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Seth

Mörderator

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Dienstag, 29. Juli 2008, 19:07

Jack Ketchum / Amokjagd

Titel: Amokjagd
Originaltitel: Joyride
Erscheinungsjahr: Juni 2008
Verlag Heyne Hardcore





Autor: Jack Ketchum
Genre: Thriller
Seiten: 288 Seiten
ISBN oder Bestellnummer # ISBN-10: 3453675452 # ISBN-13: 978-3453675452

Inhalt: Howard Gardner hat den Tod verdient. Jahrelang hat er seine Frau gequält und missbraucht. Bis sie zurückschlägt und mit ihrem Geliebten den perfekten Mord plant und ausführt. Doch es gibt einen Zeugen. Und dieser Zeuge ist fasziniert von der Lust zu töten. Er glaubt, endlich Gleichgesinnte für seine perversen Vorlieben gefunden zu haben. Die Amokjagd beginnt ...


Sonstiges: Definitv ein weiterer kranker Roman von Ketchum. Er stösst wiederum eine Tür zum Abgrund dessen auf, wozu ein Mensch fähig ist.
Der "Zeuge" ist definitv nicht nur einfach krank, sondern irre, gefährlich und unberechenbar.

Link zur Leseprobe



Fazit: Ich war mir sehr unsicher mit der Bewertung des Buches. Nur an vereinzelten Stellen hat es mich wirklich gefesselt und ist nicht einmal halb so brutal wie "Evil" oder auch "Beutezeit".
Ich schaute im Inet mir weitere Bewertungen an und konnte meine Meinung genau dort auch wiederfinden.

Wem die beiden Vorgänger zu hart sind (was durchaus zu verstehen ist) der wird an "Amokjagd" bestimmt Gefallen finden.

Zur Rettung von Ketchum sei erwähnt, dass das Buch im Originale 1994 erschien. In den letzten 14 Jahren ist durch TV, Inet und Co über den Amoklauf ansich schon so viel gesehen worden, dass man wohl einfach schon etwas abgestumpft ist.



Note: 7/10


"Seelenhunde hat jemand einmal Hunde wie dich genannt - Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben, die man begleiten durfte und die einen auf andere Wege geführt haben - die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Seth« (11. Juli 2010, 19:24)


Kittie

Freddy Krüger

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Montag, 5. September 2011, 12:53

Inhalt/Meinung: Howard Gardner misshandelt seine Frau jahrelang, aber es kommt der Tag an dem er das zurück bekommt was er verdient. Die Frau und ihr Liebhaber planen Howard zu ermorden.

Sie führen diese Tat aus und es scheint perfekt zu sein. Es sieht aus wie ein Unfall und die Beiden denken endlich ihren Frieden gefunden zu haben. Aber da gibt es ein Problem. Es gab einen Zeugen, der die ganze Tat beobachtet hat.

Normale Menschen würden jetzt zur Polizei gehen und dies melden, aber der Beobachter hier sucht Frau Gardner und ihren Liebhaber auf, denn er verspürt auch eine Lust am Töten und denkt in den Beiden die perfekten Freunde gefunden zu haben. Aber statt einer Freundschaft beginnt wieder ein Kampf ums Überleben.

So viel erst mal zum Inhalt. Gleich zu Anfang möchte ich noch einmal anmerken, dass Jack Ketchum ein verdammtes Genie ist und nach diesem Buch zähle ich ihn zu meinen Lieblingsautoren.

Amokjagd beginnt wie ein Drama, entwickelt sich dann zu einem Thriller und endet letztendlich als ein Horrorszenario. Das Ende hat es wirklich in sich und ich bekam dort regelmäßige Gänsehautschübe.

Aber fange ich von vorne an: dort ist diese Frau, welche vom eigenen Mann vergewaltigt und misshandelt wird, sie sucht sich einen Liebhaber um bei ihm Schutz und Wärme zu suchen, die Beiden schmieden den Plan den Ehemann loszuwerden und setzen ihn auch um. Dann wird der Beobachter mit einer sehr interessanten Hintergrundgeschichte (Interessen) eingeführt und dann kommt der Cop, der auch seelisch belastet ist mit ins Spiel und stellenweise leicht ohnmächtig dargestellt wird, hinzu. Nun haben wir alle Spielfiguren beisammen und das ganze entwickelt sich immer mehr zu einem regelrechten Alptraum. Und wer Ketchums Werke kennt, weiß das manche Stellen nicht ganz ohne sind. Hier bekommt man Splatter und Gore in Buchform geboten.

Der Verlauf der Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen. Man ahnt zwar in welche Richtung es gehen wird, aber dann kommen immer wieder kleine Dinge (Informationen) dazu, die das Ganze dann wieder umwerfen. Was auch sehr gut ist, ist das die Personen in der Geschichte nicht austauschbar sind. Jedem wird eine eigene Persönlichkeit verliehen und auch die Opfer sind keine gesichtslosen Gestalten. Auch bei ihnen erfährt man etwas, wenn auch weniger, über ihren Hintergrund. Absolut genial und gut durchdacht.

Ich möchte hier nicht zu viel verraten, denn das könnte Einiges kaputt machen und das Buch und Ketchum ewig weiterloben, möchte ich aber auch nicht daher sei zum Schluß noch gesagt:

Wer gerne liest und auf guten Horror steht, dem seien Jack Ketchums Werke empfohlen. Er schreibt zwar recht einfach, aber dafür umso realistischer und schockierender. Seine Bücher zu lesen ist für mich eine ganz neue Erfahrung innerhalb der Horrorliteratur...
"Die Sonne ist ein wundersamer Himmelskörper. Wie ein herrlicher Vater! Eines Tages werde ich auch groß und glänzend sein!"
- Solaire of Astora


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