Titel: Die Drachenjäger
Originaltitel: Chasseurs de dragons
Erscheinungsjahr: 2008
DVD-Fassung/Label: Universum
Regie: Guillaume Ivernel & Arthur Qwak
Musik: Die Titelmusik The Dragon Hunters Song wurde von der Rockband The Cure gesungen.
Darsteller: // // //
Länge: 78:40 Min
FSK: 6
Trailer: Hier
Inhalt:Die Welt, wie wir sie kennen, ist nur noch graue Erinnerung. Ziellos treiben die Menschen und Tiere in ihren Städten und Häusern auf großen und kleinen Gesteinsbrocken durch Zeit und Raum, begegnen sich zufällig und schweben wieder davon. In dieser Welt ohne Zukunft regieren die Drachen, und der schrecklichste von ihnen setzt an, alles um sich herum zu vernichten: der Weltenfresser.
Der Mythos besagt, dass er alle 20 Monde erwacht und die Menschheit in Angst und Schrecken versetzt. Lord Arnold hat alle Anzeichen für seine Wiederkehr entdeckt: Die rote Wolke, sprechende Tiere und einstürzende Gemäuer. Seine Ritter sind auf der Jagd nach der Kreatur entweder gestorben oder wahnsinnig geworden.
So setzt Lord Arnold seine Hoffnung auf die Drachenjäger Gwizdo und Lian-Chu, die sich mit der Nichte des Herrschers auf eine ungewisse Reise machen. Ihr Weg führt sie durch verlassene Städte und dunkle Wälder, zwingt sie zu Kämpfen mit unglaublichen Drachen, bis sie eines Tages das Ende der Welt erreichen - der Welten fresser ist nah. Und ihn verbindet mit Lian-Chu ein düsteres Geheimnis.
Sonstiges:
Sequels/Teile:
TV-Serie: Dragon Hunters - Die Drachenjäger (2004)
Szene Bilder
Fazit: Wozu ein Skiurlaub so alles gut ist, wenn man mit einem Kumpel das Zimmer teilt, der diesen Film auf dem Lappi dabei hat. Wirklich schauen wollte ich diesen Film ja nicht...aaaaaber, wenn man mal angefangen hat, will man ihn auf jeden Fall auch zu Ende anschauen. Die Charaktere sind liebevoll dargestellt und jede Figur hat seine ganz eigenen Macken.
Einige Ideen sind so herrlich skurril, dass man hervorragend drüber lachen kann. Seien es Kürbisdrachen aus Fledermäusen (die auch manchmal sich erst sortieren müssen), der kleine blaue Drache Hector, der die Helden begleitet oder meine ganzen Lieblinge, die "Warcraft-Schafe". (Erinnerst sich aus Warcraft II noch jemand an die explodierenden Schafe?). Zoe, die die Helden begleitet ist zwar witzig, aber spätestens dann wissen kinderlose Menschen, warum das wohl auch so besser ist
Alles in allem erleben wir nicht nur eine (in meinen Augen) kreative Welt, in der unsere Helden leben, sondern auch viel Witz und Charme der Hauptcharaktere. Das Ende finde ich etwas konstruiert, aber darüber kann man bei diesem doch wirklich unterhaltsamen Film hinweg sehen.
Note:9/10