Regie: Jesse V. Johnson ( Hooligans 2,The Butcher,Pit Fighter) Musik: Marcello De Francisci,Wagner Fulco Darsteller:Raymond J. Barry, Victoria De Mare, Michael weatherly, James Russo, Steven Bauer, Matthias Hues, Keith David ,u.a. Länge: 96:16 Min. FSK: 18 Trailer:
Inhalt:Charlie Valentine (Raymond J. Barry) ist ein Gangster der alten Schule: Charmant, stilvoll, mit Sinn für gutes Essen, teuren Wein und schöne Frauen. Er will seinen letzten großen Coup landen. Doch der „perfekte Plan“ geht schief - sein Team stirbt im Kugelhagel.Aus Angst vor der Rache von Unterwelt-Schwergewicht Rocco (James Russo) flüchtet sich Charlie zu seinem Sohn Danny („Navy CIS“ – Star Michael Weatherly), zu dem er nie viel Kontakt hatte. Danny ist fasziniert von der kriminellen Welt seines Vaters und will in dessen Fußstapfen treten. Charlie bringt ihm das Handwerk eines Gangsters bei und zusammen planen sie einen neuen Überfall. Doch Rocco und seine Schergen sind ihnen dicht auf den Fersen …
Sonstiges:
Interessant ist hier,das so mancher Star mit spielt,sei es aus dem B geschäft
oder der A klasse.Der Film hat auch,auf verschiedenen Festivals Preise abgeräumt
(34 an der zahl),wie zb. Beste Regie,Best Drama,Bester Schauspieler,Best Score
Feature,Best in Show,Best Action Feature usw.
Fazit:Letzte nacht gesehen....und joa was soll sagen?!Stiftung Warentest...sehr GUT .
Kurz um: dieser Film ist....Dunkel,Erlich,Real und Böse.Offen gesprochen konnte ich
nur bei einer Szene lachen,der rest war durchweg einfach nur sauber gespielt.Endlich
mal wieder ein Gangster streifen,der es versteht seinen Zuschauer in den Bann zuziehen....Top.
Heftige Schiessereien,Gute Kamaraschnitte bzw fahrten,...ja die Optik stimmt einfach.Was
mich wiederum etwas entäuschte war eigendlich nur das Tom Berenger(Mörderischer Tausch,
Die Indianer von Cleveland,Sniper),etwas zu kurz kam.Sehe den Typen eigendlich gerne.Naja wie
dem auch sei,ich persöhnlich war voll und ganz zufrieden mit diesen Machwerk.Leute die was
mit Gangstar Movie´s anfangen können,werden hier 100pro bestens bedient.
Hier dieses Fazit,was ich bei ascot-elite.de gelesen habe,kann ich auch nur voll und ganz Zustimmen.
Zitat
"Charlie Valentine hat alles, was an den Actionfilmen der 80er gut war (…) als Charaktere noch
etwas bedeuteten, Schießereien wirklich noch etwas Schlimmes waren und nicht alles voll war mit
Computereffekten"
Movie Cynics
Ich weiß nicht, was an dem Film gut ist. Ich habs versucht, aber musste nach 30 Minuten ausschalten, weil die Geschichte nicht wirklich in Gang kommt. Die Figuren bekommen keine richtige Einführung, man wird blind in eine eher alltagstaugliche Gangsterwelt gestoßen und dann eiert man mit dem üblen Schnitt und den eher öden Bildern herum.
Selbst die Actionszenen sind so grottig inszeniert, dass einem selbst der Kunstblutfaktor nicht mehr bei der Stange hält.
Fazit: Überflüssig und langweilig.
Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist kommen die Hoshys aus deinem Radio.
Auch wenn "Charlie Valentine" einige durchaus sehenswerte Action-Passagen beinhaltet, handelt es sich um alles andere als einen reinen Actionfilm. Vollkommen beabsichtigt hat nämlich Regisseur Jesse V. Johnson seiner Geschichte auch Thrillerelemente und einige dramatische Züge verliehen, was im Endeffekt für einen sehr charmanten Gangsterfilm sorgt, in dessen Focus ganz eindeutig die zwischenmenschliche Seite zwischen Vater und Sohn steht, die hier ganz hervorragend herausgearbeitet wurde. Der reine Action-Fan könnte aufgrund dieses Aspektes eher etwas enttäuscht sein, denn trotz einiger wirklich sehenswerter Momente geht es in vorliegendem Film vielmehr um die Geschichte an sich, als um ein reines Action-Spektakel. Dabei wird man gleich zu Beginn der Geschichte mit einer herrlichen Schießerei konfrontiert, die durchaus gewisse Begehrlichkeiten wecken kann, bis dann jedoch wieder die Action Einzug in das Geschehen hält, muss man sich fast bis zum finalen Showdown gedulden, der noch einmal einige auch etwas härtere Momente zu bieten hat.
Das mag manch einen vielleicht nicht wirklich befriedigen, dennoch handelt es sich um einen wirklich sehr guten Film, der in der Hauptsache durch seine starken Charaktere und deren Darsteller getragen wird, wobei an dieser Stelle ganz eindeutig die beiden Hauptfiguren Charlie (Raymond J. Barry) und Danny (Michael Weatherly) im Vordergrund stehen, die eigentlich eine sehr distanzierte Vater-Sohn Beziehung haben. Jesse V. Johnson hat besonderen Wert darauf gelegt, die Veränderungen in dieser Beziehung in den Vordergrund zu rücken, was ihm meiner Meinung nach auch ganz ausgezeichnet gelungen ist. Von der charismatischen Ausstrahlung seines Vaters fasziniert, möchte Danny nämlich alles von ihm lernen, um ein erfolgreicher Gangster zu werden. Mit der Zeit entwickelt sich dadurch eine zuerst eher freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden, die allerdings in den letzten Minuten der Geschichte sogar echte Emotionen erkennen lässt, was sich vor allem im Verhalten von Charlie erkennen lässt, der sein ganzes Leben lang eigentlich immer nur an sich selbst gedacht hat, letztendlich aber aufgrund seiner Gefühle eine Entscheidung trifft, die tragische Konsequenzen nach sich zieht.
In darstellerischer Hinsicht gibt es hier wirklich streckenweise ganz großes Kino zu sehen, was in allererster Linie darin zu begründen ist, das sämtliche Figuren wirklich authentisch und glaubwürdig dargestellt werden. Der zweite Grund dafür ist sicherlich darin zu suchen, das insbesondere Charlie und Danny trotz ihrer kriminellen Machenschaften einen extrem symphatischen Eindruck beim Zuschauer hinterlassen, wobei an diesem Punkt auch ein gewisser Charme-Faktor Einzug in das Szenario hält. Man kann den beiden Charakteren ganz einfach keine negative Seite anheften, denn trotz ihrer Taten erscheinen sie immer symphatisch und nett, was sie allerdings auch nicht davor schützt, am Ende in eine äusserst bedrohliche Situation zu geraten. Denn Charlie wird von der jüngsten vergangenheit eingeholt und ganz automatisch muss auch sein Sohn darunter leiden. Ob es einen Ausweg aus der scheinbar aussichtslosen Lage gibt, soll an dieser Stelle jedoch nicht verraten werden, denn davo sollte man sich schon selbst ein Bild machen.
"Charlie Valentine" ist ganz bestimmt kein Action-Kracher, bietet aber auf jeden Fall sehr kurzweilige Filmkost, die auch höheren Ansprüchen genügen dürfte. Die Geschichte an sich ist ganz bestimmt nicht neu, wird aber durchaus erfrischend serviert und besticht in erster Linie durch die absolut überzeugende Darsteller-Riege, die durch die Bank einen sehr guten Job abliefert. Desweiteren bekommt man einen ziemlich tiefen Einblick in eine eher ungewöhnliche Vater-Sohn Beziehung, deren Entwicklung man im Laufe der Zeit ganz hervorragend nachvollziehen kann. Aus anfänglicher Distanz werden dabei sogar echte Gefühle, die aber keineswegs kitschig oder übertrieben dargestellt werden. Einige absolut gelungene Action-Momente runden das Ganze sehr stimmig ab und lassen so letztendlich einen äusserst guten Gesamteindruck entstehen, so das man diesen Film guten Gewissens weiterempfehlen kann.
Fazit:
Starke Darsteller, sehr viel Charme und eine durchaus interessant erzählte Geschichte ergeben eine gelungene Mixtur und sorgen für ein kurzweiliges Filmvergnügen, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Wenn man mit den richtigen Erwartungen an das Werk von Jesse V. Johnson herangeht, kann man eigentlich nicht enttäuscht werden, auch wenn sich die vorhandene Action in sehr überschaubaren Grenzen bewegt.