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Picard

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  • »Picard« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 10. April 2011, 09:50

I Spit on Your Grave

Titel: I Spit on Your Grave
Originaltitel: I Spit on Your Grave
Erscheinungsjahr: 2010
DVD-Fassung/Label: Sunfilm / Tiberius Film CUT



Regie: Steven R. Monroe
Musik:
Darsteller: Chad Lindberg, Tracey Walter, Daniel Franzese, Sarah Butler, Andrew Howard, Rodney Eastman, Jeff Branson, Mollie Milligan, Saxon Sharbino, Amber Dawn Landrum
Länge: 99:24 Min
FSK: SPIO/JK: keine schwere Jugendgefährdung
Trailer: Hier

Inhalt:Schriftstellerin Jennifer Hills mietet sich eine einsame Blockhütte im Wald um in Ruhe ihr neues Buch schreiben zu können. Doch die junge hübsche Frau ahnt nicht, dass eine Gruppe brutaler Einheimischer ein Auge auf sie geworfen hat.

Eines Nachts überfallen sie Jennifer in ihrer Hütte. Sie quälen und vergewaltigen sie dann mehrmals. Bevor sie jedoch die fast zu Tode gequälte Frau endgültig töten können fällt sie kraftlos in einen reißenden Fluss und wird weggespült. Entgegen aller Chancen überlebt Jennifer und hat ab sofort nur noch ein Ziel:

Rache! Alles was die Männer ihr angetan haben, wird sie ihnen heimzahlen - nur diesmal viel viel härter!




Sonstiges:

Diese Fassung ist um ca. 5 Min in geschnitten

Sequels/Teile:
Ich spuck auf dein Grab (1978 )
Savage Vengeance (1993)

Ich spuck auf dein Grab 2 - Ein Opfer in blinder Wut / Eyes of the Prey (1992)

Szene Bilder











Fazit:Wieder mal ein Remake man kennt es nicht anders aber wir wollen diesem Film mal eine Chance geben. Vorab sollte ich erwähnen ich bin noch nicht dazu gekommen mir das Original vorher noch einmal anzusehen und das ich ihn gesehen habe liegt schon lange zurück.

Die Story nicht viel Spannend kommt recht schwer fällig in fahrt. Das ganze Vorgeplänkel zieht sich recht lange bis es dann mal ansatzweise zur sache geht. Dadurch will auch nicht wirklich viel Spannung entstehen den man weiß einfach sofort was passieren wird und so ist der Überraschungsmoment einfach von vornherein zu Nichte gemacht.

Allerdings kann sich die Atmosphäre des Films durchaus sehen lassen aber so richtig zur Geltung kommt auch sie erst zur zweiten Hälfte des Films. Durchweg Positiv überrascht war ich von der Besetzung. Hier hat man ein glückliches Händchen bewiesen den die einzelnen Schauspieler passen nicht nur gut in ihre Rollen sondern sie spielen diese auch sehr überzeugend. Allerdings hätte ich mir von der Weiblichen Hauptrolle Sarah Butler irgendwie etwas mehr einsatz erhofft. Sie wirkt mir ab beginn der Rachestory irgendwie viel zu Mechanisch da hätte ich mir irgendwie mehr Leben und Sadismus (vom Ausdruck her) gewünscht.

Kommen wir nun zum Härtegrad leider musste ich mit der Geschnittenen Version vorlieb nehmen aber man erkennt ansatzweise das es in diesem Film nicht sanft zugehen soll. Mein entgültiges Urteil werde ich daher erst fällen wen ich die Uncut Fassung gesehen habe

Im Großen und ganzen ein Solider Film aber nichts Weltbewegendes


Note:7-8/10

Jimmy Johnson

Freddy Krüger

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Sonntag, 10. April 2011, 23:21

Also ich bin begeistert. Nach der ersten Hälfte des Filmes war ich fast davon überzeugt auch hier nur mittelmäßig bwerten zu können, obwohl die Vergewaltigung schon gut insceniert ist, aber der Racheteil ist ja wohl mal sehr kreativ und tut sehr weh beim zusehen genauso sollte ein Film dieser Art aussehen :thumbsup:
7.5/10
Never go for the kill when you can go for the pain!

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3

Donnerstag, 26. Mai 2011, 20:16

Hum! Sie haben mich überzeugt - Morgen gebe ich ihm eine Chance...

horror1966

Master of Horror

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4

Donnerstag, 30. Juni 2011, 23:17

"I Spit on Your Grave" aus dem Jahre 1978 ist sicherlich zu den härtesten Vertretern des Rape and Revenge Filmes zu zählen und hat in Fanjreisen schon längst einen wohlverdienten Kultstatus erreicht. Nach der Sichtung des Remakes von Regisseur Steven R. Monroe kann sich der Zuschauer allerdings ziemlich sicher sein, das auch die Neuauflage der extrem harten-und intensiven Geschichte auf dem besten Wege ist, den Status eines Genre-Klassikers zu erreichen. Bis auf einige kleinere Änderungen bekommt man es zwar mit der identischen Story des Originals zu tun, doch gerade diese leichten Neuerungen sind es, die das Werk sogar noch härter und brutaler erscheinen lassen wie die Originalversion. Hauptsächlich ist dafür meiner Meinung nach der zusätzlich eingeführte Charakter des Sheriffs, der hier keinesfalls die Rolle des Gesetzeshüters vertritt, sondern als schlimmster Teil der Vergewaltiger-Gruppe in Erscheinung tritt. Insbesondere der Aspekt das es sich hier im Normalfall um eine Person handelt von der man sich Hilfe erwartet, verleiht dem Szenario eine noch härtere und brutale Note, als es von Haus aus schon der Fall ist. Ganz generell geht vom Geschehen eine immense Brutalität aus die sich längst nicht nur durch die expliziten Gewaltdarstellungen zu erkennen gibt, sondern auch in einem perfiden Katz-und Maus Spiel zum Ausdruck kommt, das sich auf der psychischen Ebene zwischen den Tätern und ihrem hilflosen Opfer abspielt. Es ist für den Zuschauer schon recht schwer zu ertragen, wenn man sieht wie die fünfköpfige Männergruppe gnadenlos ihre Macht ausspielt und die hübsche Jennifer auf jede erdenkliche Art demütigt. Dabei kann man nur ansatzweise nachvollziehen, unter welchem psychischen wie auch physischen Druck die junge Frau stehen muss, die sich eigentlich genau denken kann, wie sich das Szenario weiterentwickeln wird. Und hier liegt auch eine der absoluten Stärken der Neuauflage, denn der stetige Anstieg der Gewaltspirale wird dem Zuschauer in allen Details äusserst intensiv vor Augen geführt, was einem ein mehr als beklemmendes Gefühl verpasst.

Dabei ist der Übergang des physischen Martyriums in die körperliche Folter fast fließend gestaltet und wird lediglich durch einen Fluchtversuch von Jennifer kurzzeitig unterbrochen, wobei sie ihren Peinigern kurzzeitig entkommen kann und prompt dem Sheriff in die Arme läuft, in dessen Person sie selbstverständlich im ersten Moment ihre Rettung sieht. Ziemlich schnell stellt sich allerdings heraus, das die Demütigungen erst jetzt ihren absoluten Höhepunkt erfahren, entpuppt sich doch der Gesetzeshüter als Rädelsführer der Gruppe und löst damit den bis dahin tonangebenden Johnny ab. Der nun zu erkennende Härtegrad der Ereignisse ist wirklich schwer in Worte zu fassen, entfesselt das Geschehen doch eine Kompromisslosigkeit und Brutalität, wie man sie nicht jeden Tag zu Gesicht bekommt. Dabei ist den Peinigern die sadistische Freude an ihrem Treiben regelrecht im Gesicht abzulesen, die ihre Machtposition richtigehend genießen, ohne auch nur den Anflug von Gewissensbissen zu zeigen. An dieser Stelle sollte man unbedingt erwähnen, das der Film in darstellerischer Hinsicht absolut perfekt besetzt ist und das dargebotene Schauspiel mit dafür verantwortlich zeichnet, das die Geschichte ihre volle Kraft entfalten kann. Die dabei zu Tage tretende Grausamkeit trifft den Betrachter mit der Wucht eines Keulenschlages, und bringt eine erschreckende Authenzität der Ereignisse zum Vorschein, die einem merklich unter die Haut fährt und dabei jede Menge Wut aufkommen lässt. Streckenweise fühlt man sich wie paralysiert und einer Ohnmacht nahe, sitzt man doch vollkommen hilflos vor dem heimischen Bildschirm, obwohl man viel lieber helfend eingreifen möchte, um Jennifer aus ihrem schrecklichen Martyrium zu befreien.

So wartet man dann auch ungeduldig auf die Phase der Story, in der die Rache der jungen Frau zum Ausdruck kommt und kann es kaum erwarten, das die Peiniger ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Die Gruppe der Vergewaltiger hat nämlich mittlerweile so viele Minuspunkte beim Zuschauer gesammelt, das man keinerlei Mitleid beim nun folgenden Rache-Szenario empfinden kann, das meiner Meinung nach der absolute Höhepunkt des Filmes ist. Aus der zu Beginn eher verletzlichen jungen Frau ist mittlerweile eine eiskalte Rachemaschine geworden, die einen Begriff wie Vergebung nicht mehr zu kennen scheint. Und selbst wenn man ein gegner von Selbstjustiz sein sollte, kann man die Taten der jungen Frau vom menschlichen Standpunkt aus durchaus nachvollziehen und ertappt sich nicht selten dabei, das man regelrecht ein Gefühl der Befriedigung verspürt, wenn sie Rache an ihren Vergewaltigern nimmt. In diesen Passagen kommt dann auch das hervorragende Schauspiel von Hauptdarstellerin Sarah Butler sehr stark zum Ausdruck, nimmt man ihr doch die Rolle der gnadenlosen Rächerin jederzeit ab. Butler versteht es den ganzen Film über großartig, die jeweils vorhandenen Emotionen perfekt zum Zuschauer zu transportieren, das bezieht sich sowohl auf die Passagen der Demütigungen, in denen Gefühle wie Angst, Verzweiflung und Schmerz im Vordergrund stehen, wie auch auf das letzte Filmdrittel, in dem rein gar nichts mehr von einer verletzbaren und hilflosen Frau zu spüren ist. Insbesondere in diesem teil kommt dann auch der Zusammenbruch ihrer Seele verstärkt in den Vordergrund, scheint sie doch innerlich fast abgestorben zu sein und nur noch negative gefühle empfinden zu können. Dies äusserst sich dann auch in den Tötungsarten die sie sich für die jeweiligen Opfer ausgedacht hat, denn hier wird nicht einfach wahllos und schnell getötet, sondern jeder Mann erfährt seine ganz eigene Tortur.

Dieses letzte Drittel des Filmes ist an Härte und Intensität dann kaum noch zu überbieten, lässt Jennifer doch jeden ihrer Vergewaltiger das gleiche Martyrium erleiden, das man auch ihr zugefügt hat und die dabei gezeigten Gewaltdarstellungen haben es wirklich in sich. Aus ehemaligen sadisten werden weinende-und um Gnade winselnde Personen, denen nun erst klar wird, was sie einem anderen Menschen angetan haben. Dabei wird die Gewaltspirale fast bis zum Exzess angezogen und es entlädt sich ein dermaßen hohes Potential an Wut und aufgestautem Hass, das es einem selbst etwas flau im Magen wird. Und dennoch empfindet man keinerlei Mitleid mit den Männern, deren Charaktere einem von der ersten Minute an so unsymphatisch dargebracht wurden, das man ihnen die sadistische Behandlung wirklich gönnt. Und so steigert sich eine bis dahin schon äusserst harte Geschichte ihrem brutalen Höhepunkt entgegen, der absolut erstklassig in Szene gesetzt wurde. das kann man aber prinzipiell über den gesamten Film sagen, der von der ersten bis zur letzten Minute von einer herausragend dichten Grundstimmung begleitet wird, die den Zuschauer fast ganzzeitig mit einer gepflegten Gänsehaut überzieht. Es ist schon ein größtenteils schweisstreibendes Geschehen, das sich einem hier in einer unglaublichen Grausamkeit beschert wird. Diverse kleine Änderungen und die Einführung eines vollkommen neuen Charakters lassen die Ereignisse noch kompromissloser-und brutaler erscheinen, als es schon im Original von 1978 der Fall war. So sollten selbst Gegner von Neuauflagen hier voll auf ihre Kosten kommen, denn "I Spit on Your Grave 2010" ist definitiv ein Film, den man sicherlich nicht so schnell wieder vergessen wird.


Fazit:


Als glühender Fan des Originals war ich doch sehr skeptisch, als die Nachricht über ein Remake die Runde machte. Nach der Sichtung des Filmes muss ich aber feststellen, das sich Original und Remake absolut nichts nehmen und in sachen Qualität auf einem Level anzusiedeln sind. Durch dezente Änderungen und einen erstklassigen Cast hat die Neuauflage in einigen Passagen sogar noch an Härte und Intensität dazugewonnen und entpuppt sich so als ein in allen Belangen sehr überzeugendes Gesamtpaket, das man Leuten mit schwachen Nerven allerdings nicht unbedingt weiterempfehlen sollte. Selbst hartgesottenen Genre-Fans dürfte die Wirkung der Ereignisse zu schaffen machen und einen nachhaltigen Eindruck im Gedächtnis hinterlassen.


9,5/10

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5

Freitag, 1. Juli 2011, 09:30

Ich habe den Film, weder den alten noch den neuen, noch nicht gesehen, aber ihr habt mich auch überzeugt! Ich werde mich morgen oder sogar heute den Film anschauen!

horror1966

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Freitag, 1. Juli 2011, 12:29

Denk aber daran, das die Leih-Version um einige Minuten gekürzt ist.

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7

Dienstag, 5. Juli 2011, 11:09

Wirklich? naja, ok, danke für den Tip, ichw erde daran denken!

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8

Samstag, 14. Januar 2012, 19:30

Bevor ich mich zu "I spit on Your Grave" äußere, schon einmal eines vorne weg. Ich habe das Original nicht gesehen. Davon abgehalten hat mich nur eine Sache: "The Last House on the Left" Die Verwandtschaft ist ja nun nicht abzustreiten. Beides sind Rape-and-Revenge-Klassiker. Jedoch liegt der Fokus beim "The Last House on the Left" von 1972 eindeutig auf dem Rape-Part. Der Aspekt der Revenge ist für insofern nicht gelungen, da ich doch ein großer Vertreter sichtbarer Splatter- und Goreeffekte bin und eines bei mir nicht wirklich gut funktioniert: dass sich das Kino in meinem Kopf abspielt. Da ich gelesen habe, dass es sich beim Original "Ich spuck auf dein Grab" ähnlich verhält, wie bei seinem großen Bruder, schreckte ich zurück, ließ mich aber gern vom Remake überraschen.
Dieses hat mich dann allerdings vollkommen überzeugt (genauso, wie der neue Aufguss zu "The Last House on the Left"). Zu diesem Zweck habe ich mir allerdings die Unrated Fassung aus Österreich besorgt. Nachdem ich diese gesehen habe fragte ich mich, wie die FSK gleich 18 Minuten, im Gegensatz zur deutschen Kaufversion, kürzen lassen konnte. Und auch die Verleihversion ist ja um 9 Minuten erleichtert.
Was ich zu sehen bekam war ein grundsolider Backwood-Slasher. Die "bösen Buben" haben sicher kein Oscar-Niveau, machen ihre Sache aber ordentlich und auch der Hauptdarstellerin nimmt man die Wandlung vom Opfer zum Racheengel ab. Allerdings ist es für mich verwunderlich, dass sie dem Leid ihrer Peiniger kaum zusehen will. Diese bekommen allerdings alles mit gleicher Münze heim gezahlt, was sie der jungen Schriftstellerin angetan haben. Dass sie trotz dieser Extremsituation ein so gutes Gedächtnis für Einzelheiten beweist, ist allerdings erstaunlich.
Fazit: Klasse gemacht auf dem Stand unserer Zeit. Leider wird er ungekürzt nur den wenigsten ein Vergnügen bereiten können.

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