.‘ baut, wie das Mutterformat, auf robuste, größtenteils junge Darsteller, vereinzelte Action und lebhafte Dialoge.
Die Serie buhlt um junge, männliche Zuschauer […].
Es scheint wahrscheinlich, dass die Serie stark vom Audience Flow [ durch NCIS ] profitieren wird.
Ein ähnlicher Mangel an Emmy-Nominierungen ist zu erwarten.“
Außerdem schrieb Garron: „[…]‘NCIS: L.A.’ is little more than an updated version of ‘The A-Team’ of the 1980s, with more high-tech gadgetry and fewer explosions.“
(deutsch: „[…] ‘NCIS: L.A.’ ist wenig mehr als eine erneuerte Version des ‘Das A-Team’ der 80er Jahre, mit mehr High-Tech-Spielzeug und weniger Explosionen.“
( Quelle : wikipedia.de )
Fazit:
Wie gut das sich Meinungen doch unterscheiden.
Ich für meinen Teil bin schon vom Pilot zu dieser Serie hellauf begeistert gewesen und freue mich daher sehr darauf die Charaktere näher und vor allen Dingen besser kennenzulernen.
Leider habe ich nach den ersten Folgen feststellen müssen, daß sich meine Meinung von der meiner prominenten Vorredner auf Wikipedia nicht wesentlich unterscheidet.
Ich weiß nicht, ob sich das im Laufe der Zeit noch ändern wird, aber im Moment bin ich eher etwas enttäuscht.
Während die Charaktere wirklich liebevoll und interessant gestaltet sind, ist der Aufbau der Folgen dagegen eher unscheinbar.
Es soll sich bei dem Team um eine Undercover Einheit handeln, aber davon kann ich leider nicht viel spüren.
Da habe ich wirklich mehr erwartet.
Hier fehlt mir auch einfach die nötige Spannung.
So, um dann mal auf das Thema Spannung zurück zu kommen.
Man muß wirklich etwas mehr gesehen haben, um gefangen genommen zu werden.
Also für alle, die es genauso wie ich gesehen haben, daß ihnen am Anfang das gewisse Etwas fehlt, die sollten sich wirklich die Mühe machen und durchhalten, denn es lohnt sich definitiv.
Es wird mit jeder Folge besser.
Und anders als im Original erfährt man hier auch schon viel eher mal Einzelheiten über einen Charakter.
Note: 10 / 10