Titel: ALF
Originaltitel: ALF
Herstellungsland: USA
Produktionsjahr: 1986–1990
Genre: Komödie
Episoden: 102
Episodenlänge: ca. 24 Minuten
Staffeln: 4
Hauptdarsteller:
Max Wright, Anne Schedeen, Andrea Elson, Benji Gregory, John LaMotta,
Liz Sheridan
Special Guests:
Staffel 1
Arthur Rosenberg, Richard Sanders, Meshach Taylor, Mary Jo Catlett,
Bunny Summers, Myrna White, Sandy Freeman, Rick Gough, Archie Hahn
Staffel 2
Geoffrey Blake, Richard Roat, Linda Hoy, Lewis Arquette, Melanie Noble,
Paul Dooley, Tracey Walter, Brian Mitchell, Lou Felder, Cleavon Little,
Carl Franklin, Connie Mercede, James B. Brown, Keri Houlihan, Josh Blake,
Hal Havins, Raye Birk, Beverly Archer, Nicole Dubuc, Martin Doyle,
Joe Colligan, Bill Daily, Dorothy Lyman
Staffel 3
Ricky Paull Goldin, Joseph Maher, Michael Des Barres, David Ogden Stiers,
Michael Champion, Kathleen Freeman, Richard McKenzie, Todd Susman,
Peter Willcot, Nancy Lenehan, Peter Lacangelo, Carla Gugino, Ricky Paull Goldin, Mark Clayman, Randee Heller
Staffel 4
Judith Marie, Bill Daily, Rob Neukirch, Jim J. Bullock, Holly Fields, Paul Dooley,
Fran Bennett, Dean Cameron, Jonathan Schmock, Alex Henteloff, Theodore Raimi,
Joseph V. Perry, Allyce Beasley, Kenneth David Gilman, Fran Drescher,
Mark Blankfield, Edward Edwards, Frances Bay, Eric Christmas, Phil Leeds,
Amzie Strickland, Jeff Doucette, Richard Fancy, Doug Ballard
Story:
Gordon Shumway kommt vom Planeten Melmac.
Er wird aber von allen einfach nur Alf genannt.
Die Bewohner von Melmac werden in einer Folge als Melmacen, in einer anderen aber Melmacianer bezeichnet.
Alf ist ein Meister im Telefonieren.
Er ruft vom Fernsehmoderator bis zum Präsidenten nahezu alle wichtigen Persönlichkeiten an.
Das hat allerdings oft weitreichende Konsequenzen.
Außerdem hat er die Freuden des Homeshopping entdeckt und bestellt alles, was ihm vor die Flinte kommt.
Er muß es ja nicht bezahlen.
Für diese Dinge muß immer Willie Tanner aufkommen, der Vater der Familie bei der Alf wohnt.
Somit gerät die Familie immer wieder in finanzielle Engpässe.
Ein regelmäßiger Streitpunkt zwischen Alf und der Familie ist, daß Alf total auf Katzen steht…….
Sonstiges:
Hintergründe
Sein Heißhunger auf Katzen (Katzen waren ein Hauptnahrungsmittel auf Melmac), im besonderen auf Lucky, den Kater der Familie, hat seither viele Millionen Zuschauer amüsiert. Irgendwie schafft es Alf immer wieder, horrende Kosten zu verursachen, sei es durch Unachtsamkeit oder Spieltrieb.
Mit zunehmender Zeit ging das anarchische Element der Serie zurück oder wurde von moralisierenden Episodenenden aufgehoben.
Das offene Ende der Serie ist etwas traurig für die Alf-Fans:
Alf wird beim Versuch, sich von einem Raumschiff abholen zu lassen, von den US-amerikanischen Behörden entdeckt und in der letzten Szene gestellt.
Damit schließt die Serie ohne Hinweise auf einen Fortgang.
Die letzte Folge war vom Drehbuchautor ursprünglich als Cliffhanger-Doppelfolge geplant, welche die vierte Staffel abschließen und die fünfte Staffel starten sollte.
Der Spannungsbogen sollte so die beiden Staffeln verbinden.
In US-Serien wird dieses Hilfsmittel oft verwendet, damit der Zuschauer daran interessiert ist, den Ausgang der Geschichte zu verfolgen und dazu auch zu Beginn der nachfolgenden Staffel wieder einschaltet.
Die ursprünglich geplante fünfte Staffel von Alf wurde von NBC aber nicht mehr produziert. Damit endet die Serie in dem offenen Ende einer halben Doppelfolge.
Der spätere Film knüpft hier an und findet ohne die Familie Tanner statt, während Alf unter Aufsicht des US-amerikanischen Militärs steht.
Spin-offs
Neben den Zeichentrickserien
Alf - Erinnerungen an Melmac (ALF: The Animated Series, 1987)
und Alf im Märchenland ( AlfTales, 1988 )
wurde 1996 der Fernsehfilm ALF - Der Film (Project: ALF) produziert,
der in Deutschland als Kinofilm anlief.
Im Film kommt die Familie Tanner nicht vor, womit ein wichtiger Bezugspunkt zur Fernsehserie fehlt.
Außerdem wurden in Deutschland auch mehrere Hörspiele herausgebracht.
Die erste Wiedererweckung erfuhr Alf 2002 in Werbespots für einen amerikanischen Telefonanbieter, in welchen er mit bekannten amerikanischen Schauspielern auftrat.
2004 war Alf in den USA in seiner eigenen Talkshow „ALFs Hit Talk Show“ zu sehen.
Musik
1988 gelangt der Song „Stuck On Earth“ in die Charts.
Der deutsche Synchronsprecher von Alf konnte die Popularität der Serie nutzen, um mit Alfs deutscher Stimme ebenfalls Musiktitel zu veröffentlichen.
Neben offiziellen Veröffentlichungen unter dem Titel „Tommi Piper singt ALF“ entstand auch der Song „Houseparty“ von „F.L.A. (The Voice: Tommi Piper)“, in dem Alfs Name bewusst ausgelassen wird (Textauszug: „Hallo, hier ist ... hier ist ... na ihr wisst schon wer <typisches Alf-Lachen>“).
Die Titel der Episoden sind im englischen Original allesamt Namen von Musikstücken.
Alfs Technik und Synchronisation
Sofern Alf komplett zu sehen ist und herumläuft, wurde er von einem Kleinwüchsigen in einem entsprechenden Kostüm dargestellt.
Meist ist nur sein Oberkörper zu sehen, da es sich um eine Menschenhandpuppe handelt. Gesprochen wurde er im amerikanischen Original vom Produzenten der Serie.
Die Szenen, in denen die Puppe oder das Kostüm verwendet wurden, können auseinander gehalten werden, da beispielsweise die Köpfe leicht unterschiedliche Proportionen aufweisen.
Während es in den USA üblich ist, für das Fernsehen produzierte Sitcoms live vor Publikum aufzuzeichnen, wurde Alf mit Lachern aus der Konserve unterlegt, da für die Dreharbeiten kein Publikum anwesend sein konnte.
Dies ist zum einen der aufwendigen Bühnenkonstruktion zuzuschreiben, denn überall musste Platz für die Puppenspieler sein, die auch ständig ihre Position wechseln mussten.
Zum anderen lag das daran, dass Alfs Erfinder nicht wollte, dass die Illusion Alf zerstört wurde.
So trat Alf auch mehrmals in US-amerikanischen Late-Night-Programmen als Gast auf, ohne dass die Puppenspieler für das anwesende Publikum zu sehen gewesen wären.
Eine solche Arbeitsweise hätte sich für eine Sitcom nicht umsetzen lassen.
Die Dialoge wurden aus dem Englischen von Siegfried Rabe fürs deutsche Fernsehen übersetzt.
Es wurde darauf geachtet, in Deutschland unbekannte Fernsehsendungen und Personen durch bekannte zu ersetzen.
Dabei gingen auch einige Witze verloren.
So weist beispielsweise Kate Alf in der Folge Der Kammerjäger und die Kakerlake darauf hin, dass sie keinen Kammerjäger sondern Sylvester Stallone bräuchten; im Original war dies aber Sigourney Weaver in Anlehnung an Alien.
Ebenso wird auch in einigen Folgen der deutschen Synchronfassung „Professor Brinkmann“ erwähnt, für hierzulande unbekannte Ärzte aus US-Serien.
Speziell bei Alf aber muss es Mitte der 1990er Jahre eine Art Nachsynchronisation der Lacheinspieler gegeben haben, vermutlich weil man mit deren Intensität nicht zufrieden war. Nachdem Alf erstmals komplett bei ProSieben durchgelaufen war und wieder nahtlos bei Folge 1 gestartet wurde, war ein klarer Unterschied in der Qualität der Lacheinspielungen zu vernehmen.
Sie traten nun deutlich lauter und häufiger auf, worunter die Verständlichkeit einiger Dialoge enorm leidet.
( Quelle: Wikipedia )
Episodenführer
Episode 1,
Episode 2,
Episode 3,
Episode 4
Fazit:
Ich liebe dieses kleine knuffige und irgendwie kauzige Wesen.
Alf bringt einen zum Lachen.
Er baut eigentlich nur Mist und tut dann immer so, als wenn er es nicht gewesen ist.
Aber irgendwie muß man ihn einfach gern haben, egal wie viel Mist er anstellt.
Wenn man was zum Lachen und für die Seele braucht, ist Alf genau das Richtige.
Note:
10 / 10