Titel: Missing – Verzweifelt gesucht
Originaltitel: 1-800-Missing (ab 2. Staffel: Missing)
Herstellungsland: Kanada, USA
Produktionsjahr: 2003 - 2006
Genre: Kriminalfilm, Mystery
Episoden: 55
Episodenlänge: ca. 45 Minuten
Staffeln: 3
Hauptdarsteller:
Gloria Reuben,
Caterina Scorsone,
Justina Machado,
Vivica A. Fox,
Mark Consuelos,
Dean McDermott,
Justin Louis,
Sally Gifford
Special Guests:
Mya,
Macy Gray,
Aaron Ashmore
Alberta Watson als Mrs. Mastriani
Dillon Casey als Steve Biggs
Kyle Schmid als Xavier Redman
Story:
Bei dieser Serie steht Jess Mastriani (gespielt von der Kanadierin Caterina Scorsone), im Mittelpunkt der Handlung.
Durch einen Blitzschlage in der ersten Folge, ist sie in der Lage in die Zukunft zu sehen und so vermisste Personen aufzuspüren.
Die Fähigkeit weiß das FBI für sich zu nutzen und macht Jess erst zu einer Beraterin und später sogar zur Agentin.
Sie arbeitet an Entführungsfällen jeglicher Art.
Dabei stehen ihr als Team erfahrene Agenten zur Seite.
Sonstiges:
Charaktere:
Jess Mastriani:
Special Agent Jess Mastriani ging zum FBI, nachdem sie einige vermisste Personen in Visionen gesehen hatte. Sie nahmen sie aber nur als „Beraterin“, nicht als Agenten. Nach einem Jahr entschied sie sich, ins FBI zu gehen, um besser arbeiten zu können und selbst in den Fällen die Kontrolle zu haben.
Nicole Scott:
Special Agent Nicole Scott könnte eine der besten Agenten des FBI sein, wenn sie nicht ein Problem hätte – sie tut sich schwer mit der Autorität ihres Chefs.
Antonio Cortez:
Special Agent Antonio Carlos Cortez wird am Anfang als ein Forensiker vorgestellt. Er entwickelt sich aber im Laufe der Serie mehr und mehr in einen Außendienstagenten.
Am Ende der 3. Staffel stirbt er durch eine Autoexplosion, nachdem er und Nicole entschieden, dass sie es noch einmal miteinander versuchen sollten und sie sich zum Frühstück verabredeten. Ironischerweise wäre auch Nicole, wenn sie mit in den Wagen gestiegen wäre, getötet worden. Es hätte aber auch Antonio überleben können, wenn er mit in Nicoles Wagen gestiegen wäre.
Kritik:
Zuschauer bemängelten während der 1. Staffel, dass eine fröhliche Dawson’s-Creek-Grundstimmung vorherrscht, die fast wichtiger als die Lösung des Falles ist. So steht z.B. im Mittelpunkt einer Episode die Frage, ob Brookes Beziehung mit ihrem Freund es verkraften kann, dass er für die nächsten drei Monate geschäftlich das Land verlassen muss. Positiv zu erwähnen ist die Tatsache, dass die einzelnen Folgen sehr abwechslungsreich sind (einmal ermittelt man in einem abgelegenen Naturschutzgebiet, ein anderes Mal wird Jess undercover auf eine Militärakademie geschickt) und dass der Zuschauer oft auf eine falsche Fährte gelockt wird. So stellt sich meist erst gegen Ende heraus, wer der Mörder/Kidnapper o. ä. ist. Eines bleibt jedoch fast immer gleich: der entscheidende Hinweis zur Lösung des Falles stammt aus Jess' Visionen.
In der 2. Staffel sind die Folgen von der Handlung her vergleichbar mit Without a Trace: im Verlaufe der Ermittlungen stellt sich meist etwas ganz anderes als ursprünglich angenommen heraus. Als Beispiel sei hier Folge Nr. 2 (One Night Stand) erwähnt: zunächst sieht es so aus, als habe ein Mann nach einem One Night Stand eine Frau ermordet und sei dann geflohen. Als der Mann geschnappt wird, beteuert er seine Unschuld. Natürlich glaubt ihm niemand. Jedoch kann die Leiche nicht gefunden werden. Im Verlauf der Ermittlungen stellt man einige Ungereimtheiten fest, bis sich schließlich herausstellt, dass die Frau ihre Ermordung nur vorgetäuscht hat.
Ähnlich gelagerte Serie:
Medium – Nichts bleibt verborgen (mit Patricia Arquette) übernimmt das Serienkonzept fast 1:1 von Missing. Es geht nämlich auch hier um eine Hellseherin, die den Behörden bei der Aufklärung von Straftaten hilft. Allerdings nicht, wie bei Missing, dem FBI sondern der Staatsanwaltschaft. Im Gegensatz zu Missing wartet Medium jedoch mit einer weit düsteren Grundstimmung auf, und auch oft steht eher die psychische Belastung des Mediums durch die Visionen im Vordergrund.
( Quelle: Wikipedia )
Episodenführer
Episode 1,
Episode 2,
Episode 3
Fazit:
Leider ist die Serie nur bis zum Ende der 3. Staffel gekommen.
Es gibt viele, die außer mir die Serie sehr gern gesehen haben und genauso enttäuscht waren, als es hieß, daß sie abgesetzt wurde.
Dabei war es gerade mal wieder so richtig spannend geworden.
Es sind wirklich tolle Charaktere dabei und auch die Grundstimmung ist super, wenn auch so mancher Kritiker das anders sehen mag.
Note:
10 / 10