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Killerzwerg

Mount St. Zwergle

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Donnerstag, 23. Oktober 2014, 21:17

S09E22 - Lebensfäden

Ach ja, die Polizei, dein Freund und Helfer.
Oder auch nicht.
Da kommt da wer in eine Polizeistation, um dort Hilfe zu finden, da er sein Leben bedroht sieht.
Einen Zettel hat er dabei, den er in seinem Briefkasten gefunden hat.
Auf dem steht, daß er nur noch weniger als einen Tag zu leben hätte und das nicht abwenden könne.
Natürlich will ihm der Polizist nicht glauben und schickt ihn wieder nach Hause.
Wem nicht geholfen wird, der muß sich eben selbst helfen und so hat der Mann eben ein Bißchen Randale gemacht.
Und schon bekam er den heiß ersehnten Übernachtungsplatz.
OK, hat ihm leider nicht viel gebracht, der er bereits vergiftet war und über Nacht in seiner Zelle starb, aber es ist ja der Versuch, der zählt.
Leider sollte auch erst dann eine Ermittlung eingeleitet werden, denn nur kurze Zeit vorher war schon eine Frau auf die gleiche Art ums Leben gekommen.
Gerade, als unser Team auf dem Weg war, um sich dieses Falles anzunehmen, kam auch schon die Nachricht von der nächsten Leiche.
Und auch Nummer vier sollte bald folgen.
Das allerdings war für Rossi nicht so gut verkraften.
Die Frau hatte sich an die Polizei gewandt, weil sie den Drohbrief für einen blöden Streich der Nachbarkinder gehalten hatte.
Sie wollte sich über diese beschweren und wurde sofort an Rossi weiter gereicht.
Er hatte versucht alles in seiner Macht stehende zu unternehmen, um ihr das Leben zu retten, doch leider sollte das nicht helfen.
Weil sie den vergifteten Wein nicht angerührt hat und stattdessen die Polizei rief, mußte der Täter von seinem Chema abweichen und sie mit dem Messer töten.

Zunächst machte die Wahl der Opfer überhaupt keinen Sinn, weil sie sehr willkürlich wirkten, doch bald sollte sich herausstellen, daß er die Opfer alle in einem Coffee Shop gesehen hat und so offenbar seine Auswahl traf.
Er selbst hielt sich für jemand, der dem Schicksal auf die Sprünge half.
Richtig interessant fand ich, als er sein letztes gewähltes Opfer aufgab, um seinen alten Freund zu töten, der ihn vor 20 Jahren davon abgehalten hat nach Griechenland zu reisen.
Ihn machte er nun dafür verantwortlich an Krebs erkrankt zu sein, weil er ja nicht geflogen ist, sondern stattdessen weiter gearbeitet hat.
Wie Morgan ihm aber bei seiner Verhaftung zu verstehen gab, hat der Freund ihm damals tatsächlich sogar das Leben gerettet, denn der Bus zum Flughafen hatte unterwegs einen Unfall und alle Passagiere sind ums Leben gekommen.
Soviel zum Thema Schicksal.

Ach war das süß.
Hotch hat die Klasse seines Sohnes zu Gast gehabt und ihnen die BAU näher gebracht.
Gott war die Kleine am Schluß süß.
Sie will Profilrein werden.
Das kann sie auch schon gut.
Ihr ist aufgefallen, daß ihre Lehrerin offenbar etwas für Hotch über hat, denn wenn sie von ihm spricht, dann spricht sie genauso schnell, wie dann wenn sie von ihrer, über alles geliebten, Katze redet.
Ach ja, Kinder so süß.
Interessante Folge.

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122

Donnerstag, 30. Oktober 2014, 21:40

S09E23 - Himmel oder Hölle

Das soll mal einer verstehen.
Wir haben doch erst vor Kurzem von Sat.1 drei Folgen am Stück gezeigt bekommen, die eigentlich nicht wirklich einen Zusammenhang hatten.
Wäre also nicht notwendig gewesen.
Hier haben wir nun offenbar ein zweiteiliges Staffelfinale und da wird es nicht für nötig gehalten, die beiden Folgen an einem Tag zu senden.
Ganz großes Kino.
Da läßt man uns Zuschauer lieber eine ganze Woche lang im Dunkeln sitzen und darauf hoffen, daß wir keinen unserer geliebten Charaktere einbüßen müssen.
Ne, ist absolut nicht akzeptabel.
Das mal nur so nebenbei.
Jetzt zur eigentlichen Geschichte.

Unser Team wurde also nun gerufen, nachdem bereits der dritte Mord an einer Prostituierten verübt wurde.
Die Art des Mordes war immer die Gleiche, aber von Mal zu Mal wurde es brutaler.
Und zunächst schien auch der erste Mord nicht wirklich ins Bild zu passen, da das Opfer männlich war.
Aber er wurde als Freier gekennzeichnet und so machte das Ganze durchaus doch einen Sinn.
Noch mehr Sinn sollte es machen, als bekannt wurde, daß nur aus Gründen der Familie weiteren Schmerz ersparen zu wollen, nicht gesagt wurde, daß er als Stricher gearbeitet hat.
Nun blieb die Frage, wer es auf diese Personen abgesehen hatte.
Für mich stand sofort der Prediger unter Verdacht.
Der war mir zu aufbrausend und viel zu mitteilsam.
Machte ja auch durchaus Sinn.
Wenn man die Morde als religiöse Bestrafung betrachtet.
Um so mehr schockiert und überrascht war ich, als sich herausstellte, daß er nicht der Mörder, sondern der Zuhälter der Mädchen ist.
Also damit hatte ich nun nicht gerechnet.
Aber, wie wir ja auch schon aus dem realen Leben wissen, kann hinter Kirchenmauern so einiges vorgehen, was man nicht für möglich halten würde.

Nun ist es aber so, daß er zwar in seiner Vergangenheit ein schlimmer Finger war, der gern mal seine Schäfchen mit nem Besser bestrafte, doch ist er in diesem Fall nicht der Täter.
Er steht nur jemand Anderem im Weg, der die Frauen umbrachte und es ihm in die Schuhe zu schieben versucht.
Was er allerdings nicht weiß, die BAU ist sich bewußt, daß er nicht der Mörder ist, doch haben sie keine Chance ihn davon in Kenntnis zu setzen.
Dafür hat der Mörder gesorgt.
Er hatte ihn in ein Restaurant bestellt und ihn mit drei Leichen und Waffen zurück gelassen.
Als nun Polizei und BAU anrücken, ist der Mörder auch noch zugegen und eröffnet das Feuer.
Nun haben beide Parteien keine andere Wahl als ihre Waffen zu nutzen.
So sind Reid und auch Morgan unter Beschuß geraten und haben Kugeln abbekommen.
Wird einer von ihnen sterben müssen ?
Ich hoffe doch nicht.
Ich will auf keinen aus diesem Team verzichten müssen.
Aber, das werden wir dann auch erst nächste Woche in Erfahrung bringen können.

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123

Donnerstag, 6. November 2014, 21:16

S09E24 - Endspiel

Das war mal wieder ein Staffelfinale ganz nach meinem Geschmack.
Absolut spannend bis zur letzten Sekunde.
Morgan war Gott sei Dank nur in seine Weste getroffen worden und sofort wieder Einsatzbereit, doch bei Reid sah das Ganze nicht so gut aus.
Als Black neben ihm stand und ihn anflehte die Augen nicht zu schließen, hat sie ihn Ethan genannt.
Das führte doch schon zu mächtig Verwirrung bei mir.
Erst einmal mußte ich überlegen, wie denn nun Reid mit Vornamen heißt, was doch eine kleine Weile dauerte, bis mir das dämmern wollte.
Dann grübelte ich, ob irgendwann einmal erwähnt wurde, daß er mit zweiten Vornamen vielleicht Ethan heißen würde, doch auch das wollte für mich keinen Sinn ergeben.
Also konnte es sich bei der Person mit dem Namen Ethan nur um jemanden handeln, der Black viel bedeutet hat.
Und das sollte sich ja auch zum Schluß klären.
Sie hatte einen Sohn, der Ethan hieß und der ihr durch eine Krankheit, für die die Ärzte keinen Namen finden konnten, im Alter von 9 Jahren genommen wurde.
Wirklich traurige Geschichte.

Reid hat den Treffer Gott sei Dank mehr oder weniger gut überlebt.
Er mußte zwar operiert werden, doch kommt er wieder auf die Beine.
Das war aber so ganz und gar nicht im Sinne des wahren Mörders, der wie sich bald herausstellen sollte zur Polizei gehörte.
Schlimmer noch, das ganze Revier schien korrupt zu sein.
Und der im Feuergefecht erschossene Sheriff war auch nicht der erste Chef, der sein Leben lassen mußte.
Sein Vorgänger war erst vor einem Jahr „ versehendlich “ bei einem Schußwechsel getroffen worden und dann angeblich durch eine Medikamentenunverträglichkeit gestorben.
Und nun sollte es noch schlimmer werden, bevor es besser werden konnte.
Reid durfte nicht am Leben bleiben, hatte der Chef der Verbrechertruppe entschieden und so war er ins Krankenhaus gekommen, um sich der Sache selbst anzunehmen.
Doch Penelope konnte Reid aus seinem Zimmer schaffen und durch aktivieren des Feueralarms für genug Ablenkung sorgen, damit sie verschwinden konnte.
Aber das war nur der erste Versuch.
Bald schon kam ein als Pfleger getarnter neuer Attentäter, der Reid ein Medikament spritzen wollte, gegen das er allergisch ist.
Wenn Penelope nicht sofort nach der Waffe von Reid gegriffen und den Mann angeschossen hätte, wäre Reid nun tot.
Der Mann war nämlich kurz davor selbst einen Schuß abzugeben, als er das Mittel nicht verabreichen konnte.

Auch Black und Rossi sind unterwegs abgegriffen worden, als sie den Sohn ihrer einzigen Zeugin retten wollten.
Doch auch die Beiden konnten sich mit ihren Waffen schützen.
Die Endszene auf dem Schrottplatz war noch mal so ein Sahnehäupchen zu dieser Folge.
Wirklich toll gemacht und den Täter haben sie kriegen können, so daß er nicht als unerledigte Sache mit in die neue Staffel genommen werden muß.
Nun bin ich mal gespannt, wie dann wohl die nächste Agentin sein wird, die wir bekommen werden, da Black beschlossen hat die Segel zu streichen und die BAU zu verlassen.
Ganz schöner Verschleiß an Frauen hat diese Truppe.
Das war jetzt schon die Dritte auf diesem Posten, die dann geht.
Na mal sehen, wie es denn dann in der neuen Staffel weiter geht.

Seth

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Donnerstag, 6. November 2014, 21:27

Mensch, du bist ja fix beim Schreiben. Kaum ist die Folge zu Ende, hat man hier schon die Zusammenfassung :thumbsup:

Sehr schöner Staffelschluss, ABER....das mit der Realität ist mal wieder so ne Sache.
Ich bezweifel, dass jemand, der mehrmals in seine kugelsichere Weste getroffen wurde, ohne Bewusstsein war, sofort aufsteht und die Verfolgungsjagd aufnimmt. Trotz dieser Westen kommt es gerne zu Rippenbrüchen oder auch inneren Verletzungen.
Da ich grad schon am Haare spalten bin...warum sollten sie bei der OP von Reid, der eindeutig am Hals getroffen wurde, eigentlich Röntgenbilder von der Lendenwirbelsäule aufhängen :nick

Liest gerade:

Craig Russell / Wolfsfährte


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Killerzwerg (06.11.2014)

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Donnerstag, 6. November 2014, 22:37

Du und Dein Realismus. :D
Ne hast schon Recht.
Allerdings fallen mir solche Sachen "als nicht Fachkraft" eher weniger auf.
Ich achte aber auch nicht so unbedingt auf sowas.
Aber das mit Morgan stimmt schon.
Der war wirklich zu schnell wieder auf den Beiden.

Killerzwerg

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126

Donnerstag, 5. Februar 2015, 23:10

S10E01 - Bakersfield

Neue Staffel, neues Glück.
Mit Jennifer Love Hewitt bekommen wir einen Neuzugang im Team.
Sie verkörpert die Agentin Kate Callahan, deren erster Fall zum Einstand nicht gerade ohne war.
Unser Team war einem Mann auf der Spur, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte Frauen zu entführen und ihnen bei lebendigem Leibe alle Gliedmaßen und sonstigen Merkmale zu entfernen, die man benötigen würde, um einen Menschen zu identifizieren.
Danach dauerte es nicht lange, bis er den Torso irgendwo ablegte, doch die Gliedmaßen fand man nicht.
So mußte Penelope nach Leuten suchen, die große Mengen an Konservierungsmitteln kauften und die Möglichkeiten haben diese auch zu lagern.
Da kamen zwei Männer in Frage, die aber beide auch Familie haben, was nicht wirklich in das Bild des Täters paßte.
Als Rossi und Kate einen der Beiden aufsuchten, bekamen wir noch ein bekanntes Gesicht zu sehen.
Frank Cowles wurde von Kerr Smith verkörpert, den viele vielleicht schon aus Charmed - Zauberhafte Hexen, Dawsons Creek oder evtl. auch aus Final Destination kennen.
In Frank dachten sie den Täter bereits gefunden zu haben, doch war er in gewisser Weise noch harmlos, obwohl sein Fetisch für abgetrennte Beine auch nicht gerade schön ist.
Aber er ist einfach nur widerlich und tut sonst niemandem etwas zu Leide.
So mußte unser Team also weiter suchen.

Der tatsächliche Täter hatte schon sein nächstes Opfer.
Es dauerte nicht lange, bis er ihr einen der Arme ab trennte.
Als sie wieder zu sich kam, hatte sie offenbar einen Geistesblitz, denn sie begann mit ihm zu reden und versuchte ihm klar zu machen, daß sie bei ihm bleiben wolle.
Somit konnte sie dem Mann, der offenbar schlechte Erfahrungen mit Frauen hatte und deswegen zu diesen Taten fähig war, vormachen sie wolle unbedingt in seiner Nähe sein.
Als sie ihn dazu brachte sie los zu binden, um etwas zu laufen, konnte sie die Flucht ergreifen.
Gerade noch rechtzeitig sollte sie unserem Team vors Auto laufen, als diese die Farm befuhren.
Kate ist dem Täter zu nah gekommen und mußte später genäht werden.
Für sie scheint der Fall aber noch nicht wirklich schlüssig zu sein, denn sein letztes Opfer hatte er doch weit außerhalb seines Gebietes gefunden.
Hotch meinte, daß nichts für einen zweiten Täter sprechen würde und sie solle loslassen, doch wie wir am Ende sehen konnten, ist die Sache noch weitaus schlimmer.
Da werden Frauen entführt und übers Internet verkauft.
Und auch das nächste Opfer ist schon gefunden.
Es bleibt also spannend.

Ich bin auch sehr gespannt, was Kate für eine Hintergrundgeschichte hat.
Ich denke mal, daß das junge Mädchen in ihrem Haus vielleicht ihre kleine Schwester ist.
Mal sehen, ob ich da Recht behalten soll.
Auf jeden Fall bin ich mit der Wahl von Jennifer für die Rolle der neuen Agentin im Team sehr zufrieden.
Kate paßt gut ins Team.
Schön, daß sie sich schon gleich mit allen so toll versteht.
Und mit Penelope scheint sie schon gleich die richtige Wellenlänge getroffen zu haben.



S10E02 - Die Kreise der Hölle

Na das war doch mal eine Folge, die mich tief berührt hat.
Zunächst einmal war da der Fall von dem Mann, der Männer tötete und das auf Art nach Dantes Inferno tat.
Die traumatischen Ereignisse seiner Kindheit hatten ihn dazu getrieben.
Da war zunächst der Tod seiner Mutter, dann entpuppte sich sein Vater als gewalttätiger Alkoholiker und zur Krönung hat auch noch sein großer Bruder Selbstmord begannen.
Als nun vor Kurzem sein Vater starb, hat das bei ihm den Drang zu töten ausgelöst.
Eine traurige Geschichte.
Der Fall war spannend, doch hat er mich nur am Rand interessiert.
Viel interessanter fand ich die Geschichte um Penelope.

Sie hatte in der letzten Staffel zum ersten Mal eine Waffe abfeuern müssen, um Spencer das Leben zu retten.
Seitdem wird sie von schlimmen Albträumen geplagt.
Nun war der Tag immer näher gerückt, an dem Greg Baylor hingerichtet werden sollte.
So wie Penelope nun einmal ist, gönnt sie selbst dem schlechtesten Menschen nur das Beste und so hatte sie alles versucht, um für ihn die Todesstrafe aufheben zu lassen.
Leider stieß sie nur auf taube Ohren.
Auch Greg reagierte nicht, nachdem sie ihm geschrieben hatte.
Daher hatte sich Penelope von der Arbeit freistellen lassen, um Greg im Gefängnis zu besuchen, damit sie ihm persönlich sagen kann, daß sie diese Bestrafung für ihn nie gewollt hat.
Sie brauchte das, um einen Abschluß zu haben und hätte sich die Hilfe von Morgan dabei gewünscht, doch er verstand ihr Handeln nicht und wollte ihr dabei nicht beistehen.
Erst nachdem er mit Spencer gesprochen hat und der ihm ihr Handeln erklären konnte, sollte auch bei Morgan der Groschen fallen.
Bis dahin mußte Penelope mit der Sache ganz allein klar kommen.

Sie hatte es schließlich geschafft, daß Greg sie sehen wollte, doch als er sie bat bei seiner Hinrichtung dabei zu sein, lehnte sie zunächst ab.
Erst als sie zum gefühlten 100dertzten Mal bei Morgan anrief und wieder einmal keine Antwort bekam, sollte ihr klar werden, worum es Greg ging.
Auch er wollte nicht allein sein und wissen, daß da jemand ist, der für ihn in der schwersten Stunde seines Lebens da ist.
So ist sie nun doch zu seiner Hinrichtung gegangen und konnte sich später dann endlich in die starken Arme von Morgan legen, um all ihren Schmerz raus zulassen.
Tolle Folge.

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Seth (07.02.2015)

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Donnerstag, 12. Februar 2015, 21:30

S10E03 - Das Licht von tausend Sonnen

Oha, da hatte unser Team aber einen großen Brocken zu schlucken.
Dieses Mal gab es keinen offensichtlichen Psychopathen zu sehen, oder das große Blutvergießen, mit Folter oder Ähnlichem.
Nein, dieses Mal hatte sich jemand die Mühe gemacht, in die Steuerung eines Flugzeuges zu hacken und dieses dann vom Himmel zu holen.
Da durch Zufall der Co-Pilot überlebte und dann auch noch der einzige Überlebende war, suchte man natürlich erst einmal bei ihm die Schuld.
Dann wurde auch die Vermutung angestellt, daß man das Flugzeug mit einer Rakete vom Himmel geholt hätte.
Es gab einen Augenzeugen, der einen hellen Lichtblitz am Himmel gesehen haben will, kurz bevor die Maschine zu Boden krachte und dabei auseinander brach.
Glücklicherweise konnte der Täter später gestellt werden, bevor er ein zweites Flugobjekt zu Boden schicken konnte.

Eine wirklich interessante Geschichte.
Ich muß allerdings auch sagen, daß ich ein klein wenig enttäuscht bin.
In der ersten Folge hatte man uns am Ende das junge Mädchen präsentiert, welches bei Kate im Haus lebt.
Ich hatte ja spekuliert, daß es sich um eine jüngere Schwester handeln könnte.
In dieser Folge sollte sich nun klären, daß die Kleine Kates Nichte ist, die seit dem Tod von Kates Schwester und deren Ehemann bei Kate und ihrem Mann lebt.
Was mich an der Geschichte stört ist Folgendes.
Der 11. September ist wirklich eine schlimme Geschichte gewesen, die sicher niemand je vergessen kann, ich auch nicht.
Das steht vollkommen außer Frage.
Mich stört es aber, daß in fast jeder Serie oder Film, wo es um einen gebrochenen Charakter geht, dieser jemanden am 11. September verloren hat.
Gibt es eigentlich auch noch andere Ereignisse, die einem Menschen widerfahren können ?
Diese konstruierten Geschichten wirken langsam etwas Einfallslos.
Das nur mal so nebenbei.

Seth

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Freitag, 13. Februar 2015, 21:41

Zitat

Mich stört es aber, daß in fast jeder Serie oder Film, wo es um einen gebrochenen Charakter geht, dieser jemanden am 11. September verloren hat.


Zwei Idioten ein Gedanke! Ist mir gestern auch aufgefallen.

Ich hab mich dann gefragt, wenn wir sämtliche Buch-/Film-/Seriencharakter zusammenzählen, die irgendjemanden bei dem Anschlag verloren haben, ob wir dann nicht sogar die Opferzahl noch nach oben korrigieren müssen.
Ich merke es aber im Buchbereich auch ganz extrem. Jeder Ermittler (oder ähnliches) muss irgendeinen Schicksalsschlag oder schwere Kindheit hinter sich haben. Meine Güte, ich hätte auch mal gern ganz normale Charakter, damit kann doch die Geschichte immer noch spannend sein, oder?

Liest gerade:

Craig Russell / Wolfsfährte


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Killerzwerg (13.02.2015)

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Freitag, 13. Februar 2015, 22:44

Auf gar keinen Fall.
Der muß so dermaßen traumatisiert sein, daß der den Kopf schon unter dem Arm trägt. :D
Ach, was bin ich doch froh, daß ich nicht die Einzige bin, der das langsam aber sicher sauer aufstößt.
Ist ja nicht so, daß ich Kate nicht mag.
Ich finde, mit Jennifer ist die Rolle wirklich gut besetzt und sie kommt auch sehr sympathisch rüber, aber den Schmu mit dem Trauma hätte man sich echt schenken können.
Oder vielleicht eher passend zum Thema, die Eltern ihrer Nichte wären von einem Serienkiller erwischt worden.
Was weiß ich.
Wenn man schon ein Drama kreieren muß, kann man sich doch wenigstens etwas mehr Mühe geben.

Seth

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Samstag, 14. Februar 2015, 10:22

Es nervt mich einfach nur noch.
Um den Charakter mehr Tiefe zu geben, würde auch eine andere Story rundrum reichen, die braucht dann vielleicht einfach ein bisl Zeit, wäre aber nicht so einfallslos.
Entweder die Charakter haben ein Suchtproblem, Eheprobleme, eine schwere Kindheit oder jemanden sonstwie verloren. Es muss doch auch irgendwie anders gehen :D
Beim Rest des Teams sieht es ja ähnlich aus...aber irgendwie wenigstens nicht ganz so plump.

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Craig Russell / Wolfsfährte


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Samstag, 14. Februar 2015, 11:16

Amen, kann ich dazu nur sagen.
Aber ist ja so.
Man muß immer wieder alt Bewährtes nehmen, anstatt sich selbst den Kopf zu zerbrechen und etwas Eigenes zu kreieren.
Ist ja auch einfacher Dinge zu nehmen, mit denen andere schon Erfolg hatten, dann muß man den eigenen Schädel nicht so anstrengen.
Finde ich schade.
Ist aber leider zur Normalität geworden.

Killerzwerg

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Donnerstag, 19. Februar 2015, 22:20

S10E04 - Morgellons

Für jemanden wie mich, der selbst mit sämtlichen Kriechtieren dieser Welt auf Kriegsfuß steht, war diese Folge wirklich sehr interessant.
Hier ging es nun um einen Mann, der sich einbildete von Kakerlaken befallen zu sein, die durch seinen Körper kriechen.
Natürlich war an dieser Situation wie üblich die Regierung schuld.
Sie hatte ihm das angetan.
Das war seine feste Überzeugung.
Nun suchte er verzweifelt nach jemandem, der ihm seine Geschichte glaubt und sie dann auch publik macht.
So hatte er sich erst einen Journalisten geschnappt, den er von seiner Geschichte zu überzeugen versuchte.
Das Problem allerdings war, daß dieser unter dem Einfluß von Drogen stand und sich bald schon selbst einbildete unter einem Insektenbefall zu leiden.
Das führte dazu, daß er vollkommen von Sinnen auf der Autobahn unterwegs war, zu Fuß.
Er hat es nicht geschafft.
Verzweifelt versuchte er die imaginären Tiere von seinem Körper zu bekommen und ist so unachtsam vor ein Auto gelaufen.
Das war das Ende seiner Geschichte.
Somit ist dann auch die BAU auf den Fall aufmerksam geworden.
Sie sollten nun prüfen, wie der Mann zu Tode kam.
War es ein Unfall, Selbstmord oder Mord ?

In der Zwischenzeit hatte sich der Mann mit dem eingebildeten Leiden einen weiteren Kandidaten geschnappt.
Dieses Mal war es ein Forscher, der sich mit Insekten auskannte.
Doch auch ihn konnte er nicht überzeugen.
Er hat den Mann mit Kakerlaken überschüttet, damit auch er dieses Gefühl des befallen sein nachempfinden kann.
Doch trotzdem hatte der Forscher darauf bestanden, daß der Mann verrückt sei und sich das alles nur einbildet.
Das war sein Todesurteil, denn somit war er Nutzlos geworden und wurde mit einem Schuß in den Kopf aus dem Spiel genommen.

In einer Gesprächsgruppe für ähnlich leidende Menschen sollte unser Täter endlich auf jemanden treffen, der ihn wirklich versteht und ihm Glauben schenkt.
Die Frau bildete sich ebenfalls ein befallen zu sein, auch wenn es bei ihr etwas Anderes war.
Doch gaben sich die Beiden gegenseitig halt und konnten miteinander die Symptome bekämpfen.
Leider hielt das aber auch nur so lange, wie sie sich gegenseitig bestätigen konnten das Leiden des Anderen zu sehen.
Das sollte ein jähes Ende nehmen, als er sich abermals betrogen fühlte, da er mitbekam, daß die Veranstalterin der Treffen offenbar mit dem FBI zusammen arbeiten würde.
So hat er sich diese Frau geschnappt und sie ihrer größten Angst ausgesetzt.
Und nun kommen wir zu dem Punkt, an dem das Ganze für mich doch eher unglaubwürdig wurde.
Jemand, der so wie sie unter einer Todesangst vor Spinnen leidet ( mich eingeschlossen ), der würde niemals so ruhig sitzen bleiben und verhältnismäßig ruhig Fragen beantworten, wenn man ihm solche Viecher auf den Körper setzt.
Zumindest würde eine massive Gegenwehr erfolgen, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen, sprich evtl. gebrochene Knochen, weil man ja angebunden war.
Also diesen Teil der Folge kann ich nicht für voll nehmen.

Aber was solls.
Der Mann konnte Schlußendlich geschnappt werden, doch von seiner Freundin ist keine Hilfe zu erwarten.
Sie will nicht vor Gericht seinen Zustand erklären, damit ihn jeder für verrückt hält.
So zu leiden, stelle ich mir wirklich furchtbar vor.
Wenn man sich einbildet unter etwas zu leiden ( man weiß ja nicht, daß es nur Einbildung ist ) und niemand will einem helfen.
Grauenvoll.

Killerzwerg

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Donnerstag, 26. Februar 2015, 21:41

S10E05 - Böse Jungs

Kinder muß man zum richtigen Handeln erziehen, das ist vollkommen richtig, doch so manche Methode ist einfach nur falsch und bewirkt genau das Gegenteil.
Die Auswirkung einer solchen falschen Erziehung durften unsere Agenten in dieser Folge versuchen zu verstehen und zu beheben.
Wir sind bei Halloween und nun schon zum zweiten Mal ist ein Kind wieder aufgetaucht, welches ein Jahr zuvor an Halloween entführt wurde.
Eigentlich dachten sie den Täter nach dem ersten Mal geschnappt zu haben, denn der saß geständig im Gefängnis, doch sollte sich bei näherer Betrachtung herausstellen, daß er nur gestanden hat, um die Aufmerksamkeit und den Rum für die Tat zu ernten.
Während unsere Agenten nun damit beschäftigt waren die Umstände der zweiten Tat zu klären und ein Profil von dem Täter zu erarbeiten, hat der sich bereits einen neuen Jungen geschnappt und verschleppt.

Der junge Mann hatte es auf Jungs abgesehen, die, genauso wie er in seiner Kindheit, an Halloween dummes Zeug anstellen.
Solche hat er sich dann geholt und in ein Loch im Boden gesteckt, um sie zu bestrafen, wie es sein Vater auch schon mit ihm machen wollte.
Seine Mutter kam ihm damals zur Hilfe und hat den immer prügelnden Vater im Affekt erschlagen.
So konnte sie ihren Sohn retten, doch der seelische Schaden war bereits angerichtet und als er dann vor 3 Jahren von seiner Verlobten verlassen wurde und sie dann einen Anderen geheiratet hat, ist bei ihm eine Sicherung durchgebrannt.

Nur durch seine Schwester sollten sie überhaupt von ihm erfahren, denn sie hatte den Aufruf im Fernsehen gesehen, bei dem Hotch darum bat sich genau zu überlegen, ob man nicht jemanden kennt, auf den die Täterbeschreibung und dessen Handlungen passen.
Mit Hilfe seiner Mutter sollte er dann auch gefunden werden und sie war es auch, die ihm schließlich klar machen konnte, daß sein Handeln falsch ist und er den Jungen wieder frei geben soll.
Somit konnte wenigstens einem Kind ein Jahr der Qual erspart bleiben.

Ach wie süß.
Hotch hatte anläßlich von Halloween für seinen Sohn unbedingt noch ein Kostüm besorgen wollen.
Dank Penelope und ihrer Freundin, der schwulen Hellseherin ( die war drollig ), wurde das auch möglich und er konnte seinem Sohn eine große Freude machen.
Schade nur, daß er dann gleich wieder weg mußte, um den nächsten Fall zu lösen.
Dafür hat ihn aber dann sein auf der Couch, immer noch im Kostüm, schlafender Sohn erwartet, als Hotch nach Hause kam.

Seth

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Freitag, 27. Februar 2015, 20:22

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der schwulen Hellseherin ( die war drollig )


Ja, der...die....was auch immer war wirklich drollig :rollen: würde ich gerne noch öfters sehen.

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Craig Russell / Wolfsfährte


Killerzwerg

Mount St. Zwergle

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Freitag, 27. Februar 2015, 20:23

Stimme ich Dir zu.
Vor allen Dinge in Bezug auf Hotch.
Könnte lustig werden.
Sie war doch echt von ihm angetan. :D

Killerzwerg

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Donnerstag, 5. März 2015, 21:44

S10E06 - Alarm um Mitternacht

In dieser Folge waren es junge privilegierte Studenten, die zu Mordopfern wurden.
Ein Fall, der zunächst auf einen Autounfall mit Fahrerflucht hinwies, bei dem ein eben solcher junger Mann nicht bestraft wurde, weil sein Vater mit dem nötigen Einfluß die Sache für ihn regeln konnte.
Doch bald schon sollte klar werden, daß etwas Anderes hinter den Morden steckte und eine Frau die Täterin war.
Irgendwann sollte auch der Grund für die Taten ans Tageslicht kommen.
Bei dieser Geschichte mit dem Märchen von Cinderella konfrontiert zu werden, hat mich gleichermaßen überrascht und erfreut.
Ich bin ein absoluter Fan dieses Märchens und gucke so ziemlich jede Verfilmung, aber hier Cinderella als eine Frau zu erleben, die auf der Suche nach dem Traumprinzen jeden Mann tötet, der nicht in dieses Bild paßt, ist doch schon mal eine ganz interessante Sache.
Schlußendlich konnte sie nur geschnappt werden, weil Spencer den Prinzen spielte, der auf der Suche nach seiner Prinzessin die ganze Stadt abgegrast hat, um die Frau zu finden, dessen Schuh er bei sich trug.
Toll gemacht.

Nebenher haben wir auch mal privates aus dem Leben von JJ zu sehen bekommen.
Auch nicht gerade einfach, wenn man Dinge in der Vergangenheit hat, von denen man nicht weiß, wie man sie seinem kleinen Sohn erklären soll.
Nun kam sie aber in die Situation, in der sie ihre Taktik überdenken mußte, denn ihr Sohn hatte ein Bild von ihrer toten Schwester gesehen und ihre Mutter hatte bereits den Grundstein gelegt.
Nach einem Gespräch mit Spencer hat sich JJ nun doch dazu entschieden ihrem Sohn von ihrer Schwester zu erzählen.
Wie weit sie dabei gehen wird, ist allerdings die Frage.
Vorerst hat sie es in ein Märchen verpackt, um es Kind gerecht zu halten.

Lachen mußte ich in dieser Folge, als Kate dem Möchtegern Anwalt den Wind aus den Segeln nahm. Sie erzählte ihm, daß eines der Mädchen aus dem Video noch 2 Monate davon entfernt war 18 Jahre als zu sein.
So würde die Klausel, daß ein Video ohne Ton keine Erlaubnis der Darsteller braucht, nicht gelten und er würde für Kinderpornografie für 20 Jahre ins Gefängnis gehen.
Haha, guter Schachzug.
Auch Morgan war total begeistert.

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Donnerstag, 12. März 2015, 21:42

S10E07 - Mirror Man

Wer sich im Internet aufhält muß sich immer bewußt sein, welchen Gefahren er sich aussetzt, wenn er zu viel von sich Preis gibt.
Und genau den Leuten, denen das offenbar vollkommen egal ist, weil ihnen eine Popularität zu erreichen wichtiger ist, sollte es an den Kragen gehen.
Denen, die zur übermäßigen Selbstdarstellung neigen, die jeden Schnipsel ihres Lebens mit der ganzen Welt teilen müssen und dabei mehr als nur Eitelkeit zur Schau stellen.
Die wurden aus der Hitliste gestrichen.
Das erste Opfer, des von den Medien als Selfiekiller betitelten Mörders, war eine junge Frau.
Sie neigte auch zu dieser übertriebenen Art der Selbstdarstellung.
Unbedingt berühmt werden, egal was es kostet.
So war der Killer, der später als Mirror Man bekannt wurde, auf sie aufmerksam geworden.
Er überraschte sie zu Hause vor dem Spiegel, wie sie sich mal wieder selbst bewundernd darin betrachtete.
Und da es gerade so schön paßte, sollte dann auch der Spiegel zu ihrem Tod führen.

Durch diesen Mord waren unsere fleißigen Agenten wieder zur Arbeit gerufen worden.
Zunächst dachten sie an einen Mann, der eher schüchtern wirkt und in der Gesellschaft vielleicht auf wenig Akzeptanz stößt, dessen Selbstbild evtl. auch nicht das Beste ist.
Dieser Mann könnte aus Eifersucht handeln, weil er eben nicht zur gleichen Beliebtheit gelangt ist.
Doch bald sollte ihnen klar werden, daß der Täter viel jünger ist und man ihn in der Altersgruppe von Studenten zu suchen hatte.
Sie fanden einen passenden Kandidaten, der so schuldig wirkte, wie es günstiger nicht sein konnte.
Er hatte die Geschichte vom Mirror Man versucht wieder zum Leben zu erwecken.
Dumm nur, daß es in seinem Umfeld jemanden gab, der alles für bare Münze nahm und sich dachte, wenn er alles in die Tat umsetzt, denn würden sie beide berühmt werden.
Der junge Mann hatte wirklich nicht mehr alle Latten am Zaun.

Morgan tat mir doch wirklich Leid, denn er hatte auf den Täter schießen müssen, weil die Medien angerückt waren, als der eine junge Frau in die Finger bekam.
So hat er sie, wegen der Aufmerksamkeit der Medien, vor laufender Kamera mit seiner Nagelpistole beschossen.
Daher blieb Morgan nichts Anderes über, als auf ihn zu schießen, was er absolut nicht wollte.
Seine Freundin sollte ihm dann helfen.
Sie als Ärztin hat alles getan, was in ihrer Macht stand, um Täter und auch Opfer zu retten.
Tja, für den Jungen geht das Leben zwar weiter, da er nicht mehr in Lebensgefahr schwebt, doch in seinem Kopf ist der Schaden nach wie vor vorhanden.

Da wir gerade bei Morgan waren.
Er tat mir ja auch aus einem anderen Grund Leid.
Seine Freundin und er schaffen es einfach nicht sich von ihrer Arbeit soviel Pause zu gönnen, daß sie mal gemeinsam etwas unternehmen könnten.
So ist wieder einmal ein geplanter Urlaub ins Wasser gefallen.
Dank dem Rat von Penelope, die ihm sagte, er solle aufhören Versprechungen zu machen, die er nicht halten kann und lieber für kleine Überraschungen sorgen, hat er nun für sich und seine Angebetete ein Haus gekauft, in welches sie sich zurück ziehen können, wenn sie denn endlich mal Zeit haben.
Interessante Folge

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Donnerstag, 19. März 2015, 21:18

S10E08 - Die ganze Geschichte

Das war doch mal wieder so richtig interessant.
Mal eine Geschichte, in der sich das vermeintliche Opfer bald schon als Täter herausstellt und man sich als Zuschauer wirklich wünscht, daß für ihn jede Rettung zu spät kommt.
Und wie soll ich‘s sagen, dieser Wunsch wurde mir erfüllt.
Aber fangen wir doch am Anfang an.

Man zeigte uns einen wirklich engagierten Anwalt, der sich für die Schwachen einsetzt und dafür sorgt, daß ihnen Gerechtigkeit widerfährt.
Also ein wirklich sympathischer Mensch.
Wobei man ja sagen muß, daß Anwälte nicht unbedingt diesen Ruf genießen.
Er hatte diesen Fall gewonnen und seinem Klienten eine geringe Strafe verschafft.
Nun sahen wir ihn, wie er frohen Mutes aus einem Laden kam.
Mit einem Blumenstrauß für seine Frau in der Hand, hinterließ er ihr eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, es würde spät werden, da er noch Papierkram erledigen müsse.
Und dann kam das Unglaubliche.
Jemand demolierte seinen Wagen.
Der Anwalt wählte den Notruf und so wurde auch gleich aufgezeichnet, wie das Ganze in die nächste Runde ging.
Es war alles nur zur Ablenkung gedacht, um den Mann in eine unbeobachtete Gasse zu bekommen.
Dort wurde er überwältigt und entführt.

Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch.
Oh, da hat er wohl jemanden nicht frei bekommen und der will sich nun rächen.
Sah ja auch zunächst so aus.
Doch dann bekam ich das merkwürdige Gefühl, daß da etwas nicht stimmen kann.
Die beiden jungen Männer, die ihn in ihrer Gewalt hatten, wollten ein Geständnis von ihm.
Da stellte sich nun die Frage, was es da zu gestehen gab.

In der Zwischenzeit war natürlich auch die BAU angerückt, um im Fall des entführten Anwalts zu helfen.
Es galt alles in Erfahrung zu bringen.
Und auch sie glaubten zunächst an einen Rächer.
OK, Rache war auch das was die Täter antrieb, doch der Grund dafür war viel schlimmer, als ein verlorener Fall, bei dem jemand im Gefängnis gelandet ist.
Der Anwalt hat seine Position ausgenutzt und sich an wehrlosen kleinen Jungen vergriffen.
Und Diese waren nun bereit zum Äußersten zu gehen, da einer von ihnen die Qual auch nach Jahren nicht vergessen konnte und seinem Leben ein Ende bereitet hat.

Für mich war das wirklich Schlimme an der Geschichte, daß eines dieser Kinder inzwischen selbst zum Kinderschänder geworden ist.
Das ist doch wirklich gruselig.
Mal ganz davon abgesehen, daß ich es sowieso nicht verstehen kann, daß man sich an Kindern vergreift, ist es mir vollkommen unbegreiflich, wie man als Opfer von so einer Tat selbst zum Täter werden kann und anderen Kindern den gleichen Schmerz zu fügt.
Begreife ich nicht.

Oh man.
Ich sehe schon das nächste Problem mit ganz großen Schritten auf uns zu kommen.
Gerade noch hat Kate Morgan erzählt wie sehr sie um ihre Nichte Angst hat, wenn sie an solche Fälle denkt und schon ist Meg bei einem potenziellen Kinderschänder auf dem Radar erschienen.
Ich hoffe wirklich, daß es früh genug ans Licht kommt und sie noch beschützt werden kann, bevor etwas passiert.

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Donnerstag, 26. März 2015, 21:16

S10E09 - Saubere Sache

Es ist ja nicht so, daß der Fall nicht sonderlich interessant gewesen wäre, denn das zu behaupten, wäre eine Lüge, doch ich für meinen Teil war mehr an der Geschichte um Rossi interessiert.

Ich hatte schon gleich bei ihrem ersten Gespräch am Auto das Gefühl, daß sie sich als seine Tochter entpuppen würde, von deren Existenz er bis jetzt keine Ahnung hatte.
Zunächst war er von ihr ja noch recht begeistert.
Zumindest, was den äußeren Schein anging.
Doch natürlich wollte er wissen, wieso sie ihn verfolgt.
So hat er Penelope beauftragt, das in Erfahrung zu bringen.
Dabei sollte herauskommen, daß sich Joy Struthers ebenfalls schriftstellerisch betätigt.
Daher war er der Meinung, sie könne in ihm einen Mentor sehen und das wollte er auf keinen Fall.
Mit so etwas hat er schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht.
Die Letzte, die sich um den Posten als Schülerin bei ihm bemüht hat, sitzt immer noch im Gefängnis, weil sie meinte das Ganze übertreiben zu müssen.
Sie brach in sein Haus ein und hat überall ihre Manuskripte hinterlassen.
So war Rossi also bei dem nächsten Aufeinandertreffen mit der vermeintlichen neuen Stalkerin nicht mehr so nett.
Er drohte Joy mit Gefängnis und wollte sie vom Sicherheitsdienst aus dem Gebäude entfernen lassen.
Sie war abgeschreckt genug, so daß er sie später nur mit Mühe am Flughafen einholen konnte.
Natürlich mußte er die Vaterschaft erst einmal realisieren und verdauen.
Und noch viel besser.
Am Flughafen sollte er erfahren, daß er sogar auch schon Großvater eines 2-Jährigen ist.
Ist doch schön.
Ich gönne es ihm.

So und nun zu der Geschichte mit der Frau, die durch einen Unfall die Kontrolle über ihre Gefühle verloren hat.
Sie kann ihre Wut nicht mehr im Zaum halten und das hat dazu geführt, daß wenn sie sich ungerecht behandelt fühlte, sie die Leute gleich umbrachte.
Eine furchtbare Zwangsstörung, die 5 Menschen das Leben gekostet hat.
Nummer 5 war auch noch ihr eigener Mann, der ihr wirklich nur helfen wollte, doch durch ihre Störung hat sie das nicht erkannt und so mußte auch er gehen.
Nicht schön.
OK, sie kann für ihr Handeln nichts.
Daß man da vom Richter Milde erwartet, kann ich verstehen, daß die Ermittler so denken.
Ich glaube aber nicht, daß die Hinterbliebenen der Opfer das auch so sehen können.
Man muß die Dinge doch immer von beiden Seiten betrachten.
Ist nicht einfach.

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