Titel: Cult, Spiel der Toten
Originaltitel: Cemetery Dance
Erscheinungsjahr: Taschenbuchausgabe April 2011
Verlag Knaur
Autor: Douglas Preston & Lincoln Child
Genre: Thriller
Seiten: 497 Seiten
ISBN oder Bestellnummer ISBN-10: 3426500329 ISBN-13: 978-3426500323
Inhalt:
Schock für Special Agent Pendergast: Einer seiner Freunde wird brutal ermordet – von einem Mann, der angeblich vor Wochen Selbstmord begangen hat. Sofort stürzt sich die Presse auf den bizarren Fall und sorgt mit der Schlagzeile ZOMBIES IN NEW YORK für Angst und Schrecken in der Metropole. Aber ist es wirklich möglich, dass die Toten sich aus ihren Gräbern erheben? Pendergast folgt einer Spur, die ihn in die Katakomben einer alten Kirche führt – den Sitz einer Sekte, die dunkle Ziele verfolgt
Sonstiges:
Weitere Bücher des Autorenduos in denen Agent Pendergast vorkommt:
Das Relikt
Attic
Formula Formula (Hörbuch)
Ritual
Burn Case Burncase (Hörbuch)
Maniac
Darkness Darkness (Hörbuch)
Fever
Fazit:
Preston und Child haben also wieder fleißig Bücher geschrieben und zum Glück auch wieder eins über Special Agent Pendergast vom FBI. "Cult" ist zwar von "Fever" als aktuellstes Pendergast-Buch von der Spitze vertrieben worden, trotzdem ein weiterer Roman über den beliebten FBI-Agenten. Lieutenant D`Agosta kommt natürlich auch diesmal wieder vor und seine Freundin Captain Hayward.
In diesem Buch geht es ungewöhnlich zu. Nicht nur, dass Pendergast seit neuesten an Okulte Dinge glaubt, sondern auch, dass es lebende Tote mitten in New York gibt.
Es werden Menschen ermordet, bzw. tot aufgefunden, die sich nachher selbständig machen um die ehemalige Frau oder die Nachbarn zu terrorisieren, auch ein Presseball kommt gerade recht um das unschöne Zombiegesicht ins rechte Licht zu rücken.
Was das ganze Buch über ziemlich mystisch ist, klärt sich gegen später um so realistischer auf. Trotzdem machte mir das Thema im Buch deutlich Freude beim Lesen, da man zwar von diesem Autorenduo auch mal ungewöhnliche Gestalten gewohnt ist (z.B. siehe Attic), aber die Sache mit dem Zombies haben sie wirklich bühnenreif in Szene gesetzt.
Was mir persönlich weniger gefällt ist, dass Lieutenant D`Agosta in diesem Roman mehr als einmal ziemlich stümperhaft vorgeht und auch Pendergast öfters eher nicht bei der Sache zu sein scheint. Er zaubert zwar hier und dort immer wieder seine Röhrchen und Tests aus der Manteltasche, bleibt aber sonst recht normal in seinen Ermittlungsmethoden...sieht man mal von dem FBI-Berater ab, den er sich bestellt. Der Gesundheitszustand von diesem würde mich übrigens nachschauend noch brennend interessieren, da haben die Autoren geschlampt und dieses Rätsel nicht wirklich aufgelöst.
In Zusammenschau des Romans kann man aber sagen, dass dies wieder eine solide Lektüre aus dem Hause Preston/Child ist, die wirklich kurzweilig ist und zu unterhalten weiß. Ich freue mich auf das nächste Band, welches hier im Forum ja auch schon vorgestellt wurde (Fever). Der Leser kann herrlich über die Zombies nachdenken und kommt doch eher nicht so einfach auf die Lösung des ganzen, da die Autoren auch genügend Ablenkung aufbauen, die einen auf die völlig falsche Fährte schickt.
Note:8/10