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Picard

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Montag, 14. September 2009, 03:48

District 9

Titel: District 9
Originaltitel: District 9
Erscheinungsjahr: 2009
DVD-Fassung/Label: Sony Pictures Kinofassung



Regie: Neill Blomkamp
Musik:
Darsteller: Jason Cope, Sharlto Copley, Nathalie Boltt, Sylvaine Strike, Elizabeth Mkandawie, John Summer, William Allen Young, Greg Melvill-Smith, Nick Blake, Morena Busa Sesatsa, Themba Nkosi, Mzwandile Nqoba
Länge: ca 112 Min
FSK: 16
Trailer: Hier

Inhalt:Vor 20 Jahren ist das unfassbare Geschehen. Heute würde man es gerne ungeschehen machen. Zwei Dekaden zuvor ist ein außerirdisches Raumschiff wochenlang über die urbane Landschaft von Johannesburg einfach im Himmel gehangen.

Die Hoffnung und Vorfreude waren hoch, endlich den Kontakt außerirdischen Lebewesen herzustellen, doch was die Kundschaftler in den Räumen des metallenen Ungetüm fanden, war nicht ihre Idealvorstellung.

Magere, ausgehungerte Wesen von den Menschen Verachtend Shrimps genannt, die keine Möglichkeit haben nach Hause zu kommen . Kurzerhand beschloss MNU - Multi-National United - ihnen den 9. Bezirk zur Verfügung zu stellen: Ein Aufenthaltslager für die Besucher der fremden Welt.

Jahre später startet man nach Dutzenden Aufruhren und kaum erfolgreichen Versuche, die außerirdische Waffentechnologie für sich zu gewinnen, das zum Slum verkommenen District 9 aufzulösen und sie in ein "friedliches", neues Lager zu transportieren. Der Leiter dieser Mission: Wikus, ein unerfahrener Schreibtischhengst, der nicht ahnen sollte, was ihm bevorsteht ...




Sonstiges:

Sequels/Teile:

Szene Bilder












Fazit:Netter Kleiner Sci-fi Film mit dem Hang zur Komödie und einem recht hohen Splatter anteil. Gerade dieser doch recht hohe anteil an zerplatzenden Körpern lässt mich einmal mehr an dem Sinn der FSK zweifeln oder eher an der Bestechlichkeit.

Die Story selber ist recht einfach aber Solide gestrickt auch wen ein paar Fragen offen bleiben vielleicht für eine Fortsetzung !? Auch fehlt mir ein wenig die tiefe. Der hang zur Komödie kommt recht gut rüber dürfte aber auch nicht mehr sein die Effekte sowie Atmo kommen recht gut rüber aber man hätte hier eindeutig mehr machen können.

Die Schauspieler sind... nunja keine Überflieger aber auch keine Faulen Tomaten sie spielen ihre Rollen recht gut dürften aber auch nicht einen Hauch Schlechter sein.

Für mich ein recht guter Film aber ohne sucht Faktor



Note:6-7 / 10

Picard

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Samstag, 4. September 2010, 09:33

Cover, Bilder & Amazon Link eingefügt

horror1966

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Dienstag, 31. Mai 2011, 18:42

Endlich einmal ein Film, der wirklich frischen Wind in das Genre des SCI/FI Filmes hineinwehen lässt, denn die Geschichte, die sich hier dem Zuschauer offenbart, ist so herrlich originell, das man seine wahre Freude an ihr haben muss. Gespickt mit jeder Menge Action, teilweise für eine 16er Freigabe recht blutiger Passagen, unverhohlenem Rassismus und extrem viel Satire und Sarkasmus präsentiert sich ein Film-Vergnügen der ganz besonderen Art. Allein schon die Idee, das die Außerirdischen ausgerechnet in Südafrika stranden, ist schlichtweg genial, herrschte dort doch bis vor einigen Jahren immer noch die Apartheid. Und genau dieser Zustand lebt hier wieder auf, den werden doch die Aliens im sogenannten "District 9" wie Aussätzige gehalten und leben unter vollkommen unmenschlichen Verhältnissen. Abwertend als "Shrimps" bezeichnet, fristen sie dort ein mehr als karges Dasein, anscheinend ohne jede Hoffnung, ihre Heimat je wiederzusehen. Viele dienen den Menschen lediglich als medizinische Versuchsobjekte, ausserdem soll die Waffentechnologie der Aliens entschlüsselt werden, die anscheinend nur in Verbindung mit deren DNA funktioniert.

Was sich hier jetzt eher sehr ernst anhört, ist aber auch immer mit einem lachenden Auge zu sehen, denn trieft der Film doch geradezu vor bitterbösem Humor und jeder Menge Sarkasmus. Hinzu kommt die äusserst temporeiche Erzählweise der Geschichte, die den Zuschauer immer auf Trab hält und so erst gar keinen Freiraum für etwaige langatmige Passagen lässt. Bei der ganzen Action und den teilweise sehr bkutigen Passagen sie zu bestaunen sind, fällt es manchmal gar nicht so leicht, den immer wieder aufkommenden Sarkasmus und die unverhohlenen rassistischen Anspielungen nicht aus den Augen zu verlieren. Die entstehende Kombination der vorhandenen Zutaten ist so dermaßen hererfrischend und originell, das es ganz einfach jede Menge Spaß bereitet, dem actiongeladenen Treiben zu folgen.

Zudem ist hier mit Sharlto Copley (Das A-Team) ein erstklassiger Hauprdarsteller am Start, der dem von ihm gespielten Charakter Wikus van der Merwe zu einer Menge Glanz verhilft. Erscheint er zu Beginn noch als scheinbar etwas unbeholfener und überdrehter Mitarbeiter der MNU, die alle Aliens umsiedeln soll, so muss er später am eigenen Leibe miterleben was es heisst, ein Ausgestossener zu sein. Das dabei an den Tag gelegte Schauspiel kann sich wirklich sehen lassen, vor allem in der Phase als sein Umdenken gegenüber den Außerirdischen stattfindet sammelt er dabei jede Menge Symphatiepunkte beim Zuschauer und drückt dem Film auch insgesamt einen persönlichen Stempel auf. Ihm gegenüber stehen ansonsten eigentlich durch die Bank unsymphatische Charaktere, denn handelt es sich dabei doch größtenteils um Mitglieder der MNU, die einzig und allein auf Profit aus sind und denen ein Menschenleben, geschweige denn das eines Aliens überhaupt nichts wert ist. Es ist schon wirklich bemerkenswert, wie die unterschiedlichen Charaktereigenschaften hier glasklar in den Vordergrund treten und wie intensiv ein Mensch doch umdenken kann, sobald er von etwas betroffen ist, was ihn selbst zu einem Ausgetsossenen macht und ihn somit aus der gewohnten Welt hinausreisst.

Was mir besonders gut gefallen hat, sind die immer wieder eingestreuten Interviews, mit denen man beispielsweise schon ganz am Anfang konfrontiert wird, bevor die Geschichte eigentlich so richtig losgeht. Dort geben Menschen ihre Meinung zu Wikus van der Werde ab, man sieht aber auch ein Interview mit ihm selbst, bevor man dann mit den eigentlichen Geschehnissen konfrontiert wird. Das gibt dem ganzen auch einen äusserst authentischen und phasenweise sogar dokumentarischen Anstrich, was dem Gesamtbild sehr gut zu Gesicht steht. Insgesamt gesehen entpuppt sich "District 9" als absolut gelungener Genre-Beitrag, der extrem originell und unterhaltsam daherkommt. Die Mischung aus SCI/FI, Action, Rassismus, Sarkasmus und jeder Menge Humor machen den Film zu etwas ganz Besonderem und bereiten dem Betrachter ein kurzweiliges Film-Vergnügen, das man in dieser Form wohl noch nicht gesehen hat. Dazu zählt auch die Idee, das die Menschen sich mit der anderen Lebensform ohne jegliche Probleme unterhalten kann, obwohl die Aliens keinerlei Sprache sprechen, die von dieser Welt stammt. Wer also wirklich offen ist für einen Film, der irgendwie so ganz anders ist als andere SCI/FI Filme, der kommt an diesem Werk nicht vorbei und dürfte bei dessen Sichtung jede Menge Freude haben.


Fazit:


Mit "District 9" hat Regieneuling Neill Blomkamp ein aussergewöhnliches und innovatives Langfilm-Debut hingelegt, das ganu sicher einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt. Auch wenn Peter Jackson hier lediglich als Produzent auftritt, bin ich mir doch sehr sicher, das auch er bei der Geschichte einen gewissen Einfluss genommen hat, was aber im Prinzip vollkommen egal ist, da das Endergebnis vollkommen gelungen ist.


8/10

Hoshy

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Mittwoch, 1. Juni 2011, 12:11

Dieser Film ist anders... nicht nur wegen des wirklich erstaunlich realistischen Looks, sondern die ganze Herangehensweise an die Story ("V - Die Außerirdischen Besucher" läßt grüßen) ist vollkommen unerwartet. Allein schon der Anfang wirkt sehr lebensnah und das führt sich durch die gesamte Handlung. Die Räumung des Alienviertels wirkt dermaßen wie echtes Fernsehen, dass es einem schon mulmig zu Mute wurde.
Der Hauptdarsteller geht komplett in seiner Rolle auf und hier hat man einen Charakter entwickelt, der so deplatziert in den Geschehnissen wirkt, dass es ein wahrer Genuss ist. Ein echter Bürotrottel, der am Ende über sich hinauswächst aber immer wieder an sich selbst und der Welt um ihn herum zweifelt. Kein aalglatter Held, der durch Reihen von Aliens schreitet und alles niedermäht, sondern ein echter Mensch, ein Angestellter mit leichtem Größenwahn.

Die Effekte sind der Hammer und so lebensecht hat man Aliens wohl bisher noch nicht zu sehen bekommen. Hier wirkt die vollkommen bekloppte Story - denn im Grunde ist es typischer Sci-Fi-Blödsinn - wie das echte Leben und es funktioniert einfach. Das muss man erstmal hinbekommen und so hat man hier ein außergewöhnliches, sehr eingängiges Werk mit innovativen Ideen und einer unerwarteten Umsetzung.
Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist kommen die Hoshys aus deinem Radio.


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